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SPS =/= KNX. Das sind zwei grundlegend verschiedene Dinge. SPS = SoftwareProgrammierbareSteuerung. KNX = Bussystem auf Basis von Gruppenadressen.
Der Busch-Jäger Tastsensor (MIT Busankoppler) ist ein KNX Sensor. Um den mit Loxone zu nutzen, brauchst du den Taster, etwas KNX Buskabel und eine KNX Spannungsversorgung mit Drossel. Ohne Energie läuft auf dem KNX Bus nichts und der Miniserver stellt diese Energie nicht bereit. Zum Einbinden des Tasters brauchst du ETS. Für ein einzelnen Sensor reicht aber die gratis/kostengünstige Probeversion vollkommen aus. Das Programmieren erfolgt über den Miniserver als IP-Interface.
Für einen einzelnen Taster ist es aber Quatsch eine Spannungsversorgung zu kaufen. Da kannst du viel besser herkömmliche Taster nehmen und mit digitalen Eingängen an deinem Miniserver oder Extensions nutzen. Oder auch ein Loxone NANO I/O nutzen. Es gibt auch Taster, die dem Design und der Funktion des oben erwähnten Tastsensors ähneln, aber wo alle Tastkontakte und Status LEDs separat herausgeführt sind. Die Frage wäre: warum genau soll es dieser Taster sein oder welche Funktionen davon werden gebraucht?
Mein Ziel: Für das Wohnzimmer einen Taster der Licht, Rollläden, Terrassenbeleuchtung, Markise steuern kann. Die Loxone-AiO Taster finde ich zu unschön, möchte schon separate Druckpunkte haben. Daher dachte ich an einen KNX Taster.
Ich habe eben nur eine UPDose zur Verfügung, aber mit einem CAT7 Kabel!.
Mit einer reinen KNX-Drossel (ich habe eine von ABB ~35 Euro) und dem bestehenden Loxone-NT als 24V-Spannungsversorgung bist du noch innerhalb der KNX-Toleranz. Ich betreibe damit 5 Glastaster und einen KNX-4fach-Aktor.
Schau mal ins Wiki.
Das wäre die quick&dirty Lösung. Die KNX Spezifikation bezieht sich aber nicht nur auf die Einspeisung des Busses, sondern auch auf das Ende, sprich dort wo die Verbraucher sitzen darf die Spannung nicht unter 21V fallen. Jetzt hat der TE "nur" ein Cat7 Kabel dort liegen, welches der KNX Spezifikation aufgrund von Spannungsfestigkeit und Adernquerschnitt nicht genügt. Kann funktionieren, wird es wahrscheinlich auch, aber man sollte zumindest auf etwaige Probleme hinweisen. Mit einer KNX Spannungsversorgung dürfte er auf der sicheren Seite sein und die ist schon für 80-90€ erhältlich.
Die Spannungsfestigkeit bezieht sich "nur" darauf, dass man das Kabel im selben Rohr mit einem 230V Kabel verlegen darf. Cat. 7 darfst nicht, weil es eben die Spannungsfestigkeit nicht hat.
Die 80-90€ ändern am Adernquerschnitt nichts.
Und ob die Spannung auf unter 21V zusammenbrechen könnte, kann man sich schnell mal kurz ausrechnen.
Wenn ich von 640mA (640mA Netzteil) ausgehe, und 35m Kabel ( also 70m hin und retour) mit 0,25mm², komme ich auf einen Widerstand von 4,8 Ohm.
D.h. In der Konstellation würde die Spannung auf 21V zusammenbrechen.
Hat man nur einen einzigen Taster, braucht niemand 640mA und vermutlich hat man keine 35m
Und wenn man dann mehrere Adern vom cat 7 parallel nimmt, ist das Thema auch gegessen. Weiss nicht, ob man bei knx-Dingern mehrere Adern in die Klemme bringt. Hab sowas nicht.
knx ist so schön, spezifikationen ohne Ende und selbst nachdenken ist fast verboten
Aber auch klar, ich als Elektriker würde mich nur an Empfehlungen, Standards und Spezifikationen halten, wenn ich bei einem Kunden was baue.
Hats sonst was, fahre ich dauernd auf meine Kosten hin oder baue auf meine Kosten etwas um.
Aber für das eigene Zuhause als eigener Bastler/Elektriker darf man das gerne machen.
Zuletzt geändert von Thomas M.; 23.01.2017, 09:54.
Seid doch nicht päpstlicher wie der Papst.
Es geht um EINEN Schalter. Ob das Kabel 0,65² oder 0,8² hat, ist doch, so würde man bei uns sagen, "ghupft wie g'hatscht" (völlig irrelevant). Da das CAT.7 schon nicht mit Netzspannung verlegt sein darf, ist auch Spannungsfestigkeit kein Thema, und die Grundbedingung (verdrillt und geschirmt) ist auch bei Cat.7 erfüllt.
Und 24V bewegt sich innerhalb der Spezifikation (21-29V), also auch alles "supa"!
Was macht ihr denn so ein Fass auf? Hab doch lediglich auf die potentiellen Fehlerquellen hingewiesen, wohlgemerkt inklusive der Bemerkung, dass wahrscheinlich auch Cat7 mit 24V und Drossel funktionieren wird.
Adern aus dem Cat7 zusammenführen ist dagegen grober Unfug und sollte bei einem Bussystem unbedingt unterbleiben, selbst wenn das bei den geringen Baud-Raten im kleinen Stil noch funktinionieren dürfte.
Wenn wir alles willkürlich installieren würde, dann kann es trotzdem funktionieren, aber nur umgesetzte Normen ermöglichen das zeitsparende Zusammenspiel aller Komponenten eines Systems.
Wenn es nicht unbedingt ein Busch Jäger Taster sein soll dann schau mal nach dem Gira Tastsensor 2. Der hat 6 Tastpunkte und kann einfach auf die digitalen Eingänge der Loxone gelegt werden... Artikelnummer ist die 2003100
Vielen Dank für die vielen Antworten. Ich weiß, das CAT7 ist nicht das optimale Kabel für KNX, jedoch würde ich es trotzdem gern testen! Die Kabellänge beträgt übrigens 11-12m und ist ganz allein im Leerrohr.
Also benötige ich im Endefekt ne KNX-Drossel, den KNX-Taster und die ETS-Software? Hab ich das soweit richtig verstanden?
Richtig und lasse Dich nicht verunsichern. Das CAT Kabel ist für KNX in Betracht auf Verdrillung und Schirmung überqualifiziert. Dafür reicht eine Telefoninstsllationskabel.
btw. Ich habe hier auch keine normgerechte KNX Installation. Ich habe auch nur ne Drossel und nutze das Netzteil von Loxone.
Miniserver; KNX; Vitogate; EnOcean (EnOceanPi); Loxone Air; Caldav-Kalenderanbindung; RaspberryPi und für keine Frickellösung zu schade :-)
Sorry aber ein ganzes Projekt mit einer kostenlosen ETS Version halte ich für schon sehr kompliziert .Da blickt später doch niemand mehr durch und eine Überschneidung von Gruppenadressen ist sehr wahrscheinlich. Wenn man schon Projekte mit KNX umsetzten möchte , sollte man sich damit schon mehr als einmal beschäftigt haben oder halt einen Partner mit KNX Kenntnissen einbeziehen.
War ja auch nur theoretisch gemeint. Sicher ist das dann schon sehr speziell und benötigt einer guten Struktur und Dokumentation ;-). Theoretisch isses aber machbar.
Demo is bis 3 Geräte,
Wenn jemand gut und ordentlich dokumentiert, kann er in der Tat ein komplettes Projekt umsetzen. Auch mit mehr Geräten.
Am Sinnigsten ist es, ALLE Gruppenadresse die man braucht anzulegen. und dann immer 3 andere Geräte zu verwenden.
Logiken würde ich ohnehin nicht auf KNX Ebene machen. Es sollte nur eine Intelligenz im System sein, sonst wird es unübersichtlich und
für 3te schwer zu ändern oder anzupassen.
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