Seltsames Verhalten des Analogeingangs (AI1) Außentemperatur

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  • Silvio Urban
    Smart Home'r
    • 04.01.2017
    • 40

    #1

    Seltsames Verhalten des Analogeingangs (AI1) Außentemperatur

    Hallo werte Gemeinde,

    ich habe hier ein seltsames Verhalten meines Analogeingangs (AI1) an dem ein orginal Loxone Außentemperatursensor hängt. Jemand schon von Problemen diesbezüglich gehört?

    Grüße Silvio

    Bisheriger Stand des Smart Homes
    Loxone Hardware: 1xMS,1x1-wireExt, 1xRelaisext., 1xAirExt., 1Ext.
    Loxberry auf Raspberry Pi 3 für MSBackup, Weather4Loxone.
    Iobroker, Grafana mit InfluxDB für Statistiken auf Gigabyte Brix für die Anbindung an eine Wolf CGB - 2.
  • doc-brown
    Lox Guru
    • 13.09.2015
    • 1487

    #2
    hast du mal zum test einen anderen analog eingang verwendet, um zu sehen ob das phänomen "mitwandert" ?

    gibt dann zumindest mal nen hinweis in welche richtung man suchen soll

    Kommentar


    • Silvio Urban
      Silvio Urban kommentierte
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      Guten Morgen, habe erstmal die Korrekturwerte von den eigentlichen -30 bei 0V und 70 bei 10V so eingestellt das es zu den Angaben meiner Heizungssteuerung passt da war ich nämlich meist auch gut 3°C daneben. Guck mir das ein paar Tage an ob es besser zusammenpasst und keine extremen Ausreißer mehr hat.
  • doc-brown
    Lox Guru
    • 13.09.2015
    • 1487

    #3
    korrekturwerte klingt fuer mich unwahrscheinlich - denn die "verschieben" ja nur die kurve nach oben bzw unten.
    bei dir sind ja sporadisch ausreisser drin - die wenn ich das richtig sehe - nach unten an der x achse gespiegelt sind.

    Kommentar

    • miqa
      MS Profi
      • 03.06.2016
      • 774

      #4
      Validierung eingeschaltet die bei bestimmten Werten dazwischen haut?

      Kommentar


      • Silvio Urban
        Silvio Urban kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Guten Abend, nein Validierung wird nicht verwendet da ich so wie ich die Validierung verstanden habe ja nur werte aus dem Messbereich in dem Fall -30°C und 70°C gegen einen Standartwert prüfen kann was zur folge hätte das es ständig über die Config angepasst werden müsste.
    • Thomas M.
      Lebende Foren Legende
      • 25.08.2015
      • 3263

      #5
      Ich würde mal behaupten, dass die Spannung wegen was auch immer einbricht.
      Typischer Fall von 0-10V Sensorik. Deswegen gibts den "Mist" (sorry) in der Industrie nicht. Und Heizungsklimalüftungs-Geschichten ist für mich keine Industrie, da ist der Schmarrn (nochmals sorry) üblich.


      Mal schauen, was genau zu den Zeitpunkten der Temperaturhüpfer sonst im Haus passiert. Schaltet eine Pumpe ein, schaltet ein grösserer Verbraucher ein, Wechselrichter, Frequenzumrichter, ...
      Mal nachmessen, ob die Spannung wirklich mal wegknickt und somit Minustempertauren anzeigt.
      Mal schauen, wo entlang das Kabel vom Sensor geführt ist. Verdrillt, geschirmt und der Schirm nur einseitig aufgelegt?

      Bei einem 0-10V Signal kann ganz schnell etwas reinpfuschen und man hat die unerklärlichsten Phänomene.

      Kommentar


      • doc-brown
        doc-brown kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        hmm - "einbricht" ist gut - denn wir reden ja schon ueber einen gewissen zeitraum - und nicht nur ueber ein oder zwei sekunden in denen ein verbraucher einschaltet.
        und schau dir die kurve mal an - vielleicht ist es zufall - aber die ist wuasi an der xachse gespiegelt - sind also auch in dieser phase wertaenderungen zu verzeichnen.

      • Thomas M.
        Thomas M. kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Naja "gespiegelt" ... Ist ja nciht so, dass der Wert plötzlich von +10°C auf -10°C "umhüpft".
        Beim 2ten Hüpfer wäre der richtige Wert ~20°C und auf einmal springt der Wert auf -5°C
        Oder vorher mal wäre der richtige Wert ~15°C und springt auf 0°C.

        Ich meine auch nicht, dass das Pumpe, FU, Wechselrichter, ... einschalten alleine das Problem verursacht, sondern weil die Pumpe, FU, Wechselrichter, ...läuft und alleine wegen dem das 0-10V Signal gestört wird.

        In der Statistik fehlt mal fast eine Stunde "richtiger" Wert, mal nur ein paar Minuten, die Zeiten zu denen das Phänomen auftritt sind auch nicht regelmäßig.

        Würde wirklich mal schauen, was genau in den Zeiträumen wirklich läuft. Vielleicht tritt das ja auch nur auf, wenn Verbraucher A und B laufen. Wenn A oder B alleine läuft, vielleicht nicht.


        Halte es jedenfalls für ein Gerücht, dass der Fühler das macht, das ist ja nur eine "dumme" Elektronik, die 0-10V "macht" und ein ein noch "dümmerer" Fühler der einen Widerstand in Abhängigkeit der Temperatur verändert.
        Um das rauszufinden, einfach einen anderen dranhängen und verifizieren.
        Zuletzt geändert von Thomas M.; 20.06.2017, 13:06.

      • Silvio Urban
        Silvio Urban kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo Thomas,
        ich komme aus der Gebäudeautomation, kenne klar auch PT100, K- oder J- Elemente die ich mittels Bekhoff oder Wago- I/O Karten direkt auslesen könnte aber ich habe mich für Loxone entschieden und muss halt mit Messumformern 0-10V Sensorik arbeiten.

        Die Peripherie in dem Fall Eingangsperipherie läuft über ein eigenes Netzteil mit 5A Leistung daran hängen bisher 8 Loxone Fensterkontakte 6 Jalousietaster (welche aber noch gar nicht verwendet werden) und eben eine Wetterstation bestehend aus Loxone Außentemperaturfühler, Regensensor, und Windmesser, Regensensor und Windmesser funktionieren, nur der Außentemperatursensor macht laut Statistik seit 3 Tagen diese Spirenzchen. Was ich aber erst heute dem 3. Tag entdeckt habe. Da die Statistik nun seit Heute 20.06.17 6:00Uhr wieder sinnvoll aussieht lass ich das ganze wieder 3 oder mehr Tage laufen um zu sehen ob es weitere Auffälligkeiten gibt. Kabel ist ein Cat.7 in Linie von Loxone zu Fenster zu Fenster und an der Nordseite des Gebäudes im Wohnzimmer hängt halt auch der Außentemperaturfühler mit dazwischen.

        Gruß Silvio
        Zuletzt geändert von Silvio Urban; 20.06.2017, 21:45.
    • Michael Sommer
      Lox Guru
      • 25.08.2015
      • 1956

      #6
      Zitat von Thomas M.
      … Typischer Fall von 0-10V Sensorik. Deswegen gibts den "Mist" (sorry) in der Industrie nicht. Und Heizungsklimalüftungs-Geschichten ist für mich keine Industrie, da ist der Schmarrn (nochmals sorry) üblich. …
      Hallo Thomas,
      Da muss ich aber wiedersprechen. Professionelle HKLSE-Anlagen verwenden zur Messwerterfassung in der Regel PT100, PT1000-Messelemente, oftmals in Verbindung mit (integrierten) 4-20mA-Messumformern bzw. Trennverstärkern zur Signalentkoppelung. Aktive Signale aus Steuereinheiten und Zählern werden üblicherweise auch in 4-20mA auf das Automationssystem aufgeschaltet. Stellantriebe werden entweder mittels 3-Punktansteuerung oder 4-20mA-Stellsignal angesteuert. 0-10V-Signale oder Messungen sind auch hier die Ausnahmen. Die Systeme entsprechen ebenfalls Industriestandard.

      Natürlich gibt es auch viele „Normale Anlagen“ wo ausschließlich mit Spannungssignalen gebaut werden. Ist halt für die vielen Anlagenbauer/Inbetriebsetzer einfacher umzusetzen, in Betrieb zu setzen oder bei der Fehlersuche. In Bürogebäuden, Wohnhäusern, bei versierten Bastlern, etc. sicherlich nicht die schlechteste Lösung. Wenn man die Installationen fachgerecht ausführt, gibt es in der Regel auch keine Probleme, mit den möglichen „Macken“ eines 0-10V Systems.
      Gruß Michael

      Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
      ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
      Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
      Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
      LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
      Testserver: 2xMS-GEN1

      Kommentar


      • Thomas M.
        Thomas M. kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Du widersprichst mir nicht ...

        Jep, wenn man es fachgerecht macht, gibts mit 0-10V auch keine Probleme. Ansonsten hätte 0-10V ja überhaupt keine Daseinsberechtigung.
        Professionell, genau das meine ich, 4-20mA. Das ist in der Industrie eben üblich.

        Und diese "normalen Anlagen" haben eben 0-10V Signale, weil es eben so schön einfach ist. dazu kommt, dass irgendwas nicht fachgerecht gemacht wird und schon läuft ein Messwert falsch und niemand weiss genau wieso.

        Ich will nicht unterstellen, dass der threadertseller irgendwas nicht fachgerecht gemacht hat, wir wissen es schlicht und einfach nicht.
    • Silvio Urban
      Smart Home'r
      • 04.01.2017
      • 40

      #7
      Hallo hier die Statistik der Vergangenen Tage bei der lediglich die Korrekturwerte etwas verändert wurden. Ich bin der Meinung das da irgendetwas mit genau diesen Korrekturwerten falsch berechnet wurde. Habe mir nämlich ein Excelfile mit -30 = 0V & 70 =10V mit allen Zwischenstufen in 0,5er Schritten angelegt und festgestellt das in diesen Fehlerfällen zwar laut ankommenden Voltwert alles richtig war aber die angezeigte Temperatur halt total daneben war.

      Bisheriger Stand des Smart Homes
      Loxone Hardware: 1xMS,1x1-wireExt, 1xRelaisext., 1xAirExt., 1Ext.
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      Iobroker, Grafana mit InfluxDB für Statistiken auf Gigabyte Brix für die Anbindung an eine Wolf CGB - 2.

      Kommentar


      • romildo
        romildo kommentierte
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        Jetzt wäre es noch wichtig, dass Du Loxone über dieses Verhalten informierst.
        Die müssten dies dann mit Deinen Daten ja nachstellen und beheben können.
    • Silvio Urban
      Smart Home'r
      • 04.01.2017
      • 40

      #8
      Guten Morgen, der Grund für das Fehlverhalten des Analogen eingangs ist endeckt.
      Bisheriger Stand des Smart Homes
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      • miqa
        MS Profi
        • 03.06.2016
        • 774

        #9
        Ist das der Temperaturfühler? Original Loxone Produkt?

        Kommentar


        • Silvio Urban
          Silvio Urban kommentierte
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          konnte mir im Juni das verhalten des Eingangs schon nicht erklären und lief bis dahin schon fast ein dreiviertel Jahr wunderbar. Jetzt auch fast einen Monat ohne Probleme, doch heute morgen (zum Glück habe ich Frei) wieder seltsame Log ausgaben und dann mit dem Messgerät los bis zum Außenfühler selbst als ich die Schirmklemme ausklemmen wollte hatte ich plötzlich den ganzen 2poligen Block in der Hand.

        • Michael Sommer
          Michael Sommer kommentierte
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          Hallo,
          Eigentlich müsste man das aber schon beim anschließen des Außenfühlers bemerken.
          Übrigends an meinem Außenfühler hat eine Klemme auch einen schlechten Lötkontakt gehabt. Das habe ich im Zuge der Anschlussarbeiten einfach nachgebessert.
          Gruß Michael

        • Silvio Urban
          Silvio Urban kommentierte
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          Hallo Michael, das ist richtig und ich bin auch schon am rätseln warum ich es nicht bemerkte. Wollte aber mal ein Update zum Problem geben.
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