Erfahrung mit Möhlenhoff 0-10V
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Ich habe ähnliche Stellantriebe verbaut: APV43405-10N00-3S, mit 3m Kabel, NO (stromlos-offen), damit ich im Problemfall einfach das Kabel abstecken kann, und die Heizung weiterhin funktioniert.
Möhlenhoff Art Nr : APV43 Antrieb 5 Proportional mit Ventilwegerkennung und steckbarer Anschlussleitung, 24V DC, 0-10V DC Proportional, NO (stromlos-auf)
Wirkliche Erfahrungen hab ich noch keine, da die Heizung noch nicht 100% in Betrieb ist, aber ich erwarte mir da keine Probleme.Loxone: Miniserver Gen.1, 1-Wire Extension, Air Base Extension, Dali-Extension, KNX (MDT GT2S, BWM, Taster, ...)
Technik: PV 11,7kWp, Fronius Symo GEN24, BYD HVS 10,24kWh, LoxBerry, QNAP TS-431P, Unifi, Shelly -
Da ist halt etwas Philosophie dabei. Ich. Wenn Die Heizzeit kürzer ist als der heizfreie Sommerbetreib, könnte man denken NC ist wirtschaftlicher.
Wenn man aber, was Vernünftig ist, im heizfreien Zeitraum die Heizungspumpe abschaltet dann kann man auch die Ventile der FB-Heizkreise offen stehen lassen. Somit ändert sich das Verhältnis der Wirtschaftlichkeit sehr stark in Richtung NO-stromlos offen. Noch weiter verschiebt es sich, wenn die FBH-Hydraulik abgeglichen ist und die FBH-Heizkurve optimiert wurde. Dann bleiben die meisten NO-Regelkreisventile weitestgehend unbestromt. Man hat damit fasst keinen Energieverbrauch der Antriebe.
Ich würde für FBH immer „Stromlos offen“ bevorzugen. Bei stetigen Antrieben schaltet man während der heizfreien Sommerzeit auch noch die 24V-Hilfsspannung mit ab.
Was bei allen Ventilen, ob NC oder NO wichtig ist, ist ein Kurzzeitbetrieb der Antriebe (Zwangsfahrt Auf/ZU), um ein festsitzen über einen längeren Zeitraum zu vermeiden. Aber das ist ein anderes Thema.
Gruß Michael
Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
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Mit Möhlenhoff machst Du sicherlich nichts verkehrt. Die machen in der Regel keine Probleme. Letztendlich kommt es auf die vorhandenen bzw. geplanten Loxone-Komponenten an, ob einsetzbar. Bei einem stetigen Antrieb benötigt man einen analogen Ausgang zur Ventilansteuerung. Bei Auf/Zu-Ansteuerung jeweils einen Relaisausgang. Bei beiden Varianten wird ein Kabel je Ventilantrieb benötigt. Vorteil, man ist nicht von einem Hersteller abhängig.
Tree ist halt ein herstellerspezifisches Produkt, was ich als Nachteil einstufe. Der Vorteil ist, wenn man eine Tree-Extension hat, die einfache einfachere Verkabelung der Ventile.
Gruß Michael
Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
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Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
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Hallo Michael,
Danke für deine Erklärung.
Muss ich dann in der Loxone Config die NO Antriebe noch mit einer Logik hinter der IRR versehen damit z.B. wöchentlich eine ca. 15 Minuten 10V Phase vorliegt um das Ventil gangbar zu halten ?
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Hallo Alox,
bei einem stetigen Antrieb muss man das IRR-Stellsignal mittels "Skaliererbaustein" drehen, damit der Wirksinn des Ventiles 0 bzw. 100% wieder passt. Wenn die Ventilhilfsspannung dauernd anliegt, macht der IRR ja diese Funktion entsprechend dem Parameter Tsm.
Bei stetigen 0-10V-Antrieben mit abgeschalteter 24V-Ventilhilfsspannung muss man zusätzlich noch die abgeschaltete Hilfsspannung zuschalten. Ich habe dies mittels einem verzögerten Impuls (alle 14 Tage, 15 Minuten) realisiert, wenn die heizfreie Zeit (Kalenderfunktion) aktiv ist. Meine Möhlenhoffantriebe machen nach einer Spannungszuschaltung immer einen internen Synchronlauf. Somit wird die Auf/Zu-Stellung immer angefahren.
Bei Auf/Zu-Antrieben (kein PWM) muss das IRR-Signal zum Beispiel mittels „UndNicht-Baustein negiert werden.
Die Zwangsschaltung macht der IRR wie oben beschrieben.
Ich gehe einmal davon aus, dass Du nur FBH-Regelkreise hast. Warum nimmst Du denn nicht die normalen Auf/Zu-Antriebe dafür? Bei Heizkörperregelungen braucht es immer stetige Antriebe, ob mittels PWM-Signal oder in Analoger 0-10V-Ausführung ist zweitrangig.
Gruß Michael
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Ich dache das 0-10 V wäre für FBH gut und ähnlich wie Stellantriebe Tree?
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Ich habe es leider falsch eingeschätzt. Allerdings ist das mit der FBH im mehrgeschossigen Wohnbau sowieso eine Sache für sich.
Besonders gut finde ich die Ventilerkennung der Tree Antriebe und die schnelle Ansteuerung natürlich.
Allerdings sind die Alpha 5 von Möllhoff in DDC 0-10V auch nicht viel günstiger wenn man sowieso Tree Extension hat.
Die anderen benötigen eben einen Digital Out Port kosten jedoch auch nur 1/4 der 0-10V.
Bei 7 Heizkreisem ein ? für mich.
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