Luftfeuchtigkeitsfühler über 1-Wire

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • sonorobby
    LoxBus Spammer
    • 26.08.2015
    • 317

    #1

    Luftfeuchtigkeitsfühler über 1-Wire

    Hallo Zusammen,

    ich habe folgendes Problem welches sich nach dem Zusammenbau der Sensoren nach der Anleitung im WIKI



    ergibt:

    Es wird in der Konfig bei einem Sensor der Wert VAD mit 10,23 V angezeigt. Habe diverse andere im einsatz da liegt der Wert bei ca. 2,3-2,8 V.
    Habe vorerst vermutet das der DS2438 defekt ist und habe ihn ersetzt. Jedoch selbiges spiel.

    Hat jmd ähnliche Probleme bereits gehabt?
  • Thomas M.
    Lebende Foren Legende
    • 25.08.2015
    • 3263

    #2
    Wenn der analoge Eingang "VAD" 10,23V misst auch wenn du den DS2438 getauscht hast, werden wohl echt 10,23V anliegen? nachgemessen?
    Kann überhaupt nicht sein, wenn die grösste Spannung die überhaupt in Spiel ist bei 5V (VDD) liegt.

    Keine Ahung von wo dein VDD kommt, wie hoch die Spannung ist und überhaupt wissen wir nichts über deinen Aufbau.

    Wie erwähnt, wenn nur maximal 5V vorkommen, kann 10,23V ja kaum möglich sein.

    Hast mehr Infos?

    Kommentar

    • BSiege
      LoxBus Spammer
      • 04.10.2015
      • 248

      #3
      10.23V sind mir verdächtig nahe bei 1024 oder 10es Bit gesetzt. Kann auch einfach ein Programmier/Formelproblem sein.
      1023= 1111111111
      1024= 1000000000
      Zuletzt geändert von BSiege; 18.12.2017, 15:52.

      Kommentar

      • sonorobby
        LoxBus Spammer
        • 26.08.2015
        • 317

        #4
        Interessan mit den Bits... ich muss mal messen, komme erst am WE dazu.
        hatte kurzfristig das Szenario, dass wenn ich den VDD anschliesse alle sensoren aus dem 1 wire monitor verschwinden...seltsam.

        die vdd kommen von der 1 wire extension. ( sternverkabelung)
        habe öfter gelesen das ein 100nF Kondensator an jeden DS gehangen werden sollte. Kann mir jmd. Den Sinn erläutern?

        Kommentar

        • hismastersvoice
          Supermoderator
          • 25.08.2015
          • 7318

          #5
          Der Kondesator ist nur da um schwankungen der Stromversorgung auszugleichen.
          Über ein Sinn wird immer wieder diskutiert, ich habe es in jeder Platine drin, ein Fehler ist es sicher keiner.
          Kein Support per PN!

          Kommentar

          • Thomas M.
            Lebende Foren Legende
            • 25.08.2015
            • 3263

            #6
            Sinn oder Unsinn ... der Grundgedanke:
            der 100nF Kondensator soll bei Stromspitzen an der 5V Leitung, die Spannung direkt am Sensor aufrecht erhalten.

            Ein paar Tatsachen
            - Wenn man sich das Datenblatt vom DS2438 anschaut: Vdd input range 2,4 - 10V. Wir haben hier 5V.
            - Das Kabel ist angenommen 100m lang (50m hin und 50m zurück) und es hat 0,2mm² Querschnitt, hätten wir ca. 8 Ohm Leitungswiderstand.
            - Laut Datenblatt benötigt der DS2438 maximal 100µA.

            => Spannungsabfall am Kabel ... 8 Ohm x 0,0001A = 0,0008V
            Am Sensor hättest dann theoretisch statt 5V "nur" mehr 4,9992V. Wir sind hier "kilometerweit" von 2,4V (mindest Vdd) entfernt.

            Ich hoffe ich habe mich nicht irgendwo verrechnet.

            Während der kurzen Zeit in der der DS2438 die 100µA benötigt, saugt der Sensor den Strom also vom Kondensator und nicht über die lange Leitung von der 1-wire extension. Ist so, da der Strom wegen der Entfernung schneller vom Kondensator zum Sensor fließt, als von der 1-wire Extension über das lange Kabel zum Sensor.


            In dem Fall kann man also behaupten, dass ein Kondensator zwar nett ist, aber total überflüssig hinsichtlich "Stabilisierung" von irgendwas ist.
            Also Kondensator ist so gesehen nicht falsch, aber wenn man nachrechnet, fürn Hugo.


            Die Datenleitung selbst beeinflusst das überhaupt nicht. Also nicht, dass jemand glaubt, wenn die Datenleitung oder Topografie des 1-wire busses nicht passt, dass man mit 100nF an den 5V auf einmal den bus gepimpt hat und danach alles "besser" funktioniert oder man damit gar die "Reichweite" erhöhen kann.

            Die ganzen 1-wire Sensoren sind ja genau dafür ausgelegt, unter solchen Umständen zu funktionieren.

            Wäre Vdd minimum angenommen bei 4,5V und würde der Sensor 10 mA ziehen, müsste man bei dem gleichen Kabel unter Umständen etwas aufpassen, wenn man mehrere Sensoren am Bus verwendet. Bei 6 Sensoren wäre man bei 60mA, der Spannungsabfall wäre dann bei ca. 0,5V und es wäre die Grenze von 4,5V erreicht.
            Hier würde man die Kondensatoren benötigen, aber mit 100nF würde man vermutlich nicht mehr auskommen. Das geht dann eher in Richtung µF.



            PS:
            Relativ gesehen "viel kritischer" ist die Situation bei den Temperatursensoren DS18B20:
            Datenblatt sagt hier Vdd min 3V, Strom max. 1,5mA.

            Man müsste jedoch 2V Spannungsabfall schaffen, damit man unter die 3V kommt. Sprich man benötigt beim selben Kabel 250mA. Also 8 Ohm x 250mA = 2V. Wären rein rechnerisch 166 Sensoren (mit je 1,5mA).
            In Wirklichkeit liefert die 1-wire extension maximal 50mA. Man würde also rechnerisch bei ca. 33 Stk. DS18B20 Sensoren anstehen.
            Man wird in einem Haus weder 166 noch 33 Temperatursensoren an einer extension angeschlossen haben.

            Fazit auch hier .. Kondensator recht schön, nett und fein, aber die Menschheit braucht diesen nicht. Auch wenn ich für Klemmstellen und Sicherheiten den doppelten Leitungswiderstand mit 16 Ohm annehme, ist der Kondensator nicht nötig.

            Bevor die Spannungsversorgung wegen zuvieler Sensoren ein Problem wird, ist der zu lange bus ein Problem.
            Zuletzt geändert von Thomas M.; 19.12.2017, 12:35.

            Kommentar

            • sonorobby
              LoxBus Spammer
              • 26.08.2015
              • 317

              #7
              Danke für deine Eläuterungen.

              Ich habe die Werte mal direkt am Sensor gemessen und dann in meiner Verteilung wo es zur 1-W Extension geht.

              Am DS2438 Sensor habe ich:

              VDD (ist überall) 5,02V
              DATA schwankt kontinuierlich von 3,8 zu 4,5 zu 4,3 zu 3,9 ...etc....
              Der DQ vom DS2438 hat werte je nach Fecuhtigkeit von 2,6 bis 2,9V

              Im Monitor der Loxone Config erscheinen die o.g. Werte gar nicht nur die Werte der am Bus hängenden 6x DS18B20 werden immer wieder abgefragt. Die 10,24 waren irgendwie festgeschriebn und sind nach dem entfernen des Sensors aus der Config nun weg.

              Insgesamt habe ich 10x DS2438 inkl HIH4000 und 6x DS18B20 installiert in Stern Verkabelung. Ich tippe mittlerweile auch auf die Buslänge. Gibt es da Tipps und Erfahrungen wie z.B. das man nur die DS2438 an einen Strang pakct und die DS18B20 an einen anderen?

              Zusätzlich noch eine Frage:

              Ich habe neulich bei einer Neuverkabelung auch das GND der 1-Wire Sensoren auf das GND der 24V Bewegungsmelder umverkabelt, sodass ich nur noch einmal GND in meiner Dose liegen habe, GND ist ja GND. Kann das ebenfalls eine Ursache für o.g. Szenario sein?


              Kommentar

              Lädt...