Der Lampentyp heißt von der Form her MR16
'Multifaceted Reflector' mit einem Durchmesser von 16/8 Zoll => 2 Zoll => 51 mm
Fassung gibt es bei den Constaleds keine da ja Kabelanschluss. Ansonsten wäre bei einer MR16 die übliche Fassung ein GU5.3 Sockel.
LED's selbst müssen per Konstantstrom (CC) betrieben werden, der maximale Strom muss also relativ genau begrenzt werden, die Spannung stellt sich dann selbst ein.
Der Strombereich in welchem eine LED (vor allem CRI und Farbton abgeglichene) gut funktionieren ist meist eng, das hängt aber im wesentlichen vom LED Typ ab.
Das bedeutet also, das eine LED welche mit zu wenig Strom betrieben wird gegebenfalls nicht genau so leuchtet wie sie spezifiert ist (z:b, das Weiß ändert sich), bei zuviel ebenso, ausserdem leidet hier auch noch die Lebensdauer extrem.
Das bringt uns dann auch gleich zur nächsten Frage bezüglich Dimmen per Stromstärke (Amplitude). Grundsätzlich ist das möglich aber ohne Seiteneffekt nur in einem engen Bereich, auch verhalten sich LEDs des selben Typ und sogar der selben Charge gegebenfalls unterschiedlich.
Eine Stromdimmung ist praktisch also nur möglich wenn die Dimmelektronik direkt im Leuchtmittel zusammen mit der LED verbaut ist und am besten einzeln auf die LED abgeglichen wurde. Hinzu kommt, das es um einiges aufwändiger ist den Strom fein gesteuert einzustellen, als einfach nur wie bei einer PWM DImmung ein/aus zu schalten.
Zur letzten Frage, wie wir nun ja wissen sind LED's selbst Konstantstrom (CC).
CC hat Vorteile aber auch Nachteile , vor allem in der Praxis.
Bei CC muss man im CC PWM Dimmer den genauen Strom einstellen der für die einzelnen oder mehrere LED's genau benötigt werden.
Baut man nun also also eine CV zu CC Umsetzung (im einfachsten Fall ein an die LED angepasster Widerstand) direkt in das Leuchtmittel, dann kann dieser Aufwand der Stromanpassung umgangen werden.
Man führt einfach eine passenden Spannung zu, muss sich um die genaue Stromeinstellung keine Gedanken machen, der Strom wird ja im Leuchtmittel selbst passende zur jeweils verbauten LED eingestellt, im besten Fall geregelt.
Nachteil kann sein, daß wenn die Stromeinstellung im Leuchtmittel selbst nicht gut designt ist, das die Effektivität sehr leidet.
Am Beispiel eines einfachen Widerstandes würde ja meist ein großer Teil der zugeführten Energie einfach in Hitze am Widerstand umgesetzt werden.
Ob ein Leuchtmittel CC oder CV ist muß immer angegeben sein, spezeill bei CC muss auch der Strom und eigentlich die Minimalspannung mit an angegeben sein.
Guten CC Dimmer gibt es z.B. von DMX4ALL, bei der CC PWM Variane muss halt noch für jeden Kanal ein passendes Konstatstrom Modul gekauft und aufgesteckt werden. Bei der CC Einstellbaren Version kann man den Strom für die Kanäle jeweils auch per DMX einstellen. Ob und wie gut das aber zum Dimmen funktioniert muss man selbst rausfinden bzw. eben an die jeweilige LED anpassen und gegebenfalls mit den Effekten der Farbverschiebungen leben. Vorsicht ist hier in jede Fall bei der Max Stromeinstellung geboten, dieser wird an einem Poti des jeweiligen Ausgangs eingestellt. Zuviel Strom und die LED's sind geschädigt.
Bezüglich PWM Dimmung und Flimmern, hier sollte man halt darauf achten, das der Dimmer eine passend hohe Frequenz verwendet.
Wird die Frequenz zu hoch, wäre es auch nicht gut, da die Schaltverluste in den Dimmern steigen und gegebenfalls irgendwann negative HF Effekte in der Verkabelung auftretten können.
Ich für meinen Teil verwenden in jedem Fall eine Frequenz von 500Hz und höher (voraussichtlich 2000Hz).
Die etwa 120Hz welche z.B. Loxone verwendet wäre mir viel zu gering, da ich auch 500Hz noch gut wahrnehmen kann.
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