Alarmanlage / Sensorik / Loxone

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  • logol01
    MS Profi
    • 03.03.2018
    • 832

    #1

    Alarmanlage / Sensorik / Loxone

    Hallo zusammen,

    ich plane immer noch mein Haus - aber bald geht nun auch die Installation los.

    Ich möchte gerne auch Alarmbausteine von Loxone nutzen.
    Meine ursprüngliche Überlegung war, in alle Fenster Reed Kontakte einbauen zu lassen und über digitale Eingänge dies an Loxone zu melden.
    Meine weiteren geplanten Alarmgeber wäre die vielen KNX- und Loxone Bewegungsmelder in meinem Haus.

    Nun stehe ich vor einem Problem. Wir bekommen Internorm Fenster. Den einzigen Reedkontakt den Internorm (laut Händlerinformation) in ein das Fenster einbaut ist, "Fenster offen" oder "Fenster zu" mit einem Zapfenkontakt.
    Es gibt keinerlei Möglichkeit eine Info zu bekommen, ob das Fenster gekippt ist oder jemand sich an dem Fenster zu schaffen macht (Sabotage) usw.

    Was soll ich nun genau machen, um eine nicht zu übertriebenes Alarmkonzept zu verfolgen, das auch "bezahlbar" bleibt.

    Folgende Konfig habe ich geplant und größtenteils auf meinem Demoboard lauffähig.

    Mehrere KNX Aktoren z.B. Rolladen, Schaltaktoren, Heizungsaktoren
    Mehrere KNX Sensoren , MDT Glastaster, Bewegungsmelder
    Loxone Miniserver
    Loxone Aktoren z.B. RGBW Dimmer, RGBW LEDs usw.
    Loxone Sensoren z.B. Touch Pure, NFC Code Touch, usw.
    Loxberry im Einsatz für z.B. Musikserver Ersatz, Wunderground4Loxone um das Wetter in Loxone zur Verfügung zu stellen, MiRobot2Lox-NG für Staubsauber
    FHEM im Einsatz auf Raspberry Pi3+ (hier läuft z.B. Logitech Harmony integration in Loxone, Homematic integration in Loxone, Jeelink Sensoren Integration in Loxone, Geofences Integration in Loxone usw.)

    Was empfehlt Ihr mir nun für das Thema Alarmalage?
    Ich würde gerne die Fenster und Fenstertüren absichern, die Bewegung im Haus absichern, ein Alarmanlagen Blitzlicht (rot) mit Sirene an die Haus Außenwand
    Reicht es wenn man die Fenster im EG absichert oder sollte man das im Obergeschosse und Dachgeschoss auch machen?
    Ich bin total unentschlossen, ob mich der Loxone Türgriff für 160 EUR!!!!!! pro Stück wirklich hilft -

    Hätte gerne eine Vernünftige und bezahlbare Lösung......

    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Viele Grüße

    Logol01
    Zuletzt geändert von logol01; 05.12.2018, 11:38.
  • gasguzzler1
    Smart Home'r
    • 01.07.2017
    • 97

    #2
    Ich versteh das Problem nicht bzw. ich kenne die loxone Fenstergriffe nicht,aber mit dem reed kontakt kannst Du doch wie du gesagt hast über einen DI an den Alarmbaustein diese quasi scharfschalten.Und wenn jemand zuhause ist den Kontakt als info "Fenster offen"nutzen,oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    viele grüße
    Zuletzt geändert von gasguzzler1; 05.12.2018, 14:13.

    Kommentar

    • logol01
      MS Profi
      • 03.03.2018
      • 832

      #3
      Zitat von gasguzzler1
      Ich versteh das Problem nicht bzw. ich kenne die loxone Fenstergriffe nicht,aber mit dem reed kontakt kannst Du doch wie du gesagt hast über einen DI an den Alarmbaustein diese quasi scharfschalten.Und wenn jemand zuhause ist den Kontakt als info "Fenster offen"nutzen,oder habe ich da etwas falsch verstanden?
      Ja klar könnte ich den Reed Kontakt nutzen....
      Es gibt aber andere Lösungen, wo ein Reed Kontakt viel mehr Zustände senden kann:
      1. Fenster offen
      2. Fenster gekippt
      3. Fenster zu - aber Fenstergriff auf offen Stellung
      4. jemand versucht gerade das Fenster aufzubrechen.... (sprich Erschütterungen)
      5. Sabotage (jemand hat den Kontakt zum Reedkontakt gekappt)

      Der Fenstergriff von Loxone (Air) kann
      Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3 (glaube ich), Punkt 4

      Meine Frage ist - soll ich den verwenden, oder gibt es was besseres und günstigeres?

      Kommentar


      • gasguzzler1
        gasguzzler1 kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Günstig sind halt nur reed kontakte.Fallen bei den vielen Komponenten paar Türgriffe überhaupt ins Gewicht . Ich hab nur ein paar Reedkontakte im Erdgeschoss mit abschließbaren Türgriffen und im Keller sind Reedkontakte und Glasbruchmelder werden noch nachgerüstet .Das reicht dann auch.Wenn man gute Fenster einbaut hat der Einbrecher eh keine Chance ins Haus zu kommen.
        Zuletzt geändert von gasguzzler1; 05.12.2018, 15:34.
    • ovali
      Smart Home'r
      • 22.04.2016
      • 57

      #4
      Hallo zusammen!
      Habt Ihr schon die Erschütterungserkennung getestet?
      Ich wollte es mit einer Münze machen, wie es bei Homematic beschrieben ist, allerdings wird dadurch kein Alarm generiert.
      In der Loxone Doku steht lapidar: Glasbruchsensor

      Habt Ihr dabei Erfahrung?

      Ciao
      Martin

      Kommentar

      • Jan W.
        Lox Guru
        • 30.08.2015
        • 1392

        #5
        logol01: Deine Frage ist zwar schon etwas her, aber ich habe sie gerade erst gesehen. Wenn die Reedkontakte innen im Fensterrahmen eingebaut werden und ein Magnetzapfen an der Schiene, die sich beim Bewegen des Fenstergriffes verschiebt, dann sollte der Reedkontakt öffnen, sobald der Fenstergriff um ca. 30 Grad gedreht wird. Ist der Fenstergriff seitlich oder nach oben (Kippfunktion), dann bleibt der Reedkontakt offen, so dass man die für eine Alarmanlage wichtige Info, nämlich: sind die Fenster verriegelt? zuverlässig prüfen kann. Damit wird der von Dir genannte Punkt 3. mit 1. gleichgesetzt.

        Man könnte evtl. neben dem ersten Reedkontakt noch einen zweiten installieren, der prüft, ob das Fenster in Kippfunktion ist, aber dass müsstest Du ausprobieren. Ich finde diese zusätzliche Info nicht so wichtig und habe nur einfache Reedkontakte. Da die Reedkontakte bei geschlossenem Fenster geschlossen sind, benötigst Du noch nicht mal einen DI pro Fenster / Tür, wenn es lediglich auf die Info: sind alle Fenster geschlossen? ankommt. Dann weisst Du aber nicht, welches Fenster z.B. im EG noch offen ist und musst es suchen. Es gibt auch Lösungen hier im Forum mit 1-Wire, die DIs einsparen.

        Technisch ist es sicherlich ziemlich aufwändig, den Reedkontakt von außen zu sabotieren, da Deine Leitungen sicherlich innen im Haus verlegt sind. "Richtige" Alarmanlagen haben Widerstände im Kabel und messen dann den Gesamtwiderstand der Leitung. Ob das für ein EFH einen Mehrwert bietet, muss jeder selbst entscheiden. Möglich wäre so eine Erkennung über einen analogen Eingang sicherlich.

        Glasbruchmelder gibt es für unter 20 € pro Stück, so dass man bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis auch diese installieren kann ohne dass die Kosten explodieren. Ein 3-fach verglastes Fenster kaputtzuhauen dürfte für die meisten Einbrecher aber nicht in Frage kommen, weil es zu viel Lärm macht. Es kommt sicherlich immer auf die Lage und Randbedingungen an.

        Die Frage zum OG und DG kann man ebenfalls nicht eindeutig beantworten. Ich habe im OG die Kontakte selbst nachgerüstet und damit viel Arbeit gehabt, aber nur ca. 50 € insgesamt ausgegeben. Sollte ich nochmal bauen, würde ich die Fensterkontakte auch im OG sicherlich mit beauftragen. Ein Einbrecher kann sicherlich leichter im EG einbrechen, aber vielleicht ist eine Leiter in einem Schuppen in der Nähe? Es ist die Frage, wie viel Geld Du dafür ausgeben möchtest. Die Loxone Fenstergriffe Air würde ich persönlich nicht kaufen, da ich von Funklösungen nicht viel halte.

        Ich denke, dass eine Sirene an der Hauswand ein deutliches Signal für einen potentiellen Einbrecher ist und mehr bewirkt, als FKs im OG oder DG. Vielleicht beruhigt es Dich oder Deine Frau aber auch, wenn Du im Urlaub prüfen kannst, dass wirklich alle Fenster verschlossen sind und ein paar Hundert Euro machen bei einem Hausbau nicht so viel aus. Eine Funklösung wäre mir hier viel zu teuer. Was Du aber nicht vergessen solltest, sind Türkontakte bei allen Türen. Für unsere Haustür musste ich den Reedkontakt im Rahmen selber bohren, weil es diese vom Hersteller nicht gab. Gerade bei einer Haustür kann der Kontakt weitere Funktionen, wie z.B. Hochdimmen der Aussenbeleuchtung etc., steuern.

        Gruß Jan
        Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul
        Loxberry: SmartMeter, MS Backup, CamConnect, Weather4Lox
        Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP - via Pico-C
        Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde - via modbus/TCP
        Node-RED: IKEA Tradfri

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        • lanro
          Smart Home'r
          • 01.12.2015
          • 35

          #6
          logol01 :
          Die Alarmanlage über Loxone zu realisieren ist sicherheitstechnisch bedenklich! Loxone ist keine Zertifizierte Alarmanlage!!!!
          Es gibt Alarmanlagen mit KNX Schnittstellen wo du die Fenster und Türkontakte auslesen kannst und du diese somit in der Loxoneprogrammierung verwenden kannst!

          Grundsätzlich solltest du dich von einem Alarmanlagenerrichter beraten lassen wenn dir "Sicherheit" Zuhause wichtig ist!!!
          "Jan W" hat u.a schon einige relevante Dinge aufgezählt. Und es sind noch weiters sehr viele Dinge die zu beachten sind!!!

          Internom bietet Dual-Reedkontakte an. (Stand 2017) Wenn du jedoch "bezahlbar" bleiben willst- ein Öffnungskontakt ist völlig ausreichend. Du brauchst sonst doppelt so viele Eingänge!!!

          LG

          Kommentar

          • Bullit
            MS Profi
            • 25.10.2018
            • 549

            #7
            Sind wir doch mal ehrlich, die ganze "Loxone ist nicht zertifiziert Sache" ist eigentlich unsinnig anzusprechen. Fakt ist, die Aussage stimmt ja auch dass Loxone keine zertifizierte Anlage ist. Macht das Loxone als Alarmanlage schlechter oder unbrauchbar? Meiner Meinung nach nicht! Ich persönlich bin tendenziell auch eher in Richtung Kabellösung anstelle von Funk oder ähnlichem, stehe aber selber in der Situation, dass ich nicht alles so einfach schnell schnell nachrüsten kann. Finanzieller Aufwand alles kabelmässig nachzurüsten ganz zu schweigen. Abgesehen von den Wänden die aufgerissen werden müssten usw obwohl dies nicht nötig wäre. Ich schweife ab...

            Klar wird sich heutzutage auch bei den Einbrechern ein gewisser Umschwung breit machen bzw. ein Umdenken dass Sie heute auch technisch vielleicht gewisse Lösungswege haben, aber wie gross ist die Chance, dass ein Einbrecher vor deinem Haus steht und direkt weiss "Ha! Die und Die Alarmanlage ist drin und so muss ich Sie knacken!". Kann sowohl bei zertifizierten Anlagen passieren, wie auch bei Loxone. Klar, wenn Man(n) eine Loxone Intercom vor der Türe hat, weiss man relativ schnell Bescheid dass Loxone installiert ist (was ja nicht mal jedem potentiellen Einbrecher was sagen muss) , aber wer sagt dem potentiellen Einbrecher dass die Alarmanlage ebenfalls von Loxone ist? JEDES! Mittel einen Einbrecher eventuell zu detektieren, zu verlangsamen oder ähnliches ist ein besseres Mittel als gar keines.

            Die Sensoren sind ja vorhanden, wieso diese also nicht einsetzen? Wenns funktioniert ist es ja toll (warum sollte es auch nicht funktionieren?) und wenn nicht, tja dann hätte man wohl besser Lotto spielen sollen weil man verdammt viel Pech bzw. "Glück" hatte. Auch ein Zertifikat schützt vor nichts. Aber das einzusetzen was man hat, nützt definitiv mehr als nichts einzusetzen weil man den Mehraufwand und die Kosten scheut. Ich will Loxone nicht in den Himmel loben, aber genauso wenig zertifizierte Alarmanlagen. Jeder Schutz ist besser als gar kein Schutz.

            Liebe Grüsse
            Chris
            Zuletzt geändert von Bullit; 08.02.2019, 19:23.

            Kommentar


            • Jan W.
              Jan W. kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Sehe ich auch so. Wer eine Mona Lisa zu Hause an der Wand hängen hat, fragt sicherlich nicht hier im Forum, wie er seinen MS zusätzlich noch als Alarmanlage nutzen kann und nach den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Optionen.

              Eine Versicherung wird für wertvolle Gegenstände eine zertifizierte Anlage vorschreiben und ich gehe davon aus, dass jeder informiert ist, dass der MS nie zertifiziert war oder je wird.

            • lanro
              lanro kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Da stimme ich dir zu- eine Loxon "Alarmanlage" ist noch immer besser als gar keine Alarmanlage!
              >Aber......!!!!
              Wie meldet Loxone einen Einbruch wenn man unterwegs ist??? (kein Telefonwählgerät)
              Bei einem Stromausfall sind alle Sensoren nicht aktiv (die Alarmanlage hat einen Akku)
              Loxone hat keine Sabotageüberwachung (zumindest sehr wichtig bei der Aussensirene und der Kommunikation wie Telefon)
              Die aktivierung und deaktivierung der "Loxone Alarmanlage" ist auch sehr schwer "sicher" zu realisieren- vor allem wenn der Miniserver öffentlich erreichbar ist....
              Das sind u.a. einige wichtige Punkte die zu bedenken sind....
              Aber es muss jeder für sich selbst entscheiden was für eine Relevanz die eigene Sicherheit Zuhause hat....
              Zuletzt geändert von lanro; 09.02.2019, 00:42.

            • Bullit
              Bullit kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Naja lanro eigentlich sind die von dir aufgezählten Sachen keine, die mir besonders Sorgen machen. Da auch ich meinen Miniserver als Alarmanlage missbrauchen/einsetzen werde, wird der Miniserver bei mir ohnehin an einer USV hängen. Genauso wie Internetmodem und Netgear Arlo Überwachungskamera-Gateway. Solange ich Internet habe (was eigentlich kein Problem ist) , kann der Miniserver also mit mir kommunizieren. Da ich leider einige Air-Geräte einsetzen muss , juckt es die ebenso wenig wenn kein Strom da sein sollte. Auch wenn der Strom weg sein sollte und alles via Tree/Kabel verkabelt ist, würde es ja wenig jucken da die USV bis zu einer gewissen Zeit die Aufgabe übernimmt.

              Denkt also ein schlauer Einbrecher, dass er meine Stromversorgung killen muss indem er einen Kurzen draussen fabriziert, darf er dies gerne tun. Solange die USV ihren Job übernimmt, hab ich damit kein Problem. Man muss halt daran denken dass man eventuell sich auf die USV verlassen können muss (also 5000W Sirene klappt nicht ;-) ) aber ich denke sonst ist das Risiko überschaubar.

              Und wenn man sich jetzt noch ausdenkt dass die USV ja eine Fehlfunktion haben kann usw. und so fort, geht das meiner Meinung nach schon ein bisschen in die Paranoia. Klar kann IMMER etwas passieren, aber bei dem ganzen Glück, respektive Pech, was man noch haben könnte, sollte man dann definitiv Lotto spielen. Loxone ist deswegen dann immernoch keine zertifizierte Anlage, aber dennoch wieder ein Stück weit sicherer. Und wenn man die USV auch noch überwachen will, gibts ja bereits ein nettes Loxberry Plugin :-)

              KLEINER NACHTRAG:
              Und doch, die Loxone Aussensirene wird sehr wohl eine Sabotagesicherung haben. Wobei sich da wieder die Frage stellt: Muss man unbedingt zeigen dass man ein Sicherheitssystem hat? Ich persönlich werde auf eine auffällige Aussensirene verzichten. Vielleicht werde ich da eine Sirene irgendwo hinplatzieren, aber definitiv nicht eine, die man einfach so sehen kann. Auch Polizei-intern sind wir uns da nicht so ganz einig ob eine sichtbare Alarmanlage nicht noch mehr symbolisiert "hier gibts was zu holen Freunde, probiert`s aus!" oder ob Sie eher abschreckend wirkt. Ich glaube der Einbrecher wird so oder so den Schreck seines Lebens haben wenn eine Sirene losheult. Ganz egal ob nur intern oder extern ebenfalls noch. Und eine andere Aussensirene mit ebenfalls vorhandener sabotagesicherung ausser die "neue" Loxone-Aussensirene, wird sicherlich aufzutreiben sein und auch ohne Probleme ins System zu integrieren sein. Eventuell muss man 1-2 Relais dafür opfern bzw. belegen, aber es muss ja nicht zwangsweise eine Aussensirene von Loxone sein.
              Zuletzt geändert von Bullit; 09.02.2019, 13:23.
          • logol01
            MS Profi
            • 03.03.2018
            • 832

            #8
            Verstehe alle Eure Argumente.
            Muss jedoch keinen Picasso absichern und keine Versicherung fordert das von mir.

            Wenn der Miniserver so schlecht dafür ist dann würde ich mich sehr freuen, wenn ihr hier Alternativen nennt, die einen Smarthome Gedanken verfolgen und im Aufwand wie in den Kosten im Rahmen bleiben.

            Kommentar

            • eisenkarl
              Lox Guru
              • 28.08.2015
              • 1350

              #9
              Aus meiner Sicht spricht nix gegen eine Alarmanlage mit Loxone! Mehrfach realisiert und die Kunden mit Loxone sind zufriedener, als einige meiner Kunden mit einer Abus Anlage. Lediglich ein IP Wählgerät von Abus habe ich für die Aufschaltung dazu gebaut...

              Kommentar

              • lanro
                Smart Home'r
                • 01.12.2015
                • 35

                #10
                Bullit Klar- jeder sollte das machen wie er es gerne haben möchte. Ob Loxone oder eine "richtige" Alarmanlage bleibt jedem selbst überlassen.
                Ich will ja so wie du nur die pro und kontra aufzählen (Anfangsfrage von logol01)

                Nur wenn ich mir den Mehraufwand an Bastelarbeit und Mehrkosten wie USV ansehe um eine Loxone Alarmanlage halbwegs sicher zu bekommen, stell ich mir schon die Frage ob da nicht eine ganz gewöhnliche Alarmanlage ein Mehrwert an Kosten- und Nutzenfaktor ist!?!
                Beruflich arbeite ich mit Loxone sowohl auch mit Alarm- und Videotechnik. Jedoch würde ich trotzdem niemals eine Loxone Alarmanlage dem Kunden verkaufen!
                Wenn jemand selbst zuhause eine Alarmanlage mit Loxone "zusammenbastelt" ist es in seinem eigenem ermessen, jedoch einem unwissenden Kunden eine Loxone Alarmanlage zu verkaufen finde ich weniger gut.
                logol01 Es gibt viele Alarmanlagenhersteller. Aber wie schon oben erwähnt, ohne Fachwissen sollte dann lieber ein Alarmanlagenerichter kontaktiert werden der dir weiterhilft.

                Kommentar

                • dirkkleimann
                  Extension Master
                  • 14.07.2016
                  • 101

                  #11
                  Offensichtlich ist das eine Sinn-Frage, ob die Alarmanalge mit oder ohne Loxone realisiert werden sollte. Was sicher ist und was nicht usw. Wir werden hier wohl nicht die Antwort geben können. Argumente hin, Argumente her und am Ende eine Meinung bilden...

                  Ich habe die Alarmanlage als "nettes Gimmick" oder besser sinnvolles Mitnehmsel gesehen.
                  Wenn Innen die Räume und die Fenster aus energetischen (und welchen Gründen auch immer) überwacht werden, ist der Gedanke naheliegend hierüber auch gleich das Haus auf Sicherheit zu überwachen. Ich schließe mich der Fraktion: "Besser als nix" an. Der geneigte Einbrecher darf auch gerne Fenster oder Tür aufbrechen. WEnn das Haus dann Kapelle macht, ist mir das lieber als alles andere. Wir würden uns nicht mehr wohl fühlen, wenn der in Ruhe alles durchsuchen kann. So schnappt ers ich vllt noch den Laptop der da liegt und ist weg...

                  Für uns stellte sich damals die Frage, ob wir einbruchhemmende Fenster und Türen nehmen. Wir haben das Geld in die Überwachug gesteckt. Die RC-Klassen definieren ja lediglich, wie lange jemand brauchen darf, bis er herein kommt - dann doch lieber Sensorik.

                  Die Gefahr eines Kurzschlusses durch Außen ist deutlich reduziert, wenn die Kreise separat abgesichert werden. MS hat keinen Zugang nach Außen. Und doch bleiben genügend Lücken (zB WLAN). Wir hatten damals die kostenlose Beratung der Polizei in Anspruch genommen. Die waren schon sehr zufrieden und doch finden die immer irgnedwas, woran kein normaler Mensch denkt :-) Kann nur empfehelen mit denen zu sprechen (und die sagen auch nicht, es müsse eine zertifizierte Anlage sien).

                  Abschließend ist gemäß Polizei-Aussage (und Statistik) der beste Schutz: Ein Hund!!

                  Kommentar


                  • Benjamin Jobst
                    Benjamin Jobst kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Der Hund ist aber auch nicht zertifiziert =)

                  • dirkkleimann
                    dirkkleimann kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Bei Conrad gibt es einen elektronsichen Wachhund. Der hat zumindest ein CE-Zertifikat
                • logol01
                  MS Profi
                  • 03.03.2018
                  • 832

                  #12
                  Also lasst mich kurz zusammenfassen:

                  Alarmanlage mit Loxone möglich --> jedoch nicht zertifiziert und nicht Sabotagesicher --> aber besser als nix

                  zertifizierte Alarmanlagen --> nur über Alarmanlagenerrichter beraten lassen und dort beauftragen --> eher teuer (ich habe mich mal im Internet eingelesen). Scheint eine "we make money" Branche zu sein.

                  Da dies ein Loxone Forum ist, sollten wir jedoch diskutieren, wie macht man das Beste aus dem Loxone Miniserver Alarmbaustein rausholt (ohne eine zertifizierte Alarmanlage zu haben)!!!!

                  Mir fällt dazu folgendes ein:
                  1. Alle 230 Volt Stromkreise die nach außen gehen, müssen mit einem eigenen FI absichert werden (denn ein Kurzschluss zwischen Schutzleiter und N lässt jeden FI auslösen). Dieser Kurzschluss ist die leichteste Übung für einen Einbrecher.
                  2. Alle KNX Busleitungen die nach außen gehen, müssen getrennt von der Busleitung im Innenraum des Hauses sein. Hierzu benötigt man ein eigenes KNX Netzteil für den Bus nach außen und einen Linenkoppler, der den Innenbus mit dem Außenbus zusammenführt (galvanisch getrennt).
                  3. Alle Tree Sensoren die außen sind, benötigen eine Spannungszuleitung von einem extra für den Außenbereich reservierten 24 Volt Netzteil und einer eigenen Tree Linie.

                  Wenn das alles umgesetzt ist, müssen wir nur noch den Innenbus KNX und die Innensensorik des Miniservers, Fritzbox, Netzwerkswitch mittels einer Notstromversorung ausstatten.

                  --> gibt es hierzu Vorschläge von Eurer Seite?
                  Ich habe folgendes mal angesehen:
                  Meanwell DR-UPS. Das scheint ein Ladegerät für Batterien zu sein.... https://www.meanwell.com/Upload/PDF/...UPS40-SPEC.PDF
                  Jedoch wo baut man die Batterien auf? Im Verteilerschrank habe ich dazu keinen Platz!
                  Welche Batterien verwendet man dazu?
                  Wie ist der richtige Schaltplan dazu?
                  Was macht man mit KNX - da benötigt man ja nicht 24 Volt sondern 30 Volt....

                  Eine andere Möglichkeit wäre (momentan von mir präferiert), eine 230 Volt USV am Netzwerkschrank aufstellen und einen Ausgang davon in die Verteilung legen. Denn auf dem Netzwerkschrank habe ich dazu Platz... Zum Beispiel so etwas: https://www.conrad.de/de/usv-1500-va...0i-973894.html
                  Hier würde ich den Kaltgeräte Buchsenstecker auf der Geräte Seite (wo normalerweise der Server angesteckt wird) abschneiden und diese Spannung in die Hausverteilung legen. Auf diese Stromversorgung kann man dann über den Verteiler die Fritzbox und die Netzteile versorgen, die ausschließlich für den Loxone Miniserver, KNX Bussystem Netzteile, Loxone Sensorik Netzteile, und Alarmsirene verwendet werden.
                  Die Netzteile für die 24 Volt Beleuchtung (also große Stromfresser) würde ich hier nicht mit versorgen......
                  Mit die weiteren Ausgängen der USV würde ich dann den Netzwerkswitch im Serverschrank, meinen Windows Server und meine verschiedenen Raspberry Pis versorgen (z.B. Loxberry).
                  Das macht doch Sinn - oder?
                  Damit habe ich doch die Maximale Ausfallsicherheit gewährleistet!
                  Ich weiß - Günstig ist was anderes..... :-) Aber mein Vorschlag macht aus meinem Blickwinkel Sinn....
                  Zuletzt geändert von logol01; 12.02.2019, 14:13.

                  Kommentar

                  • hagor
                    Extension Master
                    • 24.02.2017
                    • 182

                    #13
                    Für Fritzbox und Switch bietet sich eine klassische Büro-USV an (z.B. die Dinger von APC) und für den Miniserver, KNX usw. entweder auch eine solche USV (für die 230v der Netzteile) oder besser noch wenn der Platz es zulässt eine Hutschienen-USV die direkt die 24v DC puffert. Hier im Forum lässt sich dazu der ein oder andere Beitrag finden.

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                    • AlexAn
                      Lebende Foren Legende
                      • 25.08.2015
                      • 4323

                      #14
                      Hab eine APC wie bereits vorgeschlagen im Einsatz.
                      Versorge damit: Glasfasermodem, Fritzbox, Netzwerk, Loxone inkl. Extension, Treebus, Loxberry, KNX und eine Sonos bei einer Last von ca. 50W
                      Also läuft die ganze Sensorik weiter.

                      Dazu verwende ich dieses Plugin: https://www.loxwiki.eu/display/LOXBERRY/APC-UPS

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: apc.JPG Ansichten: 0 Größe: 60,0 KB ID: 190063
                      Grüße Alex

                      Kommentar


                      • logol01
                        logol01 kommentierte
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                        AlexAn
                        verwendest Du die APC Smart 1500 VA?
                        Gehst Du mit einem Ausgang auf alle Komponenten oder hast Du die Ausgänge der APC auf verschiedene Komponenten aufgesplittet?
                    • Bullit
                      MS Profi
                      • 25.10.2018
                      • 549

                      #15
                      AlexAn darf ich mal fragen wie lange du damit auf Notstrom durch hältst? Also natürlich nur die wichtigen Kernbereiche die du aufgezählt hattest. Du hattest mich damals auf die Idee gebracht bzw. habe ich die Idee von dir übernommen mein Loxone eines Tages an eine USV zu knallen wenn alles fertig ist. Momentan sind aber die Finanzen gerade auf Steuern und Öl für die Heizung gesperrt.... Von daher dauert der wirkliche Einbau von Alarmsensorik in Loxone noch bei mir. Aber dennoch würde mich da eine Aussage deinerseits mal interessieren :-)

                      Liebe Grüsse
                      Chris

                      NACHTRAG: Gerade gesehen, 87 Minuten. Sind das somit die ca. errechneten Laufzeiten anhand der aktuell anliegenden Last wenn mit selbiger Last jetzt auf die USV Versorgung zurückgegriffen werden müsste?

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