Relays gehen kaputt

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  • Buellpower
    LoxBus Spammer
    • 05.10.2015
    • 223

    #1

    Relays gehen kaputt

    Hallo,

    ich schalte ein kleines 5V (2,4A / 12W) Netzteil über ein Finderrelay 34.51.7012.0010 Das Relay wird per 12V DMX Signal angesteuert.
    DMX-Extension -> DMX Controller -> Relay -> Netzteil
    Das Problem ist, dass es mir ständig das Relay zerschießt. Ein paar mal funktioniert es, danach ist das Relay dauer EIN. Beim ersten Mal dachte ich, ok - hast ein defektes Relay, kann vorkommen. Also Relay gewechselt und gehofft, dass es jetzt geht. Nach ein paar Mal schalten war das neue Relay wieder futsch.
    Ist der Einschaltstrom bei dem kleinen Trafo so groß, dass es mir das Relay zerschießt? Oder liegt es an der Ansteuerung per 12V DMX?
    http://www.projekt-stadthaus.blogspot.de/
  • Christian Fenzl
    Lebende Foren Legende
    • 31.08.2015
    • 11237

    #2
    Das Relais verklebt, somit ist der Einschaltstrom des Netzteils zu hoch.
    Also entweder einen ESB dazwischen, oder wenn es kein Markennetzteil ist, dann ein besseres einsetzen.
    Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

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    • Buellpower
      LoxBus Spammer
      • 05.10.2015
      • 223

      #3
      Danke für die fixe Antwort. Gibt es eine Empfehlung für einen ESB?
      http://www.projekt-stadthaus.blogspot.de/

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      • Christian Fenzl
        Lebende Foren Legende
        • 31.08.2015
        • 11237

        #4
        Ich selbst kenne nur den:
        Beim ESB-1 wird das typische Verhalten eines NTC-Widerstands – hoher Widerstand im kalten Zustand, sinkender Widerstand bei steigender Erwärmung –…


        Ist nicht für kurzes Ein-Ausschalten gedacht (mind. 30 Sekunden), sonst wird er zu heiß = Tod durch Überlastung.
        Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

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        • Buellpower
          LoxBus Spammer
          • 05.10.2015
          • 223

          #5
          Alles klar. Ich glaub dann lass ich das Netzteil lieber an Dauerstrom und schalte dann die 5V danach. Für 8-9 EUR kann ich das Netzteil glaube lange im Standby laufen lassen.
          Aber nochmal danke für die echt schnelle Antwort. Ist halt hier eines der besten Foren die ich kenne, was Hilfe und Kompetenz angeht.
          http://www.projekt-stadthaus.blogspot.de/

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          • svethi
            svethi kommentierte
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            Allerdings ist der Strom auf 5V Ebene noch größer. Wenn Du dort dann ebenso einen hohen Einschaltstrom hast, ist das noch schlimmer.
        • romildo
          Lebende Foren Legende
          • 25.08.2015
          • 5159

          #6
          ....es könnte aber schon auch an der Ansteuerung liegen.
          lg Romildo

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          • Elektrofuzzi
            MS Profi
            • 25.08.2015
            • 531

            #7
            Nimm ein anderes Relais mit höherer Schaltleistung. Dein von dir benanntes Relais ist grad mal für 6A ausgelegt.
            Beste Grüße
            Amin Cheema

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          • roadi
            MS Profi
            • 26.08.2015
            • 558

            #8
            Ich hab ein HRP 600 24 an einer relais extension hängen. Sollte ich mir da jetzt auch gedanken machen?

            https://www.mouser.at/datasheet/2/26...EC-1511221.pdf

            Lg Christoph
            Loxone: 1x Miniserver, 8x Extension, 2x Dimmer, 1x Relay 2x 1Wire, 1x DMX, 1x Fröling, 1x AirBase, 1x NanoIO Air, 1x RemoteAir, 2x Multi Extension Air
            Dmx4all:4x X9, 1x MaxiRGBW, 1x RGB
            Synology: DS414, 4x4TB WD red,
            Intel NUC7I3BNK: Proxmox, MusikServer4Lox, Win10, loxberry, Verstärker für 10 Zonen Eigenbau
            Fritzbox: 7490
            Rasenmäher: Husqvarna Automower 420 (2017), Robonect HX R3 Modul

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            • Labmaster
              Lox Guru
              • 20.01.2017
              • 2585

              #9
              Zitat von roadi
              Ich hab ein HRP 600 24 an einer relais extension hängen. Sollte ich mir da jetzt auch gedanken machen?

              https://www.mouser.at/datasheet/2/26...EC-1511221.pdf

              Lg Christoph

              Im Datenblatt des HRP 600 ist der "INRUSH CURRENT (Typ.)" mit 70A angegeben. Dabei hat das Netzeteil (laut Datenblatt Schematic eh schon ein eingebautes "ACTIVE INRUSH CURRENT LIMITING")
              Ein mechanisches Relais würde ich zudem immer (je nachdem wie häufig das schaltet) mit einem Faktor 1,5 bis 5 überdimmensionieren.
              Das hat auch damit zu tun, wie stark die Kontaktflächen eben belastet werden sollen. Wenn ein Relais über die gesammte Lebensdauer nur 100mal schalten muß, ist es halt was anderes als wenn es zig tausenden Schaltzyklen aushalten soll.



              Zum Eingangspost des TE: (ohne jetzt das genaue Netzteil zu kennen)
              Wenn man sich mal z.B. die Daten eines Meanwell HDR-15 ansieht ( https://www.meanwell.com/productPdf.aspx?i=751 ), dann ist dort der "INRUSH CURRENT (Typ.)" mit 45A ! angegeben.
              Das hier ein Relais ( http://www.farnell.com/datasheets/2634461.pdf ) mit einem angegebenen "Maximum peak current" von 10A Probleme bekommt, wäre also logisch.
              Zuletzt geändert von Labmaster; 11.02.2019, 07:02.

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              • Christian_RX7
                Extension Master
                • 04.09.2015
                • 151

                #10
                Der hohe Einschaltstrom bei (LED-)Netzteilen ist ja auch der Grund, warum im höherwertigen Steuerungen mittlerweile die Relais im Spannungs-Nulldurchgang geschaltet werden.
                24V Bewegungsmelder für Jung, Gira und Berker
                RS485 Tasterbus
                Loxone KNX Import Tool

                weitere Infos auf meiner Homepage: http://kreuzers.home.dic.at/

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                • romildo
                  Lebende Foren Legende
                  • 25.08.2015
                  • 5159

                  #11
                  Zitat von Christian_RX7
                  Der hohe Einschaltstrom bei (LED-)Netzteilen ist ja auch der Grund, warum im höherwertigen Steuerungen mittlerweile die Relais im Spannungs-Nulldurchgang geschaltet werden.
                  Von dem habe ich noch nie gehört. Wie soll das mechanisch funktionieren?

                  Wenn im Nulldurchgang geschaltet wird, wird das niemals mit herkömmlichen "Schaltkontakten" sondern meist mit Thyristoren oder Triacs gemacht.
                  Zudem gibt es bei Gleichspannung kein Nulldurchgang.
                  Die Spannung müsste somit am Kontakt abgenommen und mit der Reaktionszeit der Mechanik in Einklang gebracht werden. Glaube kaum dass dies zuverlässig funktionieren würde.
                  Wenn es sowas gibt, kann es mit meinem Verständnis nur so sein, dass der mechanische Kontakt mit einer Nulldurchgangsschaltung in Serie liegt.
                  Der Kontakt müsste dann vor dem Durchschalten des Tyristors schon geschlossen werden. Ob dies dann bei Loxone noch bezahlbar wäre?

                  Ausserdem ist es nicht immer gut im Nullduchgang zu schalten, da es bei Induktiven Lasten z.B. besser wäre im Maximum zu schalten.

                  Lass mich aber gerne eines Besseren belehren.

                  Das einzig Richtige aus meiner Sicht ist, den hohen Einschaltstrom im Verbraucher selbst zu reduzieren.
                  Das wird aber bei Billiggeräten vermutliche niemals geschehen.
                  Zuletzt geändert von romildo; 11.02.2019, 16:27.
                  lg Romildo

                  Kommentar

                  • svethi
                    Lebende Foren Legende
                    • 25.08.2015
                    • 6318

                    #12
                    Erzeugen die Schaltnetzteile den hohen Einschaltstrom auch wenn noch gar keine Last dran hängt?
                    Miniserver; KNX; Vitogate; EnOcean (EnOceanPi); Loxone Air; Caldav-Kalenderanbindung; RaspberryPi und für keine Frickellösung zu schade :-)

                    Kommentar


                    • Thomas Kührer
                      Thomas Kührer kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Würde meinen: Ja. Weil die Kondensatoren des Netzteiles sich beim einschalten laden.

                    • romildo
                      romildo kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Ja, das ist so, zumindest wenn die Kondensatoren nach einiger Zeit ganz entladen sind.
                      Das kann man auch hören und sehen, wenn man ein Schaltnetzteil im Dunkeln in die Steckdose steckt und dadurch einen Einschaltfunken erzeugt
                  • Christian_RX7
                    Extension Master
                    • 04.09.2015
                    • 151

                    #13
                    Beckhoff beweist mit deren Klemmen (z.B. KL2602-0010) dass auch mechanische Relais im Nulldurchgang schalten können.
                    Das ist im Prinzip nicht schwer. Ein neues Relais hat eine ungefähr bekannte Einschaltverzögerung und man schaltet im Nulldurchgang - der vermuteten Verzögerung. Man mißt die tatsächliche Einschaltverzögerung und bildet den Mittelwert, welcher fürs nächste Schalten verwendet wird, so kommt man immer näher an die perfekte Schaltzeit und berücksichtigt die Alterung des Relais.
                    Kostet nur unwesentlich mehr als eine dumme Relais-Karte.
                    24V Bewegungsmelder für Jung, Gira und Berker
                    RS485 Tasterbus
                    Loxone KNX Import Tool

                    weitere Infos auf meiner Homepage: http://kreuzers.home.dic.at/

                    Kommentar


                    • romildo
                      romildo kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Sorry, aber was ist damit bewiesen, dass gemäss Beschreibung ein Relais mit 5A Kontakt auch eine induktive Last bis 2A und auch eine Kapazität 40uF mit 3A Einschaltstrom schalten kann?
                      Glaube kaum, dass diese Klemme einen Einschaltstrom von 70A lange mitmacht. Aber jeder wie er will, ich würde diese nicht dafür opfern.
                      Zudem kostet die Klemme bestimmt das 10 fache eines "Loxonerelais"
                      Aber egal, ich möchte da niemanden von seiner Meinung abbringen.
                  • Thomas Kührer
                    LoxBus Spammer
                    • 25.08.2015
                    • 394

                    #14
                    z.B.: von ELTAKO
                    Datenblatt_ER12DX-UC.pdf

                    Können auch mit analogen Ausgängen angesteuert werden
                    Angehängte Dateien

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