Kernsanierung - Was im neuen Haus planen bzw. vorbereiten und wie ins Thema einlesen

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  • Gast

    #1

    Kernsanierung - Was im neuen Haus planen bzw. vorbereiten und wie ins Thema einlesen

    Hallo zusammen,
    ich habe von einem Kollegen die Möglichkeiten der Hausautomatisierung und speziell Loxone vorgestellt bekommen und bin begeistert!

    Da wir unser Haus kernsanieren ist jetzt der richtige Zeitpunkt das Thema Hausautomatisierung usw. zu planen.
    Ich habe mich jetzt ein wenig in die Materie eingelesen und bin noch mehr beeindruckt, was man für Möglichkeiten mit dem System hat.

    Mein Ziel ist es zukünftig folgende Dinge zu automatisieren:
    - Rollandensteuerung (bspw. in Abhängigkeit des Wetters)
    - (Fußboden-)Heizung mit Raumthermostat und App steuern incl. Verbrauchserfassung (reicht mr über die Termperatur, muss also kein Durchflussmesser installiert werden)
    - Auch teilweise das Licht steuern über Schalter oder Logik
    - Fenster überwachen
    - Verbräuche erfassen (haupts. Strom)
    - Kameraüberwachung incl. Aufzeichnung vom Haustürbereich
    - Bewegungsmelder
    - Bewässerung im Garten
    - und die Vorbereitungen treffen um zukünftig noch erweitern zu können.

    Da ich noch am Anfang von der ganzen Geschichte stehe, wir uns aber schon in der Planung der Elektrik befinden, wollte ich euch mal fragen, was ihr für den o.g. Anwendungsfall empfehlt und was ich an Steuerleitungen, Leerrohren oder was weiß ich zusätzlich zu den spannungsführenden Leitungen versehen muss.


    Ich hatte daran gedacht das ganze über einen Loxone Miniserver (wenn ich es richtig verstehe die Hardware zum KNX Netz) laufen zu lassen.
    Der kommt dann in den Schaltschrank oder eine andere entrale Stelle.

    Wie läuft das dann bspw. mit den Bedienelementen (Sensoren) und Schlatern (Aktoren)?
    Ich hatte gedacht, dass Aktoren und Sensoren dezentral an der Wand oder direkt am Verbraucher (bspw. Sonoff Basic universal Schalter, nur eben nicht mit Funk sondern per BUS) verbunden und angesteuert werden. Dadurch ist man in meinen Augen frei in der Erweiterung.
    Ist das so, oder läuft alles über einen zentralen Schaltaktor?

    Fragen über Fragen. Ihr seht, dass ich noch ganz am Anfang des Projektes stehe, möchte aber vermeiden, jetzt schon Fehler zu machen, die nach dem Einzug nur schwer korrigiert werden können.

    Bin mal gespannt was ihr so schreibt.

    Viele Grüße
    Mattes



    PS:
    Alexa kommt mir nicht in Haus :-)
    Und Funk möchte ich weitestgehendst vermeiden.






  • Christian Fenzl
    Lebende Foren Legende
    • 31.08.2015
    • 11237

    #2
    Hi,

    ich gehe nicht auf das ganze Mail ein.
    Grundsätzlich hat Loxone ein eigenes, proprietäres System, bietet aber eine Schnittstelle zum Standard-KNX-Bus.
    Loxone ist nicht primär als Logik für KNX gedacht! Der Miniserver wird aber vielfach dafür verwendet.
    Loxone mag KNX nicht, und "richtige" Loxone-Partner dürfen KNX nicht mögen. Deswegen ist KNX grundsätzlich etwas aufwändiger in den Loxone Miniserver zu integrieren als die proprietären Loxone-Komponenten. Darüber musst du dir im Klaren sein. Die Begrifflichkeiten sind bei Loxone und KNX auch anders.

    Die Produkte auf der Loxone-Webseite solltest du dir mal durchsehen.

    Deine Punkte:

    - Rollandensteuerung (bspw. in Abhängigkeit des Wetters) --> Funktioniert besser mit Loxone-Hardware

    - (Fußboden-)Heizung mit Raumthermostat und App steuern incl. Verbrauchserfassung (reicht mr über die Termperatur, muss also kein Durchflussmesser installiert werden) --> FBH wird in der Regel nur per Temperaturfühler zur Ansteuerung von Stellantrieben geregelt, und Einstellungen in der App durchgeführt. Verbrauchserfassung mit Temperatur alleine geht physikalisch gar nicht.

    - Auch teilweise das Licht steuern über Schalter oder Logik --> Geht
    - Fenster überwachen --> Geht
    - Verbräuche erfassen (haupts. Strom) --> Geht nur mit KNX MDT Strommess-Aktoren
    - Kameraüberwachung incl. Aufzeichnung vom Haustürbereich --> Aufzeichnung geht nicht mit Loxone-Bordmitteln
    - Bewegungsmelder --> Geht
    - Bewässerung im Garten --> Geht
    - und die Vorbereitungen treffen um zukünftig noch erweitern zu können. --> Schadet nie :-)

    Wenn du deine Steuerung auf KNX aufbauen möchtest (ob mit oder ohne Miniserver für die Logik), lies auch mal das: https://www.loxwiki.eu/pages/viewpag...pageId=9339751

    lg, Christian
    Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

    Kommentar

    • Gast

      #3
      Hallo Christian,
      danke für deine ausführliche Antwort.

      Was wäre dann die Alternative, wenn man ein KNX Netzwerk aufbauen möchte und die Kompatibilität unter den Komponenten behalten möchte?
      Klar kann man das auf einem Raspberry Pi machen, dann hat man aber keinen App-Zugriff.
      Gibt es da Alternativen, die einen Miniserver für KNX anbieten? (Ich weiß, dass das Loxone-Forum vielleicht nicht 100% der Richtige Ort für diese Frage ist, versuche es aber trotzdem mal :-) )

      Viele Grüße
      Mattes


      Kommentar

      • Christian Fenzl
        Lebende Foren Legende
        • 31.08.2015
        • 11237

        #4
        Ich weiß nicht, was du meinst.
        Alle KNX-Komponenten sind herstellerunabhängig zueinander kompatibel (das macht den Standard aus).
        Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

        Kommentar

        • AlexAn
          Lebende Foren Legende
          • 25.08.2015
          • 4323

          #5
          Kannst dir ja das hier einbauen um 400 Euro wenn du keinen Miniserver haben willst: https://www.mdt.de/VisuControl_Easy.html
          Gira, usw.....

          Aber wie immer bei solchen Fragen wäre der erste Weg zu einem Systemintegrator!
          Zuletzt geändert von AlexAn; 05.05.2019, 09:46.
          Grüße Alex

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