Stromversorgung Hydreon RG11 Regensensor

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  • Vossi
    LoxBus Spammer
    • 25.08.2015
    • 456

    #1

    Stromversorgung Hydreon RG11 Regensensor

    Hallo zusammen,
    ich habe mal 'ne ganz blöde Frage: Ich möchte o.g. Regensensor einsetzen, Montageort ist am Carport. Dummerweise habe ich nur ein CAT7 Kabel dort hingelegt, welches auch schon für andere Dinge verwendet wird. Somit fehlen mir Adern...
    Helfen würde mir z.B., wenn ich die 12 Volt Versorgungsspannung (der RG11 zieht lt. Manual 15mA im Ruhemodus, 50mA mit Relais an) aus den vorhandenen 24 V mittels Stepdown-Wandler gewinnen könnte. Was meint ihr, ginge das? Welchen DC-DC-Wandler würde man nehmen, um den RG11 stabil zu versorgen, die eine Ader des CAT-Kabels, die die 24 V führt, aber nicht zu sehr zu strapazieren? Die 24 V werden sonst noch für Taster verwendet, also keine große Last...
    Die Alternative wäre ein 12 V Netzteil im Carport, aber 230 V müsste ich auch erst irgendwie hin legen.

    Danke für eure Meinung!
    Jörg
  • Labmaster
    Lox Guru
    • 20.01.2017
    • 2585

    #2
    Der Sensor kann laut Datenblatt ( http://hydreon.com/wp-content/upload...structions.pdf ) mit irgendwas zwischen 10V und 15V DC versorgt werden.
    Das sagt mir, daß im Sensor selbst in jedem Fall noch ein Spannungsregler sein muß, weshalb die Anforderungen an die "Sauberkeit" der Versorgungsspannung nicht extrem hoch sein dürften.
    Somit könnte man bei der Wahl eines DC DC Konverters wohl fast jeden nehmen welcher zum Maximalstrom und den Spannungen passt.
    Laut Datenblatt ist meiner Interpretation nach ein Maximalstrom von mehr als 105mA vorzusehen (Heizung AN + angezogenes Relais)
    Ich würde bei der Auswahl eines DCDC Konverters versuchen einen zu finden, welcher die 12V fix hat und nicht per Poti einstellbar ist.
    Potis sind gerade im Aussenbereich über die Zeit recht empfindlich bezüglich Feuchtigkeit, Korrosion und Temp Schwankungen und verursachen dan schon mal Überspannungen am Ausgang was dann zur Beschädigung des Sensors führen kann. (wäre nicht der erste Sensor der an sowas stirbt). Wenn es also unbedingt ein einstellbarer DCDC sein muß, dann wenigstens einer mit Spindeltrimmer (farbiges, größeres Gehäuse mit einer kleinen Einstellschraube). Den Spindeltrimmer könnte man dann auslöten und durch entsprechende feste Widerstände ersetzen.
    Auch würde ich mir für den DCDC einen entsprechenden Schutzlack (meist zum Sprühen) besorgen und die fertige anschschlossene Platine damit ringsrum isolieren.



    Zuletzt geändert von Labmaster; 29.08.2019, 08:46.

    Kommentar

    • Lightpicture
      Lebende Foren Legende
      • 16.11.2015
      • 3648

      #3
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      FG
      Lightpicture

      Nur ein Netzwerkkabel ist richtiges WLAN

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      • Labmaster
        Labmaster kommentierte
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        Auf keinen Fall, das ist ein Linearregler und kein Stepdown Konverter !!!!
        Bei einem Drop von 12V (24V runter auf 12V) und über 100mA müßte der Linearregler 1,2W einfach in Wärme umwandeln also wegheizen.
        Nicht nur, daß dies sehr unschön ist und einfach sinnlos Energie verbraucht, auch müßte man mit der Wäremabfuhr gegebenenfalls entsprechend umgehen.
        Ausserdem müßte man dann immer noch entsprechende Ein- Ausgangskapazitäten vorsehen, ein 78er kann da ansonsten auch schon mal zum schwingen anfangen.
    • Vossi
      LoxBus Spammer
      • 25.08.2015
      • 456

      #4
      Vielen Dank für eure Tipps und Hinweise, das hilft mir schon mal!
      Die Heizung des Sensors werde ich vermutlich nicht verwenden, ich probiere erst mal, ob es ohne geht, mal sehen...

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