DI Extension abgeraucht

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  • phil84
    Smart Home'r
    • 05.12.2017
    • 62

    #1

    DI Extension abgeraucht

    Hallo,

    während meines Urlaubs ist plötzlich eine DI-Extension ausgefallen. Nach der Rückkehr habe ich diese geprüft und festgestellt dass ein Kondensator und eine Diode wohl abgeraucht sind (Netzteil ist ein 24 V Netzteil von TDK, welches auch exakt 24V ausgibt). Da der Loxone-Partner, bei dem ich die Loxone-Produkte gekauft habe, noch im Urlaub ist und durch den Ausfall die Taster im Schlafzimmer, Ankleide, Bad und der Küche nicht funktionieren brauche ich eine schnelle Lösung. Hierfür würde ich gerne die Bauteile ersetzen anstelle eine neue DI zu kaufen. Ein Einsenden zu Loxone bringt wohl sowieso nichts, da hier im Forum bereits einige geschrieben haben, dass jedes Mal dieselbe Aussage getroffen wird: "Überspannung und kann nicht repariert werden".

    Weiß jemand um welche genaue Bezeichnung es sich bei den Bauteilen handelt (s. Bild)? Habt ihr Erfahrung darin bei solch einer Reparatur?

    Danke & Grüße

    Philipp
    Angehängte Dateien
  • Labmaster
    Lox Guru
    • 20.01.2017
    • 2585

    #2
    1. Kann es sein, daß die Massen von dem Netzteil nicht mit den anderen Massen des Loxone Systems verbunden war ? Kann es sein, daß das Netzteil auf einer anderen Phase als andere Netzteile im Loxone System angeschlossen ist ?
    2. sieht eigentlich nach klassichem Überspannungsschaden aus interessant ist jedoch, daß die TVS Diode (die große) keinen optischen Schaden zeigt, jedoch es die nachgeschaltet Bauteile erwischt hat. Das würde ich so deuten, daß die Überspannung nicht sehr groß war jedoch vermutlich etwas länger war. Also z.B. nicht durch Biltzschalg, sondern eher durch Potentialunterschiede über die Netzteile hinweg. Deshalb die Frage 1.
    3. Leider lassen sich die Bauteilwerte der Kerkos nicht mehr ermitteln, selbst wenn man ein intaktes Vergleichsgerät hätte mü´ßte man die auslöten, nachmessen und möglichst gut schätzen was es ursprünglich war, beid er Diode könnte man sicher rausfinden was man in etwas braucht, wenn man die genaue Verschaltung nachvollzieht um zu wissen für was die da war.
    4. Ich persönlich würde Testweise mal hinter der ganzen Beschaltung eine Labornetzgerät mit sehr restirktiver Stromeinstellung (ca. 50mA) anschließen um zu sehen, ob es nicht. z.B. auch den Can Bus erwischt hat, denn über diesen müssen gegebenfalls die Ausgleichsströme gelaufen sein (der SN65HVD234 "nur" bis ca. +/- 36V safe ). Abhängig davon würde ich mir dann die Mühe machen und die Eingangbeschaltung analysieren.
    Zuletzt geändert von Labmaster; 05.09.2019, 11:42.

    Kommentar


    • phil84
      phil84 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Guten Morgen Labmaster,

      zu 1: Ich habe nachträglich noch für 1 Wire und für DALI jeweils ein Netzteil dazukaufen müssen, da die Loxone Geräte zu schwach sind (Busspannung ist eingebrochen). Die 5 V für den 1 Wire habe ich direkt auf den Klemmen für die 1 Wire Verteilung angelegt (mein Elektriker hat eine Sternverkabelung implementiert) und die 18 V vom DALI ebenfalls auf den DALI-Verteilerklemmen (also jeweils nach Ausgang der Extensions). Nun hierzu eine Frage: Ist die Masse der Versorgungsspannung und dem DALI-Ausgang gebrückt im Gerät?

      Ich würde nun die Masse der einzelnen Extensions verbinden. Das sollte ja dann ausreichend sein, oder?

      3: Werde ich mal bei einem Bekannten ausprobieren und dann schauen, ob es wirklich nur die zwei Bauteile getroffen hat oder vielleicht doch noch mehr.
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