Digital Extension bürde

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  • loschbani
    Dumb Home'r
    • 05.01.2019
    • 24

    #1

    Digital Extension bürde

    Hallo und guten Abend

    Habe ein kleines Problem das ich auf diversen di‘s 4v Wechselstrom induziert bekomm aufgrund Wirbelströme im schaltschrank und dadurch mein Licht sporadisch ausgeschaltet wird weil die sps meint sie bekommt einen Impuls.
    haben diese Eingänge so eine kleine Bürde das sie diese schon als positive Flanke werten ? Kann man diese eingangsspannung ändern?

    finde es etwas verwunderlich da es für mich ja 24v Eingänge sind. Normalerweise schalten diese bei anderen Herstellern erst bei 15v aufwärts
  • challo
    LoxBus Spammer
    • 21.09.2016
    • 372

    #2
    In der Doku gibt es die Info bei welchen Spannungen ein Zustand erkannt wird:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2020-02-13_21h53_45.png
Ansichten: 836
Größe: 43,1 KB
ID: 235267

    Kommentar

    • doc-brown
      Lox Guru
      • 13.09.2015
      • 1487

      #3
      wie wärs mit einem pull-down widerstand? schon probiert?

      Kommentar

      • loschbani
        Dumb Home'r
        • 05.01.2019
        • 24

        #4
        Zitat von doc-brown
        wie wärs mit einem pull-down widerstand? schon probiert?
        Habe ich auch dran gedacht. Die bestimmumg der größe des ohmschen widerstands bereitet mir probleme, mathe ist meine achillessehne.

        hatte auch an optokoppler gedacht, kann diese sehr günstig beziehen.

        was meint ihr ?

        vielen dank euch für die infos bis jetzt

        Kommentar

        • Thomas M.
          Lebende Foren Legende
          • 25.08.2015
          • 3263

          #5
          Der Eingang ist zwar ein DI, aber die Grösse ist ja wiederum ein Analogwert. 0-7,1V, ...
          Was machst da mit einem Optokoppler?

          Der DI hat einen Eingangswiderstand von 10k. Du kannst ja einfach zwischen DI und GND einen 1k hängen. Dann liegt der Gesamtwiderstand bei 0,9k.
          Ein Versuch ist es wert, so die Spannung zu vernichten.
          Aber alles reine Symptombehandlung.

          Du solltest eher das Problem lösen und die Spannung garnicht erst zum DI kommen lassen. Schirmung, ...

          Kommentar

          • loschbani
            Dumb Home'r
            • 05.01.2019
            • 24

            #6
            Zitat von Thomas M.
            Der Eingang ist zwar ein DI, aber die Grösse ist ja wiederum ein Analogwert. 0-7,1V, ...
            Was machst da mit einem Optokoppler?

            Der DI hat einen Eingangswiderstand von 10k. Du kannst ja einfach zwischen DI und GND einen 1k hängen. Dann liegt der Gesamtwiderstand bei 0,9k.
            Ein Versuch ist es wert, so die Spannung zu vernichten.
            Aber alles reine Symptombehandlung.

            Du solltest eher das Problem lösen und die Spannung garnicht erst zum DI kommen lassen. Schirmung, ...
            Problem lösen wird schwierig. Kabel sind schon eingezogen.

            Zu der Sache mit den optokopplern.
            ich werde diese vor den digital Inputs setzen, so das das Signal galvanisch getrennt von meinem „unsaubereren“ Signal ist.
            ist für mich die einfachste und beste Lösung, da pulldownwiderstände theoretisch funktionieren aber mir dann doch zu „unsauber“ sind.

            danke für eure Hilfe.
            da bin ich selber schuld wenn ich das Datenblatt der di Extension nicht genau durchlese. soviel zum Thema Lehrgeld.

            Kommentar

            • romildo
              Lebende Foren Legende
              • 25.08.2015
              • 5159

              #7
              Du könntest ja auch einen 4700 Ohm Widerstand in Serie zum Eingang schalten. Dannn hast Du Deine 15V aufwärts.

              Kann auch nicht glauben, dass du 4 Volt Wechselstrom oder Wirbelströme (oder aber Höchstens in einem alten Zähler) im Schaltschrank hast
              Du meinst vermutlich 4V Wechselspannung und Induktionsströme.
              lg Romildo

              Kommentar

              • Christian Fenzl
                Lebende Foren Legende
                • 31.08.2015
                • 11237

                #8
                Mir kommt das alles bisschen komisch vor.
                Die DI-Schwelle induziert bei einem Gleichspannungseingang...

                Kann es nicht eher sein, dass du ein Masse/GND-Problem hast?
                Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

                Kommentar

                • loschbani
                  Dumb Home'r
                  • 05.01.2019
                  • 24

                  #9
                  Zitat von Christian Fenzl
                  Mir kommt das alles bisschen komisch vor.
                  Die DI-Schwelle induziert bei einem Gleichspannungseingang...

                  Kann es nicht eher sein, dass du ein Masse/GND-Problem hast?



                  Ich habe,um Rohre und Aufwand zu sparen, 7polige Kabel in den Raum gezogen (1000V Isolation) und fahre mischspannung in diesem Kabel. 230V ‚ 24V.
                  Laut Taev (Technische Anschlussbestimmungen für Österreich) ist ein mischen von Potenzialen erlaubt wenn die Isolierung höher ist als die höchste Spannung in einem Leiter (Angabe für sind ohne Gewähr, nicht das noch jemand auf mich zurückschießt )



                  wir machen das in unserer Firma auch so, funktioniert mit b&r bzw.. siemens problemlos. aber nur bei digitalen Eingängen, bei analogen würde es ja das Signal verfälschen.

                  Das die Loxone da empfindlich ist mit den Eingängen habe vorher leider nicht gewusst, wenn ich’s nochmal machen würde , sehr mein Konzept was die kabellegerei angeht, anderst aus.

                  Kommentar

                  • Michael Sommer
                    Lox Guru
                    • 25.08.2015
                    • 1956

                    #10
                    Naja @loschbani
                    nur weil es bei euch in der Firma Zufällig funktioniert, sollte man trotzdem nicht in einer Leitung/Kabel unterschiedliche Spannungen gemeinsam verkabeln.

                    Zulässig ist zwar schon, wenn die Leiterisolierung der höchsten Spannung entspricht. Aus meiner beruflichen Praxis kommen die wenigsten Probleme aus dem Schaltschrank, wenn man die EMV-Richtlinien beachtet, sondern durch die Leitungslänge zwischen Aktor/Sensor und Verteilung (Leitungsgebundene Störungen). Auch beim Anschluss kann man schnell sich vertun, speziell bei mehradrigen Leitungen mit Nummern. Also nicht empfehlenswert.

                    Helfen kann ich Dir leider nicht. Auch kommt es darauf an, welche elektrischen Geräte mit den 230V-Adern versorgt werden. Sind es Schaltnetzteile, Relais, Dimmer, etc.? Das sind häufige Störer, die sich bei längeren Leitungswegen auf ein niedrigeres Spannungsniveau aufaddieren können.

                    Gruß Michael

                    Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
                    ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
                    Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
                    Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
                    LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
                    Testserver: 2xMS-GEN1

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                    • loschbani
                      Dumb Home'r
                      • 05.01.2019
                      • 24

                      #11
                      Zitat von Michael Sommer
                      Naja @loschbani
                      nur weil es bei euch in der Firma Zufällig funktioniert, sollte man trotzdem nicht in einer Leitung/Kabel unterschiedliche Spannungen gemeinsam verkabeln.

                      Zulässig ist zwar schon, wenn die Leiterisolierung der höchsten Spannung entspricht. Aus meiner beruflichen Praxis kommen die wenigsten Probleme aus dem Schaltschrank, wenn man die EMV-Richtlinien beachtet, sondern durch die Leitungslänge zwischen Aktor/Sensor und Verteilung (Leitungsgebundene Störungen). Auch beim Anschluss kann man schnell sich vertun, speziell bei mehradrigen Leitungen mit Nummern. Also nicht empfehlenswert.

                      Helfen kann ich Dir leider nicht. Auch kommt es darauf an, welche elektrischen Geräte mit den 230V-Adern versorgt werden. Sind es Schaltnetzteile, Relais, Dimmer, etc.? Das sind häufige Störer, die sich bei längeren Leitungswegen auf ein niedrigeres Spannungsniveau aufaddieren können.

                      Gruß Michael
                      Das der Hase bei Loxone anders läuft habe ich leider auch erfahren. Ich will nicht sagen das das ganze jetzt schlecht ist. Habe ja selber einen Fehler gemacht.

                      Ich bin halt Industrie gewohnt. Und bei Cnc Maschinen namhafter Hersteller werden Potentiale gemischt, teilweise mit Leistungslängen bis 50 Meter. Wird halt zu 90% von Siemens ausgelesen.

                      man macht halt meistens das was man gewohnt ist, und das ist in meinem Fall nicht die beste lösung.

                      ich werde optokoppler dazwischen klemmen und gut ist.


                      Probleme habe ich nur beim licht wenn es an ist. Dann habe ich störimpedanzen auf den Leiter und diese schalten mir manchmal das Licht aus.

                      Danke euch

                      Kommentar


                      • Michael Sommer
                        Michael Sommer kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Ich kann mir nicht vorstellen, dass Optokoppler die Lösung ist. Deshalb stell doch einfach die techn. Unterlagen/Anschlussbilder deines Gerätes hier. Dann kann man eventuelle passende Tipps geben.
                        Gruß Michael
                    • doc-brown
                      Lox Guru
                      • 13.09.2015
                      • 1487

                      #12
                      berichte mal wie du das mit den optokopplern machst... vielleicht bin ich der einzige hier der das nicht versteht - lerne aber immer gerne dazu.

                      malst du es mir mal auf?

                      Kommentar

                      • Labmaster
                        Lox Guru
                        • 20.01.2017
                        • 2585

                        #13
                        Der wesentliche Effekt der durch den Optokoppler hier helfen wir, ist, dass dieser zur Ansteuerung der internen "LED" gegebenenfalls mehr Strom benötigt, als die Eingangsschaltung der Miniserver DI's und somit die ganze Sache etwas zuverlässiger wird.

                        1. ist dies vom speziellen Typ des Optokopplers abhängig. (welcher Eingangsstrom benötigt wird, in diesem Fall also möglichst hoch)
                        2. könnte man das selbe Ziel durch den hier auch schon erwähnten Pull-Down Widerstand erreichen
                        3. die galvanische Trennung durch einen Optokoppler bringt zwar nicht die Lösung wäre in Anbetracht der Verkabelung aber kein Nachteil.

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                        • loschbani
                          Dumb Home'r
                          • 05.01.2019
                          • 24

                          #14
                          Zitat von doc-brown
                          berichte mal wie du das mit den optokopplern machst... vielleicht bin ich der einzige hier der das nicht versteht - lerne aber immer gerne dazu.

                          malst du es mir mal auf?
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 047394F7-C640-49B2-840B-23B24B145F5B.jpeg
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ID: 235685

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                          • loschbani
                            loschbani kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Nicht meine schönste Arbeit die Zeichnung, aber ich hoffe ihr könnt es nachvollziehen

                            Vor den Eingang der Di ext. Werde ich einen Optokoppler setzen
                        • doc-brown
                          Lox Guru
                          • 13.09.2015
                          • 1487

                          #15
                          ok verstehe - dann ist es aber genau so, wie labmaster sagt - es funktioniert, solange die induzierte spannung nicht die led im optokoppler ansteuern kann. ansonsten hast du das gleiche problem wie ohne optokoppler.
                          aber zumindest hab ich den ansatz jetzt verstanden :-)

                          edit: du koenntest auch ein kleines print relais nehmen - damit ist die chance hoeher, dass es funktioniert, denn das relais braucht mehr strom damit es anzieht - als der optokoppler um durchzuschalten

                          Kommentar


                          • loschbani
                            loschbani kommentierte
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                            Dachte an diese, weil ich sie auch billig bekommen kann.

                            Edit. Diese haben ein einschaltschwelle von 16V und ein auschschaltschwelle von 10v. Die höchste Störspannung die ich gemessen habe betrug 4v Peak.
                            Zuletzt geändert von loschbani; 16.02.2020, 14:29.

                          • Michael Sommer
                            Michael Sommer kommentierte
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                            loschbani
                            Deine Skizze ist vollkommen ausreichend. Ich würde bei deiner ebenfalls Variante ein einpaches 24VDC-Spulenrelais einsetzen und im Verteiler montieren. Damit hast Du genügend Last um sicherzustellen, dass keine unkontrollierten Schaltbefehle auftreten.
                            Eine mögliche Alternative ohne Umbau wäre, wenn eine kuze Verzögerung zur Einschaltung nicht störend ist, bei kurzen Störimpulsen ein Zeitverzögerung in dein Programmierung zu programmieren.
                            Gruß Michael

                          • loschbani
                            loschbani kommentierte
                            Kommentar bearbeiten
                            Danke euch für eure Antworten.
                            Meint ihr das es mit Optokopplern nicht funktioniert bzgl. Einschaltlast der LED ? Mein einziger Grund warum ich diese Optokoppler verwenden will ist der das ich diese pro Stück um 1€ Beziehen kann. Da würde ich mir etwas sparen, weil Finder Interfacerelais kosten pro Stück 12€ .
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