Wärmemengenzähler

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  • skogvaktare
    LoxBus Spammer
    • 29.08.2015
    • 401

    #1

    Wärmemengenzähler

    Hallo!

    Die Idee ist, Daten eines Wämemengenzählers (noch nicht vorhanden), der für die Installation bzw. BAFA Förderung einer Wärmepumpe benötigt wird, über Loxone auszulesen.

    Die Forumssuche ergab einen Workaround über zwei Temperaturmesser und einem Volumenstromgeber (Beschreibung im Loxwiki).

    Meine Frage ist allerdings, ob es nicht einfach einen Wärmemengenzähler mit einer nutzbaren Schnittstelle (Modbus oder dergleichen) als fertiges Produkt gibt.

    Weiß dazu jemand was? Hat jemand so einen Zähler verbaut und ließt ihn mit Loxone aus?

    Grüße,

    Christian
  • AlexAn
    Lebende Foren Legende
    • 25.08.2015
    • 4323

    #2
    Viele haben da leider M-Bus aber gibt auch KNX: https://www.voltus.de/hausautomation...mengenzaehler/
    Grüße Alex

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    • skogvaktare
      skogvaktare kommentierte
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      Warum leider M-Bus?
      Was ist der Nachteil?
      Ist M-Bus nicht gleich Modbus?

    • AlexAn
      AlexAn kommentierte
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      ist ein eigener Bus
  • Christian Fenzl
    Lebende Foren Legende
    • 31.08.2015
    • 11237

    #3
    skogvaktare Das was du als „Workaround“ schreibst, sind die physikalischen Grundvoraussetzungen, um die Wärmemenge berechnen zu können. Die drei Messwerte (Temp-In, Temp-Out, Durchsatz) brauchst du bei jedem Wärmemengenzähler.
    Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

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    • skogvaktare
      LoxBus Spammer
      • 29.08.2015
      • 401

      #4
      Zitat von Christian Fenzl
      skogvaktare Das was du als „Workaround“ schreibst, sind die physikalischen Grundvoraussetzungen, um die Wärmemenge berechnen zu können. Die drei Messwerte (Temp-In, Temp-Out, Durchsatz) brauchst du bei jedem Wärmemengenzähler.
      Das hab ich verstanden.
      Wonach ich suche, ist aber ein „All-in-ohne-Gerät“ wie es Standardmäßig verkauft wird, welches zusätzlich ich mittels Loxone auslesen kann.

      Kommentar

      • maxw
        Lox Guru
        • 25.08.2015
        • 1371

        #5
        Wenn du eine WP hast, dann MUSS diese schon die VL und RL Temperaturen kennen bzw. messen, sonst kann die WP gar nicht funktionieren.
        Du brauchst also nur den Durchflusszähler, den sollte jede halbwegs aktuelle WP auch verarbeiten können und dir dann die Wärmemenge / Leistung liefern können.
        Was hast du denn für eine WP und welche Werte kannst du wie auslesen?

        Kommentar


        • skogvaktare
          skogvaktare kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Hi!

          Die Wärmepumpe ist eine Panasonic, T-CAP Monobloc 16kW.

          Die Erweiterungsplatine zur 0-10V Steuerung und Kommunikation ist mit dabei. Dass die WP die Werte selbst liefert, ist mir in den Datensätzen noch nicht aufgefallen.
      • AMess
        Dumb Home'r
        • 26.08.2015
        • 13

        #6
        Zitat von skogvaktare
        Hallo!

        Die Idee ist, Daten eines Wämemengenzählers (noch nicht vorhanden), der für die Installation bzw. BAFA Förderung einer Wärmepumpe benötigt wird, über Loxone auszulesen.

        Die Forumssuche ergab einen Workaround über zwei Temperaturmesser und einem Volumenstromgeber (Beschreibung im Loxwiki).

        Meine Frage ist allerdings, ob es nicht einfach einen Wärmemengenzähler mit einer nutzbaren Schnittstelle (Modbus oder dergleichen) als fertiges Produkt gibt.

        Weiß dazu jemand was? Hat jemand so einen Zähler verbaut und ließt ihn mit Loxone aus?

        Grüße,

        Christian
        Ich kann dir helfen.
        Ich kann deine Bedenken verstehen - nur mit einem geeichten "handelsüblichen Zähler" hast du auch Rechtssicherheit wenn es um die Verrechnung geht.
        Es gibt zu den meisten Wärmemengenzählern (aber auch Wasserzählern) Kommunikationsmodule.

        Die wichtigsten Kommunikation zusammengefasst:

        M-Bus
        ist ein 2-Draht Bus - ohne Polarität - sehr robust - beliebige Verkabelung (Ast, Stern, Linie, gemischt, nur kein Ring)
        Bereits ein beliebiges Telefonkabel funktioniert als Datenkabel.
        Ankopplung an den Miniserver mittels Gateway.
        Möglichkeit 1 - M-Bus auf Modbus RTU oder TCP
        Möglichkeit 2 - M-Bus auf KNX

        Modbus
        Bei Modbus TCP kannst du den Zähler direkt mit dem Miniserver verwenden.
        Bei Modbus RTU musst du eine Extention dazwischen schalten

        KNX
        Hier kann der Zähler direkt mit dem Miniserver sprechen.
        Bei der Version 1 noch direkt am Miniserver, bei Version 2 benötigst du die Extention.

        Nachdem ich mich beruflich mit dem Thema Zähler, Verbrauchsmessung und Loxone Miniserver beschäftige habe ich für alle Varianten funktionsfähige bereits Testaufbauten gemacht.

        Für eure Projektumsetzung stehe ich gerne zur Verfügung.

        LG und bleibt gesund
        Hans

        Kommentar


        • skogvaktare
          skogvaktare kommentierte
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          Hallo!

          Geräte mit Modbus habe ich bereits im Einsatz - sowohl mittels TCP als auch via Extension und RTU.

          Zähler mit Kommunikationsmodul sind mir noch nicht aufgefallen, klingen aber genau nach dem, was ich suche. - Wenn Max aus dem Post zuvor allerdings Recht hat, und die WP selbst das tatsächlich liefern sollte, wäre ich damit bei Verlässlichkeit der Daten natürlich auch zufrieden.

          Hast Du denn Hinweise auf bestimmte Hersteller? Wenn Du so etwas anbietest, darfst Du mir gerne eine PN senden.
          Gruß, Christian
      • skogvaktare
        LoxBus Spammer
        • 29.08.2015
        • 401

        #7
        Hi!

        Mein Wassermann hat mir jetzt einen Zähler mit M-Bus bestellt. Ist aber noch nicht eingebaut.

        M-Bus
        ist ein 2-Draht Bus - ohne Polarität - sehr robust - beliebige Verkabelung (Ast, Stern, Linie, gemischt, nur kein Ring)
        Bereits ein beliebiges Telefonkabel funktioniert als Datenkabel.
        Ankopplung an den Miniserver mittels Gateway.
        Möglichkeit 1 - M-Bus auf Modbus RTU oder TCP
        Wenn ich das richtig verstehe, brauche ich jetzt nen Gateway, um auf RTU oder TCP zu kommen?
        Welches nimmt man da?
        Gruß,

        Christian

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        • Labmaster
          Lox Guru
          • 20.01.2017
          • 2585

          #8
          Bezüglich der Konfiguration wäre M-Bus auf Modbus TCP sicher die einfachste Lösung, jedoch sind Gateways mit teils 400€ ( z.B. https://www.amazon.de/MBUS-GE20M-Gat...dp/B07CGDH16X/ )auch ganz schön happig.
          Hier würde dir aber auch das ganze Datenaufbereiten/Protokollhandling schon abgenommen werden.

          Letztendlich ist M-Bus aber eigentlich nur einen serielle Übertragung mit 300 bis 9600 Baud, lediglich das physikalische Medium also die elektrischen Eigenschaften auf den Leitungen sind anders. Es gibt deshalb auch einfache Pegelwandler, welche aus M-Bus RS232 machen (gibt es auch anders herum), man müsste das also nur noch per Seriell in den Miniserver bekommen, wo man dann z.B. mit PicoC die Daten raus-holen könnte. Als Eingangsschnittstelle würde sich eine ungenutzte RS232 oder RS485 Extension oder ein RaspberryPi oder aber eine RS232 zu Ethernet Wandler ( z.B. https://www.amazon.de/gp/product/B01GPGPEBM ) anbieten. Für RapsberryPi gäbe es auch schon direkt fertige M-Bus Pegelwandler ( https://www.heizungsdiscount24.de/re...SABEgKpNvD_BwE )

          Mein Favorit wäre ein möglichst günstiger M-Bus-> RS232 Pegelwandler zusammen mit einem RS232<->LAN (USR-TCP232-302) Konverter.
          Damit würden alle M-Bus Daten zumindest schon mal per TCP oder UDP im Netzwerk verfügbar sein.
          Per PicoC oder auch jedem anderen System im Netzwerk könnte man dann die entsprechenden Datenauswertung machen.

          Der USR-TCP232-302 ist genial, ich verwenden diesen nun schon in mehreren Fällen um direkt serielle Daten in/aus dem MS zu bekommen.
          Zuletzt geändert von Labmaster; 03.05.2020, 18:16.

          Kommentar

          • skogvaktare
            LoxBus Spammer
            • 29.08.2015
            • 401

            #9
            Hallo Labmaster!

            Danke für Deine ausführliche Antwort.

            Das habe ich mir allerdings einfacher vorgestellt. Da ich weder Pico-C beherrsche, noch eine Serielle Schnittstelle habe, ist der Aufwand schon groß. Schade.
            Mich wundert, dass es da nicht bereits einfachere -im Sinne von Plug`n`play- Lösungen gibt.

            Da muss ich erst mal schauen, wie ich das angehe.

            Kommentar

            • esurt
              Dumb Home'r
              • 03.05.2020
              • 22

              #10
              Am einfachsten ist es, einen Wärmezähler mit Impulsausgang zu verwenden. Alternativ verfügen einige M-Bus-Geräte über einen optischen Port, der mit dem Loxone IR-Zählerleser air verwendet werden kann.

              Der Sontex 739 unterstützt beide Integrationsoptionen.

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