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da ich ein klein wenig erweitern will und somit eine zusätzliche Extension benötige, habe ich überlegt ob ich mir nicht besser nen zusätzlichen Miniserver hole, um eine gewisse Redundanz zu haben.
Ich würde das dann gerne so realisieren dass ich im Fall der Fälle, also wenn MS1 kaputt geht, den LoxBus umschalte, also auf den 2. MS.
Ist das wohl im Betrieb möglich ? Oder muss ich dafür beide MS ausschalten, LoxBus über Relais umschalten und dann den 2.MS wieder einschalten ?
Wenn das der Fall ist müsste ich ja irgendwie eine zusätzliche Logik bauen....
Was sagt ihr zu der Idee ?
Gruß
Iksi
Hallo,
ich greife die Frage/Idee mal wieder auf, nachdem ich mir auch gerade zu dem Thema Gedanken mache.
Folgende Möglichkeit (wird wohl auch von C3 so gemacht), man baut je an ein Ende des LoxBus einen Miniserver und achtet darauf, dass immer nur einer läuft (eingeschaltet ist). Der abgeschaltete terminiert dann den Bus mit den geforderten 120Ohm. Beide MS haben die gleiche Konfiguration. Natürlich muss sichergestellt werden, dass nicht beide gleichzeitig laufen können.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
VG,
LoFi
Hallo,
ich greife die Frage/Idee mal wieder auf, nachdem ich mir auch gerade zu dem Thema Gedanken mache.
Folgende Möglichkeit (wird wohl auch von C3 so gemacht), man baut je an ein Ende des LoxBus einen Miniserver und achtet darauf, dass immer nur einer läuft (eingeschaltet ist). Der abgeschaltete terminiert dann den Bus mit den geforderten 120Ohm. Beide MS haben die gleiche Konfiguration. Natürlich muss sichergestellt werden, dass nicht beide gleichzeitig laufen können.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
VG,
LoFi
Meine Idee war ja an sich beide MS im Betrieb zu haben.
Wenn MS1 dann kaputt geht beide MS vom Netz trennen den Lox-Bus umschalten auf den MS2 und wieder zuschalten.
Im 2.MS würde ich dann ein Notfallprogramm laufen lassen, über welches die Lampen und Rolladen ganz simpel, ohne Szenen, automatische Beschattung oder sonstiges laufen würden.
Laut Loxone Support wäre das auch so möglich.
Bevor ich mich für Loxone entschieden habe, hat mich das Thema schon interessiert und ich hatte mir Gedanken darüber gemacht, ob eine verteilte KNX Lösung nicht besser wäre. Seitdem ich den MS habe, der bisher sehr zuverlässig arbeitet, waren andere Themen für mich wichtiger.
Hier im Forum hat man von dem Thema wenig und in den letzten Jahren nichts mehr gehört. Auch nicht von der C3 HA Lösung, die man nur findet, wenn man direkt danach sucht und nicht auf deren Webseite (wenn man das überhaupt einen zeitgemäßen Webauftritt nennen kann).
Prinzipiell hast Du Recht mit Deinen Annahmen. Die C3 HA Lösung macht es ja genau so in HW. Ich habe keine Ahnung, was die Lösung kosten soll, aber die Kosten muss man ja noch zu einem 2. MS addieren. Interessieren würde es mich schon, ob überhaupt jemand die Lösung verwendet und was die kosten soll.
Das häufigste Problem beim MS sind sicherlich Schreibprobleme bei der SD-Karte. Hierzu habe ich mir vor Weihnachten eine "Sparlösung" zugelegt, um die Karte einfacher wechseln zu können (natürlich mit Ersatz für die SD-Karte): https://www.thingiverse.com/thing:3068993
Der o.a. Adapter gefiel mir optisch besser, als die folgenden alternativen Umsetzungen, weil er genau die gleiche Form hat, wie der MS:
Nachdem ich beruflich oft auf reisen bin und mich die Sorge plagt das die SD-Karte irgendwann mal kaputt geht habe mir Gedanken gemacht wie meine Frau das ganze dann wechseln kann.
Es ist noch nicht passiert, aber es kann und ganz sicher wenn ich nicht zu Hause bin.
Da hier in den ganzen Threads einige den Link zum bestellen
Ein Loxberry läuft bei mir auch, der regelmäßig die komplette Konfiguration und Logs sichert, so dass ich zumindest genau den Ist-Zustand wiederherstellen kann. Wichtige Systeme, wie z.B. die Lüftungsanlage oder die Heizung laufen autark weiter - hier setzte ich Loxone nur für Komfortfunktionen ein. Ein 2. redundantes Netzteil, welches parallel geschaltet wird, würde die Ausfallsicherheit noch mal erhöhen. Sollte der MS doch mal ausfallen, dann merkt man wahrscheinlich erst, wie abhängig man davon ist.
Gruß Jan
Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul Loxberry: SmartMeter, MS Backup, CamConnect, Weather4Lox Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP - via Pico-C Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde - via modbus/TCP Node-RED: IKEA Tradfri
also mal ganz ehrlich, einen redundanten MS finde ich ein bischen wie mit Kanonen auf .....
Wer sein Haus nur über seinen MS kontrollieren kann, hat, so meine Meinung, sowieso auf das falsche Pferd gesetzt.
Nichts gegen den Loxone MS. Ich liebe meinen auch. (und mittlerweile meinen Loxberry fast noch mehr )
Aber ich habe mein Haus bewusst nicht komplett auf KNX etc. über Loxone verdrahtet.
Aber zum eigentlichem Post:
Ich habe mir einen "RescuePi" mit 32 IOs (mcp230xx-gpio-expander) mit einer einfachen selbst geschriebenen PHP-Seite als "Fallback-Lösung" installiert.
Damit kann ich alle Komponenten extra schalten. Habe aber auch vorher bewußt immer zwischen dem MS und dem eigentlichen Verbraucher ein Koppelrelais geschaltet.
Schon aus dem Grund, da ich meinen MS nie 230V direkt schalten lasse. Könnte er - meiner braucht es aber nicht, da ich Nieder.- und Hochspannungen in meinen UVs strikt getrennt habe.
Diesen "RescuePi" kann ich, sofern der MS mal ausfallen sollte (hat er aber in den bisherigen 5 Jahren nicht einmal) einschalten und über das Netz oder den angeschlossenen 7" Touch steuern.
Und "e voila" die Chefin kann kann auch bei defektem MS alle Lichter oder Raffstore betätigen.
strikte Trennung? irgendwie muss es ja verbunden sein, ..
wegen der Kanonen: 2. Miniserver kostest nicht viel, RescuePi/Weboberfläche/wie auch immer, kostet viel Zeit, muss man gegenrechnen..
(ich persönlich habs aber auch so ähnlich wie du, aber eher deshalb, weil es loxone noch nicht gab, als ich Haus baute..)
für den nicht-bastler sehe ich sowas aber nicht als standard-lösung
Bei mir ist es so, dass ich den 2. Miniserver eh schon habe und warum soll der ungenutzt im Schrank liegen. Wenn ich ihn einbaue, kann ich auch ab und zu testen, ob er noch funktioniert.
Meines Erachtens hätte ich mit dem redundanten MS und einer redundaten Spannungsversorgung dann ein System, welches keinen "single point of failure" für das Gesamtsystem mehr hätte. Einzelne Bauteile (z.B. Extensions) können ausfallen, aber das Gesamtsystem bleibt intakt.
Für die Überwachung würde ich mein eh' schon vorhandenes homematic-System nehmen (nutze ich als kostengünstige Erweiterung von Loxone für alles, was ich als unkritisch ansehe). Alternativ eine Logo.
Loxone hat mir auf Anfrage übrigens mitgeteilt, dass man den LoxBus (CAN) nicht heiß schalten soll. Das Thema MS-Redundanz wird dort aber nicht weiter verfolgt (schade!).
Notbedienung ist gut, aber unser Haus ist alt mit vielen Geschossen, Treppen, Fluren etc, da müsste ich eine Notbedienung zumindest an mehreren Stellen anbringen. Überlege ich noch. Evtl. über homematic. Ich mach's wie Hesch, überall Koppelrelais, daher ist das grundsätzlich möglich. Für die Flure könnte ich mir auch eine einfache, autarke Notbeleuchtungsschaltung vorstellen: Falls die Steuerung ausgeht, gehen zumindest alle Lampen an..
Es bleibt am Ende immer eine persönliche Abwägung Risiko/Kosten/Komplexität/Komfort.
@LoFI: wenn Du bereits einen 2. Miniserver hast, dann könnte man ja im Notfall diesen relativ schnell austauschen. Wenn zu dem Zeitpunkt allerdings nur die Frau im Haus ist, dann geht das "mal eben schnell tauschen" nicht so einfach.
Vielleicht liefert C3 ja noch die HA Lösung? http://loxone.c3online.at/documents/HA.pdf Ansonsten halte ich die Funktion nicht für allzu kompliziert und man könnte so eine Lösung mit ein paar Relais und einem Arduino oder Raspi durchaus nachbauen. Die Stromversorgung der beiden MS würde ich über ein Umschalt-Relais realisieren, so dass nur einer aktiv sein kann und einfache NC Relais, so dass bei Stromausfall dieses Gerätes der Normalzustand gegeben ist. Solange Heartbeats vom 1. MS ankommen ist alles gut, ansonsten wird kurz alles stromlos gemacht und auf den 2. MS umgeschaltet, der dann neben den Extensions Strom bekommt. Dann sollte der 2. MS mit allen Extensions neu booten und mit dem Programm der 2. SD-Karte die Umgebung wieder laufen.
Nicht redundant bei der Lösung sind die Extensions und der aktive Inhalt der SD-Karte. Bei jeder Änderung müsste man die 2. Karte manuell synchronisieren, was mir z.B. in der Praxis zu viel Arbeit wäre. Na ja, es muss ja nicht perfekt sein und selbst eine ältere Version würde sicherlich besser sein, als Keine.
Dass Loxone das Thema MS-Redundanz derzeit nicht weiter verfolgt, wundert mich nicht so sehr. Die Anzahl der Nachfragen zu dem Thema sind sicherlich überschaubar und es gibt ja auch noch die Möglichkeit, dass dieser Punkt durch den Loxone Partner abgedeckt wird, der eine Wiederherstellung bei Hardware-Fehlern im MS oder Extensions innerhalb von X Stunden anbieten könnte.
Ich denke, dass jeder sich Gedanken machen sollte, wie sein Notfallplan aussieht. Eine Nacht kann man sicherlich mit Kerzen und Taschenlampe ohne größere Probleme leben, Raffstores sollte man schon am nächsten Tag nach oben fahren können. Wenn man im Urlaub ist und die Gartenbewässerung über Loxone steuert, die Heizung, ein Ferienhaus, ... - dann sieht die Sache vielleicht ganz anders aus.
Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul Loxberry: SmartMeter, MS Backup, CamConnect, Weather4Lox Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP - via Pico-C Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde - via modbus/TCP Node-RED: IKEA Tradfri
Nicht redundant bei der Lösung sind die Extensions und der aktive Inhalt der SD-Karte. Bei jeder Änderung müsste man die 2. Karte manuell synchronisieren, was mir z.B. in der Praxis zu viel Arbeit wäre. Na ja, es muss ja nicht perfekt sein und selbst eine ältere Version würde sicherlich besser sein, als Keine.
Du hast recht, das muss manuell gemacht werden. Ich dachte aber eher daran, die Konfig extern zu sichern (mach ich eh') und hin und wieder auf den Ersatz-MS umzuschalten, um sie dort einzuspielen.
VG,
LoFi
Ja, das würde schon funktionieren. Statt einer C3 HA Lösung oder einem Arduino reichen ja vielleicht ein paar Koppelrelais und ein Dreifachschalter zum Starten: 1. MS und Ext. an, alles aus, 2. MS mit Ext.an. Dann müsste man nicht manuell die Stromkabel abziehen.
Hallo, so, ein Jahr hat es gedauert, aber heute habe ich den redundanten MS endlich eingebaut, funktioniert prima.
An beiden Enden des Lox-Bus sitzt jeweils ein MS, nur einer hat Spannung (Haupt-MS), der andere ist aus. Der Haupt-MS hat an einem analogen Ausgang ein Pulssignal (1/10 Hz), das von einer Siemens Logo ausgewertet wird. Kommt da 3 Minuten nichts, schaltet die Logo die Spannung um vom aktiven auf den Redundanz-MS (Umschaltrelais, das verhindert, dass beide gelcihzeitig laufen können). Der bootet und nach kurzer Zeit läuft die Anlage wieder.
Beide MS hängen am LAN. Die Konfig vom Haupt-MS speichere ich extern und lade sie in den Redundanz-MS (geht natürlich nur, wenn er aktiv ist). Beim Laden meckert das Konfig-Programm, da die Seriennummern der MS unterschiedlich sind. Scheint aber trotzdem zu funktionieren. Vielleicht werde ich in Zukunft vor dem Übertragen in der Konfig Datei die Seriennummer ändern.
Kannst ja in 5 Jahren mal schreiben, wie oft das aus akutem Anlass im Einsatz war/ geholfen hat. Das kann Loxone dann in Ihre Zuverlässigkeitsstatistik einpflegen.
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