ich beschäftige mich gerade mit der Planung eines Loxone-Projektes.
Bisher gehe ich davon aus, ca. 1000W im Laststromkreis zu benötigen, wenn sämtliche Leuchtmittel eingeschaltet sind. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man einfach ein entsprechend großes Netzteil nimmt, oder mehrere kleine in Parallelschaltung. Neben der Ausfallsicherheit wäre mir auch der Stromverbrauch im unbelasteten Modus (dürfte ja die meiste Zeit der Fall sein) wichtig. Natürlich hat ein großes Netzteil geringere Standby-Verluste als 4 kleine in Summe. Meine Idee wäre aber, z.B. 4 Netzteile mit jeweils ca. 250 Watt über die Relais des Miniservers je nach Bedarf zu steuern.
Was haltet ihr davon eine Logik zu implementieren, die z.B. Netzteil #2-4 nur bei Bedarf mit Strom versorgt?
Das wäre aus meiner Sicht auf verschiedenen Wegen umsetzbar:
- Berechnung des Strombedarfs aufgrund der Anzahl und Helligkeitsstufen der gesteuerten Lampen
- Messung des Strombedarfs über ein Ampermeter und Zuschaltung weiterer Netzteile wenn ein Schwellwert überschritten wird
- Nutzung der DC OK Kontakte z.B. an Puls-Netzteilen -> wenn der Kontakt offen ist und damit eine instabile Versorgungsspannung anzeigt, weitere Netzteile zuschalten
Die beste Lösung wäre vermutlich eine Kombination mindestens der ersten und letzten Methode. Auf diesem Weg könnte der Standby-Strombedarf stark reduziert werden und gleichzeitig der Ausfall eines Netzteils jederzeit erkannt und kompensiert werden.
Der Miniserver wird über ein separates Netzteil dauerhaft mit Strom versorgt.
Was haltet ihr davon? Hat jemand sowas schon mal probiert?
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