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Kalibrierung bei Temperaturfühler DS18B20Z+ nötig?
Kalibrierung bei Temperaturfühler DS18B20Z+ nötig?
Hallo Zusammen,
ich habe mehrere Temperaturfühler (1-Wire) in Haus verteilt und erhalten davon auch brav die Temperatur gemeldet. Nur bin ich mir gerade nicht sicher ob die angezeigte Temperatur richtig ist?
Habe in zwei noch ungenutzte Zimmer die Temperatur auf Spar (18°) eingestellt und komme nicht runter. Die Temperatur pendelt immer zw. 22,4° und 22,8°, "laut anzeige". Gefühlt ist es kälter.
Müssen die Fühler kalibriert werden? Wie mache ich das?
Gute Frage. Wuerde mich auch interessieren, weil das mir bei meinen 2 Testfuehlern, die ungefaehr 10cm auseinander liegen, teilweise einen Unterschied von bis zu 1°C ausmacht und NIE unter 22°C gehen, auch aufgefallen ist.
meines Wissens müssen (und können mit Loxone) die 1-Wire-Sensoren nicht kalibriert werden, da sie ja schon direkt digitale Temperaturwerte übermitteln.
Was hier allerdings sehr großen Einfluss hat, ist der Einbau der Sensoren. Wenn du die Sensoren in die Wand einbaust, musst du auf eine ausreichende Luftzirkulation achten, damit der Sensor mitbekommt, was "draußen" vor sich geht. Auch wenn du weitere Geräte mit Wärmeverlusten (Dimmer, Netzteile etc.) in der Nähe platziert hast, kann das die Messung verfälschen.
Aber auch die Position der Messung kann viel ausmachen. Der Sensor sitzt ja meist in oder an einer (Innen-)Wand, von dort aus hast du in der Regel einen gewissen Temperaturgradienten durch den Raum bis zur Außenwand. Wird der Raum auf der anderen Wandseite beheizt und steht evtl. sogar die Tür noch etwas offen, bekommt der Sensor viel Wärme von dort ab, während es im Rest des Raumes deutlich kühler sein kann.
Ich würde dir empfehlen, einmal mit einem einfachen Raumthermometer ein paar Referenzmessungen zu machen, die du mit den 1-Wire-Werten vergleichen kannst.
Wenn du meinst, dass es eine konstante Abweichung gibt, kannst du in der Config eine Wertekorrektur durchführen, um den aktuellen Mess- an den tatsächlichen Temperaturwert im Raum anzupassen. Allerdings halte ich von einer solchen dauerhaften Anpassung nicht viel, da sich die Verschiebung ja je nach Heizsituation oder Jahreszeit drastisch verschiebt...
ich habe mittlerweile selbst einige DS18B20 verbaut, davon bisher drei einfache To-92, die ich selbst auf eine Platine gelötet habe sowie einige Tauchhülsen. die 5 Tauchhülsen habe ich zum Temperaturvergleich direkt nebeneinander gelegt, die Abweichung zwischen den "extremen" Sensoren lag bei ca. 1K. Laut Spezifikationen der Sensoren ist das aber zulässig (+-0,5K laut Maxim) und aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Standardmäßig übertragen die Sensoren mit 12-bit-Auflösung, also 0,0625K. Der Großteil meiner Sensoren dümpelt zwischen 18°C und -3°C (WP-Sole), da hatte ich noch nie Probleme...
Wie habt ihr die Sensoren angeschlossen, aktiv oder parasitär? Welche Sensoren habt ihr, die Platinen von Loxone? Und ihr bekommt auch definitiv alle x Sekunden neue Werte übertragen?
@Benny: Hört sich sehr Plausibel an. Frag mich jetzt aber allgemein nach der Genauigkeit der Messung. Habe leider nicht genug Kabel (bzw. Platz) in meinem Schaltschrank um weitere Termpfühler einzubauen. Hmmm.
Ich werde mir erst mal ein normalen Raumthermometer holen und Vergleichsmessungen machen. Mal sehen was dann passier.
Die 1-Wire Fühler sind ab Werk kalibriert und in der angegebenen Messtoleranz.
Meist stimmen die "Referenz"-Thermometer, die man so hat, gar nicht so genau wie die 1-Wire Fühler sind.
Die Lage ist wirklich entscheidend. Kleinste Änderungen oder minimaler Luftzug werden sofort umgesetzt.
Unbedingt mit 5V Versorgung (3 Leitungen) betreiben, da sie parasitär eine wesentlich geringere Auflösung haben.
Das mit der Auflösung revidiere ich: Die Spec sagt lediglich, dass man ab 100 Grad externe Versorgung verwenden soll, da sonst die Busspannung zusammenbrechen könnte. Der Master (=1-Wire Extension) muss bei parasitären Fühlern zudem speziell agieren, damit das nicht passiert.
Es sind aber immer 12 bit Auflösung, wenn der Master das nicht explizit herunterstellt.
Nein, ganz im Gegenteil. Mit der 5V-Versorgung ist auf jeden Fall ausgeschlossen, dass die Stromversorgung zusammenbricht, während ein 1-Wire Bauteil rechnet.
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