Trafo Lastabhängig zuschalten

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  • Gast

    #1

    Trafo Lastabhängig zuschalten

    Für die Beleuchtung nutze ich 3x 480W 24V Trafo, welche ich parallel betriebe. Anhängig, welche und wieviel Beleuchtungskörper ich anschalte, schalte ich Trafo zu oder weg.
    Da ich aber immer den max. Verbrauch nehme, schalte ich unnötig Trafo zu.

    Ideal wäre aber den Verbrauch dynamisch zu messen und zu/weg zu schalten. Existiert eine einfache und brauchbare Lösung die aktuelle Last (24V) dynamisch zu messen?
  • Thomas M.
    Lebende Foren Legende
    • 25.08.2015
    • 3263

    #2
    3 x 480 = 1440W - Reserve = ~ 1000W
    Du verwendest für deine Beleuchtung also sagen wir mal ständig 1000W? Blöde Frage ... wir reden nicht von LEDs oder?
    Wäre in Strom gesehen ca. 42A

    Da wäre eine Strommessung auf der 230V Seite einfacher. Strommessung mit 0-10V Ausgang?

    Dann schaltest mit der Info Trafos zu und weg.

    Das Problem wäre eventuell nur, wenn angenommen ...
    - ein Trafo ist in Betrieb
    - dann schaltest in einem Raum die Beleuchtung auf "vollgas".
    Bis die Strommessung feststellt, dass ein zweiter Trafo oder dritter nötig ist, ist der erste kurzzeitig überlastet. Keine Ahnung ob der das überlebt oder auf Überlast geht. Vermutlich nicht.

    Kannst du nicht die Trafos verkabelungstechnisch auf Räume aufteilen?
    Also wenn z.B. Raum a + b an Trafo 1 hängen, dann kannst ja den Trafo 1 abschalten, wenn dort kein Licht benötigt wird.

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    • Gast

      #3

      Ich stehe momentan vor derselben Aufgabenstellung.

      Mein Lösungsansatz:
      Digitales „messen“ der einzelnen Kanäle
      Kanal 1: 300W * 50% (gedimmt) / 100
      Kanal 2: 80W * 100% (gedimmt) / 100
      Summe: 230W

      Ab einer Leistung von zb. 400W wird das zweite Netzteil eingeschalten.

      @ Thomas M. die meisten Netzteile können Zb. 50% Überlast für 10s, siehe Datenblatt.

      Lg Franz

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      • Gast

        #4
        Ja korrekt
        Ich habe immer einen Trafo a 480W an für Extensions, BWM, usw
        Dann habe ich ein Programm mit 13 Eingängen und addiere die Leistung abhängig der jeweiligen AQs der Lichtbausteine. Bei >480 schalte ich Ausgang 1 => Trafo2 und bei >960 Ausgang 2 => Trafo3 an.
        Damit fahre ich immer mit zu viel Leistung, resp. schalte zu früh zu.

        Jeder Trafo kann 720W für 3s und schaltet dann ab. Überlast sollte kein Problem sein, fahre je eh nie nur annähernd an die Grenzen.
        Über Trafo OK könnte ich alarmieren und weiterschalten. Damit erhalte ich eine stabile, redundante Lösung.
        Ziel soll EG, OG, Dachboden und Aussenbeleuchtung mit total 11 Lichtbausteinen sein. Herkömmlich mit 11 Trafos und einer Menge Verlustleistung.
        Und genau das ist mein Ziel - geringer Verbrauch.

        lg Tefi

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        • hismastersvoice
          hismastersvoice kommentierte
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          ...und ohne Einschaltstrombegrenzer hast zwar Strom gespart, aber dein Relais der Extension macht das nicht lange mit und klebt.

          Keine gute Idee.

        • Gast
          Gast kommentierte
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          Wie sieht denn dein Programm aus?

        • Gast
          Gast kommentierte
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          Aktuell ist das ganz simpel. Den Ausgang AQs des jeweiligen Lichtbausteins nehme ich auf den Eingang des Programmbausteins und frage auf !=0 ab.
          Wenn also nicht 0, dann summiere ich die berechnete Anzahl Watt des jeweiligen Verbrauchers.
          Abhängig von der Summe schalte ich den jeweiligen Ausgang an dem ein Netzteil anliegt an oder aus.
      • Christian Fenzl
        Lebende Foren Legende
        • 31.08.2015
        • 11237

        #5
        Mal nebenbei bemerkt: Nicht jedes Netzteil erlaubt es, dass es mit anderen parallel geschaltet wird. Reden wir wirklich von Trafos (24 VAC), oder von Schaltnetzteilen (24 VDC)?
        Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

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        • Michael Sommer
          Lox Guru
          • 25.08.2015
          • 1956

          #6
          Hallo Tefi,

          Ich gehe davon aus, dass Du wirklich Trafos einsetzen willst. Beim Parallelschalten von Trafos ist immer Vorsicht geboten. Ich würde die von Dir gewählte Lastzu- und Abschaltung nicht umsetzen wollen.

          Transformatoren können nur parallelgeschaltet werden, wenn baugleiche Trafos verwendet werden (Sekundärspannung, Innenwiderstand, Kurzschlussspannung, etc.). Andernfalls können zwischen den Transformatoren Ausgleichsströme fließen, die sie beschädigen. Schaltet man z.B. zwei Transformatoren mit unterschiedlicher Kurzschlussspannungen zusammen, wird der mit der geringeren Kurzschlussspannung in bestimmten Betriebszuständen überlastet. Auch muss die Sekundärspannung absolut identisch sein (auch bei baugleichen Trafos gibt es hier immer Toleranzen). Dies hat zur Folge, dass der Trafo mit der höherer Ausgangsspannung stärker belastet wird.

          Wenn es unbedingt nötig ist, musst du sicherstellen, dass die Trafos auch Primärseitig elektrisch miteinander verbunden sind, sonst hast du den unangenehmen Effekt, dass, wenn nur ein Trafo an der Netzspannung hängt, dieser die Spannung heruntertransformiert, der nächste wieder hoch und dann hast du da wieder Netzspannung auf der primärseitigen Trafoklemme. Aber es macht keine Freude, da beide Leiter gleichzeitig anzufassen. Wenn es geht, sollte man das Parallelschalten vermeiden. Natürlich kann man mit einer 2poligen Netztrennung an jedem Trafo eine Rückspeisung vermeiden. Aber sicher ist das nicht.

          Mehrere Transformatoren zum Erreichen höherer Leistung einzusetzen ist für mich nur eine Notlösung. Im Fehlerfall kommt noch ein Problem dazu, wenn die Sicherung des einen Trafo anspricht, wird der zweite mit Sicherheit abgeschaltet oder überlastet, weil ja jetzt die gesamte Last über die über den/die verfügbaren Trafo(s) gezogen wird.

          Gruß Michael
          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
          Testserver: 2xMS-GEN1

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          • Gast

            #7
            Gast und Christian
            Ich kann euch beruhigen, es sind Trafos, welche dafür ausgelegt sind: MEAN WELL SDR-480P-24

            @hismastersvoice
            Von den Relais erwarte ich nicht, dass die kleben, sonst dürfte ich diese erst gar nicht einsetzen bei 2.5A

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            • Michael Sommer
              Michael Sommer kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Tefi,
              das sind keine Trafos, sondern ein Gleichspannungs-Schaltnetzteil mit 24V Ausgangsspannung
              Gruß Michael.
          • hismastersvoice
            Supermoderator
            • 25.08.2015
            • 7318

            #8
            Von den Relais erwarte ich nicht, dass die kleben, sonst dürfte ich diese erst gar nicht einsetzen bei 2.5A
            Ich rede ja auch nicht vom Verbrauch eines Netzteil bei Volllast sondern vom Einschaltstrom der entseht wenn man Schaltnetzteile einschaltet.
            Es entsehen beim Einschalten Ströme die X-faches höher sind als der eigendliche Verbrauch.

            Nur mal als Beispiel 60W Netzteil würde bedeuten das es 0,26A an Verbrauch hat, aber beim Einschalten auf 4A geht. Allein schon mal das 15-fache
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: file.php?id=4427&sid=435ee381a09e47dfa98e39c4ea37348e&mode=view.jpeg
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Größe: 34,2 KB
ID: 44393

            Jetzt adaptieren wir das auf große Netzteile, dort ist es noch deutlicher zu sehen.
            Wenn du ein großes Netzteil ~500W schaltest kommen zum Teil schnell mal Ströme von 70A zusammen.
            Mein Meanwell 320W zeiht 50-55A beim einschalten.

            Es gibt hier im Forum auch schon Beiträge bei denen die Relais kleben.
            Wenn du das machen willst dann bitte ein Finder 25A Installationschütz nehmen der kann das ab.

            PS: Gute Netzteile zeihen im Standby >2W also leigen die Stromkosten bei 4,5€ im Jahr.
            Selbst ich als Schwabe schalte so ein Netzteil nicht ab



            Kein Support per PN!

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          • Gast

            #9
            Gast
            Vollkommen recht.

            @hismastersvoice
            Ja auch korrekt. Danke für den Hinweis.

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