Lüftung Systemair

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  • LoxFFB
    Extension Master
    • 29.08.2015
    • 197

    #1

    Lüftung Systemair

    Hallo zusammen,

    Hat jemand zufällig Erfahrung bezüglich der Lüftungsanlage Systemair in Verbindung mit Loxone über die Modbus Schnittstelle ?
    Evtl Beispiele ?

    Vielen Dank für eure Unterstützung

  • doc-brown
    Lox Guru
    • 13.09.2015
    • 1487

    #2
    Systemair habe ich für meine keller belüftung - auch in lox eingebunden - aber leider ohne MODbus...

    Kommentar


    • Michael Sommer
      Michael Sommer kommentierte
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      Hallo doc-brown,
      Ich kann zwar zum Thema nichts beitragen, mich würde aber interessieren, welchen Gerätetyp/Ausführung Du zur Kellerbelüftung einsetzt.
      Danke im Voraus.
      Gruß Michael
  • baldaum
    Extension Master
    • 24.05.2016
    • 134

    #3
    Hallo,

    ich habe gestern eine Systemair vT 500 mit Modbus in Betrieb genommen. Die Anlage hat oben am Gehäuse einen Modbus Eingang mittels RJ45 Stecker. Einfach die Modbus Leitung dort anstecken. In der Anlage selbst kann man im Konfig Menü die Modbus Adresse einstellen.

    Auf der Webseite von Systemair findest du die Modbus Befehle. Damit kannst du die Anlage ganz einfach über den Miniserver steuern. Natürlich brauchst du die Modbus Extension dafür. Dafür kannst du die komplette Anlage steuern.

    Es gibt auch eine kurze Beschreibung im Loxwiki.

    lg
    Markus

    Kommentar

    • doc-brown
      Lox Guru
      • 13.09.2015
      • 1487

      #4
      hallo michael,

      sorry - eben erst deie frage gesehen...

      ich nutze einen KVO200
      https://www.systemair.com/de/Deutsch...r-duct-fan-19/
      in kombination mit einem 2 stufigen trafo.

      funktioniert super - seit dem ich das ding im keller haengen habe - ist das ein total anderes klima und es gibt auch keine stockflecken mehr. früher hatte ich ab und zu mal auf den motorradklamotten den ein oder anderen fleck. das ist jetzt alles verschwunden.
      ich berechne die absolute feuchte innen und aussen, vergleichen und das wars dann eigentlich schon...

      so siehts aus:
      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Datei_000.jpeg
Ansichten: 1495
Größe: 3,77 MB
ID: 56499

      Kommentar


      • Michael Sommer
        Michael Sommer kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo,
        Danke für deine Antwort.

        Leider kann ich den eingestellten Link nicht öffnen. Wenn ich mir aber ein entsprechendes Datenblatt des KVO200 im Netz so anschaue, hat das Gerät wohl nur einen Ventilator eingebaut. Vermutlich hast Du zwei solcher Baugruppen (1x Zuluft, 1x Abluft). Oder hast Du nur eine Ventilatoreinheit. Mich würde dein Lufttechnischer Aufbau interessieren. Kannst Du hier eventuell Auskunft geben.

        Eine weitere Frage habe ich noch zur Absolut-Feuchtesteueerung. Welche Fühlerkombination hast Du denn im Einsatz. Zur Absolutfeuchtemessung benötigt man ja zu den Messwerten Temperatur und Feuchte auch noch den Luftdruck.

        Danke schon einmal im Vorraus.
        Gruß Michael
    • Gast

      #5
      Hallo Doc,

      könntest Du einen Ausschnitt Deiner Programmierung posten? Ich bin grade dabei unsere Wolf Lüftung mittels Loxone Feuchte Fühler zu Integrieren, leider komme ich momentan nicht weiter.

      Grüße Loxonaut

      Kommentar

      • doc-brown
        Lox Guru
        • 13.09.2015
        • 1487

        #6
        hi,

        Gast, der aufbau besteht tatsächlich nur aus einem lüfter. das was der rausbläst ziehe ich mir über einen angrenzenden raum wieder rein. der keller als solches in summe ist sowieso nicht soooo dicht und grenzt auch an den hausflur an. hier kommt in summe genug luft nach. die heizung holt sich die luft sowieso von aussen - da gibts auch keine probleme.
        die feuchteberechnung mache ich nur mit der temp und der rel-feuchte. habe im web irgendwo ne formel dazu gefunden. es mag vielleicht sein, dass die nicht 100% genau ist - darum gehts mir auch nicht wirklich. mir war wichtig, dass ich mir keine luft reinziehe, die - wenn sie dann sich an die kellertemp angeglichen hat - nicht feuchter ist - als die, die schon drin ist.

        Gast - anbei mal ein screenshot meiner programmierung.



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        • Michael Sommer
          Lox Guru
          • 25.08.2015
          • 1956

          #7
          @doc-brown,
          Irgendwie kann ich die Formel zur Umrechnung nicht nachvollziehen. Weißt Du zufällig noch von welcher Seite Du diesen übernommen hast. Ich nehme aber an, dass auf Grund der Beschaltung (Temperatur+Feuchte) Du nicht mit der Absoluten sondern mit der Taupunktfeuchte arbeitest. Ist letztendlich nicht tragisch, weil damit auch eine praktikable und ausreichend genaue Feuchtesteuerung integriert wurde.
          Ich arbeite zur Zeit noch mit der Taupunktvariante, weil ich noch keinen Luftdrucksensor zugekauft habe. Die verwendete Formel unterscheidet sich aber. Auch habe ich für Sommer/Winter jeweils unterschiedliche Formelbausteine verwendet, weil ja der Sättigungsdampfdruck bei niedrigen Temperaturen sich ändert.

          Mein Aufbau der Kellerlüftung ist ja Ähnlich. Nur habe ich bisher zwei Abluftventilaturen (Waschküche/Flaschenkeller) im Einsatz. Die Nachströmung erfolgt wie bei Dir über Undichtigkeiten aus den anderen Kellerbereichen oder über den Hausflur. Das hat aber den Nachteil, dass die nachströmende Luft immer wieder Andere Temperatur und Feuchtewerte hat als die zum Vergleich gemessene Außenluft. Dies hat zumindest in meiner Anlage die Folge, dass bei Nachströmung aus dem Haus längere Ventilatorenlaufzeiten feststellbar sind, als wenn ich bei geeigneten Entfeuchtungswerten aus der Außenluft mittels Fensterlüftung nachströmen lasse. Deshalb wollte ich wie in meinem Beitrag
          Hallo miteinander, Ich habe vergangene Woche meine Kellerlüftung in Betrieb genommen. Da ich keine Zuluft-Nachströmung über einen Ventilator oder Zu

          aufgeführt eine motorische Fensternachströmung integrieren. Aus Kostengründen habe ich das erst einmal vertagt und teste eine andere Variante. Ich habe am Wochenende den AB-Ventilator im Flaschenkeller baulich gedreht, dass dieser jetzt als Zuluftventilator funktioniert. Mal sehen wie sich das entwickelt. Vermutlich bekomme ich Probleme, weil der Flaschenkeller ja nach Außentemperatur eventuell zu stark auskühlt, weil ich keine Zuluft-Nachheizung habe. Wenn dem so ist, dann werde ich einfach per Programm, die Zuluft abschalten und die Hausnachströmung wird die Kellerentfeuchtung übernehmen.

          Sorry, wegen meiner "nervigen" Fragerei.
          Gruß Michael
          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
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          • doc-brown
            Lox Guru
            • 13.09.2015
            • 1487

            #8
            hi,
            alles bestens :-) keine nervigen fragen!!! ich finde es super, dass man sich hier mit leuten austauschen kann - und vor allem die erfahrungen !!! denn theoretisches lehrbuchwissen gibts genug bei google :-)
            die formel hatte ich irgendwo mal im web gefunden und schon in meiner homematic umgesetzt. da hatte ich auch die von dir angesprochene temperatur mit eingebaut - d.h. ab einer gewissen temp nach unten habe ich den lüfter abgeschaltet.

            Kommentar


            • Michael Sommer
              Michael Sommer kommentierte
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              Schade, dass Du nicht mehr die Formelherkunft weißt. Ich werde aber die von Dir verwendete Formel zusätzlich zu meinen Formeln in die Config integrieren und vergleichen. Mal sehen wie die erreichneten Werte zueinander passen.

              Zum Thema Temperaturabschaltung vielleicht folgender Hinweis: Eigentlich brauchst Du diese Temperaturabschaltung nicht, da Du ja überwiegend nachströmende Raumluft (Keller oder Hausflur) absaugst. Anders bei Außenluftnachströmung wie bei meiner Anlage.
              Gruß Michael
          • Michael Sommer
            Lox Guru
            • 25.08.2015
            • 1956

            #9
            Hallo doc-brown,
            Ich habe mittlerweile deine Formel in meiner aktuellen Config testweise übernommen. Diese berechnet tatsächlich die Absolute Feuchte. Falls von Interesse, ich kontrolliere meine Berechnungen immer wieder über diesen Online-Rechner: http://www.hygrothermik.de/rechner/feuchterechner8d.php
            Trotz Näherungsformel in der Config, stimmen die berechneten Werte ziemlich genau. Vorausgesetzt Temperatur- und Feuchtfühler sind ordentlich kalibriert.

            Gruß Michael
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            • doc-brown
              Lox Guru
              • 13.09.2015
              • 1487

              #10
              das ist schön zu hören wenn du es nutzen kannst und willst :-)
              die sensoren habe ich von wiregate:



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              • baldaum
                Extension Master
                • 24.05.2016
                • 134

                #11
                Da ich schon mehrere Anfrage bezüglich Systemair Wohnraumlüftung bekommen habe, möchte ich hier ein kurzes Tutorial post, wie diese an Modbus angeschlossen wird:

                Zur Erklärung: Ich habe eine Systemair Wohnraumlüftung VT-500 mit Modbus und eine Loxone Modbus Extension

                Verkabelt ist die Systemair ganz einfach. Netzwerkkabel an die Systemair anstecken (Modbus Ausgang ist ein RJ45 Stecker am oberen Gehäuse-Ausgang) und andere Seite (Loxone Modbus Ext) den Stecker abschneiden. Dann Pin4 und Pin5 dieses Kabel verwenden (Bei Cat6 Blau und Blau Weiß) und auf die Modbus Ext hängen. Widerstand einfach ebenfalls an der Modbus dazwischenhängen.

                Dann in der Systemair Konfiguration / Einstellungen folgende Daten für Modbus einstellen: Baud 19200, Stopbits 1, Parität Gerade
                Das selbe auch in der Modbus Ext in der Loxone Config einstellen. Ich verwende dann für die Systemair die Modbus Adresse 100 - Kann aber natürlich jede andere verwenden. Siehe Bild 1

                Dann Analogaktoren anlegen und die richtige Adresse eingeben. ACHTUNG: Immer eines wegzählen, da Systemair eine komische Art der Adressvergabe verwendet!!! 101 ist somit Adresse 100 in der Loxone - siehe Bild2. Das PDF von Systemair zu Modbus ist ganz einfach via Google zu finden: Modbus for Residential units_D24810_User_manual (A005)

                Diese können dann je nach belieben in der Config verwendet werden. Ich zb. verwende Fanspeed um die Lüftung Standardmässig auf Stufe 2 laufen zu lassen. Wenn ich eine Stoßlüftung will, schalte ich für 30 Minuten auf Stufe 3. Ich habe somit Standard Zahl 2 bei meiner Modbus Adresse 101 und schalte 30 Minuten die Zahl 3. Siehe Bild 2

                Ich schalte noch den Rotator für die Zuluft Temperatur. Im Winter schalte ich hier 22 Grad Zuluft und im Sommer schalte ich Aus, damit kalte Luft rein kommt. Die Zuluft und alle anderen Temperaturen kann ich via Modbus kontrollieren. Der einzige Trick hier ist die Temperatur auf die richtige Skala zu bringen. Dafür habe ich ein wenig gebraucht um das herauszufinden. Siehe Bild 4

                Temperatur einstellen Write Funktion
                207-REG_HC_TEMP_LVL

                0=Aus
                1=12 Grad
                2=13 Grad
                bis
                11=22 Grad

                Sonstige Daten die ich abfrage: Tausch des Filters, Drehzahl, alle möglich Temperaturen - siehe Bild 5

                Wichtig ist natürlich noch der Unterschied zwischen Sensor und Aktor. Wenn ich einen Wert einlesen möchte, verwende ich einen Sensor und wenn ich einen Wert ausgeben möchte, verwende ich natürlich einen Aktor für Modbus. Man kann natürlich auch beides verwenden. Zb. 101-REG_FAN_SPEED_LEVEL ist sowohl Aktor zum Steuern als auch Sensor zur Überprüfung.

                Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

                lg
                Markus
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von baldaum; 13.02.2017, 15:58.

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                • Gast
                  Gast kommentierte
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                  Super , danke für die ausführliche Erklärung .
                  Ich bin am überlegen ob ich mir eine Systemair SAVE VTR 500 zulegen soll.
                  Was mich noch etwas stutzig macht ist der Rotatationswärmetauscher. Wie
                  zufrieden bist du mit deiner Anlage, insbesondere mit dem Rotationswärmetauscher??
                  Danke im Voraus
              • Gast

                #12
                Da die Anlagen Baugleich sind habe ich die Anbindung einer NIBE Lüftung Ftx 500w versucht und funtioniert tadelos.
                Das einzigste Unterschied ist bei dem RJ Stecker dass der bei Nibe direkt an der Platine ist. Ansonsten stimmt alles was oben geschrieben ist.

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                • Gast

                  #13
                  Hi Baldaum,
                  super vielen Dank für die Erklärung der Anbindung mit Modbus. Werde ich gleich mal testen wenn ich die Modbus Erweiterung habe.
                  Bin gerade in meinen Neubau eingezogen und habe eine VT-500.
                  Was mir wirklich Sorgen macht ist das der Luftheizungbauer wohl absolut keine Ahnung von dem Gerät hat oder wie es funktioniert.
                  Könnte da jetzt noch ewig ablästern aber der Punkt ist das er die Aussage getroffen hat das ich alles auf default (der hat nix eingestellt) lassen soll und die Lüftung immer nur auf Stufe 1 laufen lassen soll.
                  Auf die Luftfeutigkeit angesprochen konnte oder wollte er mir keine Antwort geben.
                  Das kann ich natülich nicht so ganz glauben da die Belüfung und Feuchtigkeitsregulierung doch etwas komplexer ist.
                  Durch die Loxone Tree Taster die ich verbaut habe ist es ja ein leichtes den Überblick über Temperatur und Luftfeuchte zu haben.
                  Welche Einstellungen müsste ich denn ändern um die Luftfeutigkeit in den Räumen zu ändern. Im Augenblick habe ich in allen Räumen Wetterabhängig zwischen 55 und 70% mit einem Trend über 60-65% wegen des Wetters, aber eine Lüftungsanlage sollte dem ja entgegenwirken oder?

                  Kommentar

                  • baldaum
                    Extension Master
                    • 24.05.2016
                    • 134

                    #14
                    Hallo, Grundsätzlich muss die Anlage bei Inbetriebnahme eingemessen werden. Sprich man muss den Luftstrom messen und pro Zimmer auf die richtige Menge einstellen. Eine Luftstromberechnung sollte natürlich im vorhinein gemacht worden sein, denn davon hängt die Größe des Geräts und die Leistungsdaten ab.

                    Die Anlage sollte auf Stufe 2 im Normalbetrieb laufen. Hier sollte der Luftaustausch genau eingestellt werden und dann hat man in den Räumen die ideale Luftzufuhr bzw. Absaugung. Stufe 1 wird für den eventuellen Nachtbetrieb verwendet und Stufe 3 für Stoßlüftung.

                    Das sollte dir ein Techniker vom Hersteller einstellen, denn der kommt und messt die Luftmengen pro Raum mit einem Spezialgerät! Im Menü stellt man sonst nur die Modbus Adresse ein und das wars. Lüfterstufe und Rotator Temperatur sind eigentlich die beiden einzigen Parameter die ich über Loxone steuere, alles andere macht die Anlage selbstständig.

                    Bezüglich Luftfeuchtigkeit. Diesen Wert kannst du zwar in der Anlage einstellen und die Anlage auch danach ausrichten. Es wird aber nicht viel Sinn machen nach diesem Wert zu fahren, denn es ist keine Klimaanlage die Luftfeuchtigkeit entziehen kann. Es ist eine Lüftung die frische Luft zuführt. Je mehr Luftfeuchtigkeit die zugeführte Luft hat, desto mehr Luftfeuchtigkeit hast du im Raum. Trotzdem wird natürlich Raumklima besser und ausgeglichener je besser der Luftaustausch über die Anlage ist. Aber dafür gibt es ja die Grundeinstellung durch den Techniker bei der Inbetriebnahme.

                    Ich fahre die Anlage grundsätzlich auf Stufe 2 und stelle im Sommer auf Sommerbetrieb - Temp. Zuluft keine Heizung - 0 Grad (Kalte Zuluft). Wenn Aussentemp. höher als Innentemp. schaltet die Anlage ab (Hitzeschutz). Im Winter fahre ich Wintermodus - Heizung ein - (Zuluft 22 Grad). Im Bad und in der Küche habe ich eine Taste programmiert. - Stufe3 - Stoßlüften für zb. 30 Minuten. Im Schlafzimmer habe ich noch einen CO2 Sensor. Der schaltet ebenfalls auf Stufe 3, wenn der CO2 Wert übersteigt.

                    So läuft die Anlage bei uns ohne Probleme. Die Luft passt perfekt. Luftfeuchtigkeit schwankt im Winter zwischen 40-45% und im Sommer 50-60%. CO2 Gehalt liegt immer bei ca. 450 ppm (fast Frischluft)

                    Kommentar


                    • Gast
                      Gast kommentierte
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                      Danke für deine Ausführungen das hilft schon mal weiter.
                      Ja die Lüftungsanlage kann keine Feutigkeit entziehen aber der Interne Feutigkeitssensor könnte doch als Basis für die Lüfterstellung dienen um bei hoher Ausenluftfeutigkeit den Lüfter auf 1 zu stellen und dann wieder zurück auf 2 wenn die Ausenluftfeuchte wieder normal ist und somit ein quasi Regelung nutzen die dafür sorgt das keine zu feuchte Luft ins Haus geblasen wird.
                  • Michael Sommer
                    Lox Guru
                    • 25.08.2015
                    • 1956

                    #15
                    Hallo Z00lu,
                    wenn Du mit Außenluftfeuchte die relative Feuchte (rF) meinst, das bringt als Vergleichswert nichts. Korrekt wäre ein Vergleich von „Absolutfeuchte bzw. Taupunkttemperatur“. Nur damit kannst Du sicherstellen, dass kein Feuchteeintrag über die Außenluft in die belüfteten Räume erfolgt. Entscheidend ist nämlich der Wasserdampfgehalt in der Luft, ob man Lüften soll oder besser nicht.
                    Der Wasserdampfgehalt in der Außenluft muss immer niedriger sein als in der Raumluft.
                    Gruß Michael

                    Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
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                    Kommentar


                    • baldaum
                      baldaum kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Richtig Michael!

                      Deshalb wird es auch nicht viel bringen die Lüftung nach der Relative Feuchte zu steuern, denn die Veränderung der Relativen Feuchte im Haus nur mittels Lüftung wird nicht wirklich zielführend sein.

                    • Michael Sommer
                      Michael Sommer kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Hallo baldaum,
                      Korrekt, die Lüftung kann man eigentlich nur abschalten, wenn der Wasserdampfgehalt (Gramm/Kubikmeter Luft) in der Außenluft höher ist als im Raum. Das hat aber den Nachteil, dass besonders in den Sommermonaten mit hohem Feuchtegehalt keine Luftumwälzung /Lüftung erfolgt.

                      Was noch denkbar wäre, wenn man eine gleitende Raumfeuchte im Raum bis auf z.B. 55-60%rF zulässt. Damit bringt man zwar eine höhere Außenfeuchte in den Wohnbereich, was aber eigentlich noch keine Auswirkungen auf die Gebäudesubstanz hat. Das geht wenn man den Außen-Taupunkt bzw. Absolutfeuchtewert als Raumgrenzwert über einen Formelbaustein berechnet. Wenn man den modifizierten Rechenwert anstatt dem tatsächlichen Raum-Taupunkt bzw. Absolutfeuchtewert mit dem tatsächlichen Raumwerten vergleicht kann man nach Überschreiten des Raumgrenzwertes (55-60%rF) die Lüftung abschalten. Damit man brauchbare Einstellwerte (relative Feuchte (%rF) in der VISU verwenden kann muss man halt die berechneten Werte Taupunkt-/Absolutfeuchte für Außen- und Raumluft entsprechend umrechnen. Ob der Aufwand lohnt, kann ich aber auch nicht konkret beantworten.

                      Gruß Michael
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