Loxone Temperatursensor 0-10V: Messwert instabil

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  • jens.kaufmann
    Dumb Home'r
    • 24.11.2015
    • 17

    #1

    Loxone Temperatursensor 0-10V: Messwert instabil

    Für zwei meiner Zimmer habe ich die schicken Loxone Temperatursensoren mit 0-10V-Ausgang im Einsatz:


    Nachdem mir schon längere Zeit aufgefallen war, dass der dort gemessene Temperaturwert viel stärker als z.B. bei den 1-Wire-Sensoren schwankt, habe ich jetzt mal versucht, der Sache auf den Grund zu gehen.

    Ich habe dazu den Temperatursensor geöffnet und statt des PT100-Sensorelementes einen 110,0-Ohm-Festwiderstand auf die Platine gelötet.
    Die Ausgangsspannung schwankt dabei trotz konstanter "Temperatur" immer noch um etwa 0,4V (entspricht 2°C - Messbereich 0-50°C).

    Bei einem Sensor, dessen Genauigkeit Loxone mit 0,3°C angibt hätte ich erwartet, dass die Schwankungen weit unter diesem Wert liegen.

    Hat jemand von euch auch einen solchen Temperatursensor im Einsatz und ähnliche Beobachtung gemacht?
    Was denkt ihr, ist das ein Reklamationsgrund?

    Leider lassen sich die Schwankungen auch per Mittwelwertfilter schlecht unterdrücken, bei einer Mittelung über 10 Minuten habe ich immer noch weit über 1°C Schwankung auf dem Messwert.

    Jens
  • Robert L.
    MS Profi
    • 26.08.2015
    • 922

    #2
    du könntest erst mal versuchen herauszubekommen was defekt ist..
    der Analogeingang oder der Temperatursensor

    z.b. die 0,4V Schwankung müsste man ja locker auch mit einem Multimeter messen können..


    Kommentar

    • jens.kaufmann
      Dumb Home'r
      • 24.11.2015
      • 17

      #3
      Ja, mit dem Multimeter oder dem Oszilloskop, siehe Bild im Anhang. Also am Analogeingang des Miniservers liegt es nicht...

      Kommentar


      • BSiege
        BSiege kommentierte
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        Kann ja auch an der Versorgung liegen?
        P.S: wenn Du das Teil schon offen hast. Einige von Uns sind immer scharf auf hochauflösende Bilder der Platinen. Da kann man zwischendurch auch etwas über Preis/Qualität herausfinden ;-)
        Zuletzt geändert von BSiege; 20.09.2016, 13:29.
    • jens.kaufmann
      Dumb Home'r
      • 24.11.2015
      • 17

      #4

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      • Jan W.
        Lox Guru
        • 30.08.2015
        • 1392

        #5
        Hast Du den Widerstand schon mal direkt an der Extension angeschlossen?
        Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul
        Loxberry: SmartMeter, MS Backup, CamConnect, Weather4Lox
        Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP - via Pico-C
        Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde - via modbus/TCP
        Node-RED: IKEA Tradfri

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        • jens.kaufmann
          jens.kaufmann kommentierte
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          das dürfte nicht funktionieren, da ja der PT100-Widerstand seinen Wert nur ein wenig ändert, wenn eine Temperatur auf ihn einwirkt: Ändert sich die Temperatur z.B. von 10°C auf 20°C, ändert sich der Widerstand von ca. 103 Ohm auf 108 Ohm. Dafür ist dann die Elektronik im Temperatusensor da: Sie soll diese relativ kleine Widerstandsänderung in eine entsprechend große Spannungsänderung umsetzen, im Beispiel also auf 2V (10°C) bis 4V (20°C).
      • Jan W.
        Lox Guru
        • 30.08.2015
        • 1392

        #6
        Sorry, mein Denkfehler. Ich dachte, dass die Kabellänge Und evtl. Induktion noch was ausmacht. Du hast sicherlich direkt am Sensor den 0-10V Ausgang gemessen.
        Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul
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        • Michael Sommer
          Lox Guru
          • 25.08.2015
          • 1956

          #7
          Hallo Jens,
          hast Du schon einmal versucht den Raumfühler provisorisch direkt an den Analogeingang des Miniservers/Extension anzuschließen. Nicht dass über vorhandene Leitungen und Verdrahtungen irgendwelche EMV-Einkoppelungen durch die Kabelverlegung oder durch irgendwelche Elektroniken hast.
          Alternativ versorge den Fühler mit einer separten Spannungsversorgung und messe dann das Ausgangssignal am Fühler. Dann kannst Du gleich erkennen oder der Fühler eine "Macke" hat.


          Ich habe solch ein Problemchen auch mit einen 0.10V-Raumfühler (nicht Loxone). Ich musste als Provisorium eine gemeinsame Leitung für 0-10V-Stellantrieb und 0-10V-Raumfühler verwenden. Über das Ventil-Stellsignal hat bei jeder Verstellung das Messignal kurzzeitig geschwankt und hat dadurch den Büro-IRR irritiert. Eine Verbesserung hat der verseilte Adernanschluss der 24V gebracht. Ähnliches kann ja auch über gemeinsam verlegte Leitungen oder Adern im Verteiler entstehen. Mittlerweile habe ich dieses Provisorium, im zuge der Bürosanierung zurückgebaut.

          Gruß Michael
          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
          Testserver: 2xMS-GEN1

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          • jens.kaufmann
            jens.kaufmann kommentierte
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            Hallo Michael,

            solche Probleme mit Einkopplung und langen Leitungen hatte ich auch schon.
            Diesmal kann ich die Schwankungen aber sogar auf dem Schreibtisch mit Labornetzteil und Oszi beobachten, also eine klare Sache, dass die Elektronik das verursacht.

            Ich hatte mir den verglichen mit der 1-Wire-Lösung relativ teuren Sensor eigentlich wegen der höheren Genauigkeit gekauft, und bin nun doch enttäuscht.
            Loxone hat mir inzwischen einen Austauschsensor geschickt, mal sehen, ob der stabiler geht.
        • jens.kaufmann
          Dumb Home'r
          • 24.11.2015
          • 17

          #8
          Inzwischen habe ich von Loxone einen Austausch-Sensor erhalten, der einen stabilen Wert am Ausgang abgibt.
          Zum Vergleich nochmal ein Oszillogramm, aufgenommen mit den gleichen Einstellungen wie das erste Oszillogramm oben.

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          • Michael Sommer
            Michael Sommer kommentierte
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            Hallo Jens,
            So muss es sein.
            Da scheint wohl die Elektronik einen "Macken" gehabt zu haben. Von den Symtomen her hätte ich auch erst einmal auf EMV-Problemen auf dem Leitungsweg oder der Verteilerverdrahtung getippt. Analoge 0-10V-Signale sind halt störanfälliger als 4-20mA Stomsignale.
            Man lernt nie aus.
            Gruß Michael

          • BSiege
            BSiege kommentierte
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            Bleibt nur die Frage: Wie viele solche Ausreisser hängen unbemerkt rum? ;-)

          • jens.kaufmann
            jens.kaufmann kommentierte
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            Die erste Reaktion von Loxone war ja auch, dass Temperaturen nun mal schwanken, und dass dies durch Luftströme etc. verursacht wird und völlig normal ist.
            Im Mittel stimmt der Temperaturmesswert ja, es könnte also durchaus sein, dass noch einige dieser älteren Elektroniken im Einsatz sind...
        • daintree
          Smart Home'r
          • 30.08.2015
          • 34

          #9
          Denke mein Thema passt hier am besten rein.
          Mein Temperatur-/Feuchtefühler ist defekt. Habe diesen nun 1 zu 1 durch das gleiche Modell getauscht.
          https://shop.loxone.com/dech/tempera...te-aussen.html

          Das seltsame ist nun, je kühler es ist, desto mehr Wärme zeigt er an. Sprich, er misst genau umgekehrt.
          Aktuell zeigt er mir mit 8,4V 54,4 Grad an.
          Der Sensor wurde genau gleich angeschlossen (habe das schon mehrmals kontrolliert) Eingangsspannung liegt bei 32,5 V. Auch befinden sich an dieser Eingangsspannung (auf dem Dach) auch noch andere Sensoren, diese funktionieren einwandfrei. DIP Schalter sind auf Standard gestellt (-30/+70°C). Auch habe ich diese Werte am analogen Eingang so parametrisiert (Eingangs-/Ausgangswert 1: 0/-30, Eingangs-/Ausgangswert 2: 10/+70).

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_17544.jpg Ansichten: 1 Größe: 53,0 KB ID: 171812

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2.jpg
Ansichten: 2629
Größe: 20,6 KB
ID: 171817

          Spontan würde ich sagen der Fühler ist defekt. Was ich noch machen könnte um den Defekt zu bestätigen, direkt am Miniserver anschliessen. Lustigerweise scheint der Feuchtigkeitsfühler zu funktionieren. Aktuell 50% Luftfeuchtigkeit.

          Jemand eine andere Idee wo das Problem noch liegen könnte?
          Zuletzt geändert von daintree; 14.10.2018, 21:10.

          Kommentar

          • Michael Sommer
            Lox Guru
            • 25.08.2015
            • 1956

            #10
            Hast Du den DIP-Schalter auch wirklich auf den Messbereich -30/+70°C eingestellt?
            Hast Du wirklich eine Eingangsspannung von 32,5VDC? Dürfte zwar gemäß Datenblatt nicht schädlich sein. Ist aber für mich unlogisch, wenn man üblicherweise mit 24vDC arbeitet.
            Gruß Michael
            Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
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            • daintree
              daintree kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              DIP Schalter sind original ab Werk bereits korrekt eingestellt (Siehe Screen oben).
              Der Hinweis mit den 32,5V hat mich echt ins Stutzen gebracht. Im normalen Stromnetz zeigte es mir gar 380V an anstelle 230V :-) *schreck* Glücklicherweise hat sich herausgestellt das die Batterie vom Messgerät hinüber war. Nun zeigt es mir eine Eingangsspannung von 24,8V an.

              Dennoch, mein Problem besteht immer noch.

            • Thomas M.
              Thomas M. kommentierte
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              Nimm das Multimeter und wirf es weg! Wenn es mit leerer Batterie solch Blödsinn anzeigt, würde ich die 24,8V mit neuer Batterie auch nicht glauben. Wenn ich mir ein 24V Netzteil kaufe, ist das vom Hersteller auf 24V eingestellt. Nur wenn ich selbst rumkurble, kommen 24,8V raus.

              Und du hast dir bei 32,5V erstmal nichts gedacht - sondern erst als dich ein Forum aufmerksam macht, dass 32,5V unlogisch sind?
              Ich hätte einen Herzinfarkt bekommen, wenn meine 24V Installation auf einmal mit 32,5V orgelt. Egal jetzt.



              Kann es sein, dass du einfach nur die analogen Ausgänge von Feuchte und Temperatur vertauscht hast?

              Das würde zusammenpassen ... steigt die Temperatur- sinkt grundsätzlich die relative Luftfeuchte. Und der Feuchte-Ausgang hängt an dem Eingang, welchen du für Temperatur verwendest. Darum scheint es so, als würde alles verkehrt herum laufen.

              Und deine angezeigte Feuchte müsste dann eigentlich auch unlogischerweise genau verkehrt herum laufen. Wirds kälter, würde die Feuchtigkeit bei dir sinken, da in Wirklichkeit das analoge Signal der Temperatur am "Feuchte-Eingang" deiner Programmierung hängt.

              In dem Fall würden 20°C tatsächlich genau 50% Feuchte bedeuten, wenn die analogen Signale vertauscht sind.
              Und die relative Feuchte kann man ja ohne Messgerät schwer fassen. Die 50% klingen ja plausibel. Kann man ja nicht riechen.

              Wäre für mich zumindest nachvollziehbar, wenn die analogen Signale vertauscht wären.


              Halte es für ein Gerücht, dass ein Gerät mit einem Defekt einfach beginnt verkehrt herum zu laufen, anstatt einfach nur tot zu sein, wie man es von einem defekten Gerät erwartet.
              Zuletzt geändert von Thomas M.; 15.10.2018, 06:13.

            • daintree
              daintree kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Als ich die 32,5V gemessen habe, habe ich mir wirklich nichts dabei gedacht :-) Erst als ich mich ans normale Stromnetz wagte, da war ich kurzzeitig sprachlos. Hat wohl damit zu tun das ich mich, was meine Grundausbildung angeht, an grössere Spannungen gewöhnt bin/war.

              Nun zum Thema: Treffer ins schwarze! Ich habe die Ausgänge getauscht und nun funktioniert der Sensor einwandfrei. Für mich unerklärlich, da ich diesen gemäss Anschlussschema gleich angeschlossen habe wie den alten Sensor. Muss das am Wochenende nochmals genau prüfen.

              Danke für deine Unterstützung!

              PS: Welches Multimeter kannst du empfehlen?
          • Michael Sommer
            Lox Guru
            • 25.08.2015
            • 1956

            #11
            daintree ,
            Zum Messen braucht es eigentlich kein Multimeter. In der Config bekommst Du in der Liveview doch die Eingangsspannung des jeweiligen Sensors inkl. Kennlinien-Umrechnungswert direkt angezeigt. Alternativ wird auch durch "anklicken" des zugehörigen Extension/Miniservers im "Peripheriefenster" der Eingangs-Spannungswert angezeigt. So teste ich meine Analogen Eingänge auf Korrektheit. Passt der angezeigte Istwert (Temperatur/Feuchte) nicht zu meinem Temperatur- oder Feuchtemessgerät, ändere ich mittels "Korrektur" die Kennlinie ab.
            - Eingangswert 1: angezeigte Spannung / Ausgangswert 1: Ist-Temperatur Messgerät
            - Der identische Ablauf für Ein-/Ausgangswert 2
            Gruß Michael
            Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
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            • daintree
              daintree kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Danke für den Tipp. Kenne ich. Mir ging es darum die Eingangsspannung seitens MiniServer bzw. Extension zu messen. Dies geht meines Wissens nicht aus der Config heraus?
          • Thomas M.
            Lebende Foren Legende
            • 25.08.2015
            • 3263

            #12
            Wäre nun spannend zu wissen, was nun los ist

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