Heizungssteuerung 0-10V

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  • Gast

    #1

    Heizungssteuerung 0-10V

    Hallo zusammen,

    Viele nutzen wahrscheinlich ON/OFF Heizungsventile welche regulär über ein Relais geschaltet werden können.
    Halte ich persönlich aber für zu ungenau und nicht effektiv genug.

    Würde gerne 0-10V Stellantriebe nehmen, welche ich natürlich so kostengünstig wie möglich ansteuern möchte, deswegen habe ich ein paar Fragen:

    1: Wie sind eure Erfahrungen mit stufenlosen Stellantrieben? (kabelgebunden so wie Air?)
    2: Wie steuere ich diese am günstigsten an? Knx Dimmaktor? Loxone Extension?
    Wie sind eure Erfahrungen?


  • romildo
    Lebende Foren Legende
    • 25.08.2015
    • 5159

    #2
    Hallo,
    Kann diesbezüglich nicht weiter helfen, möchte aber noch erwähnen, dass es auch eine Loxone Tree gibt, welche Dich vielleicht noch interessieren könnte.
    lg Romildo

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    • Vossi
      LoxBus Spammer
      • 25.08.2015
      • 456

      #3
      Ich habe meine Stellantriebe noch nicht angeschlossen. Erfahrungswerte habe ich also noch nicht. Sie kommen bei mir aber einfach an die analogen Ausgänge der Extensions -- die habe ich sowieso noch frei. Für KNX oder was auch immer hätte ich zusätzliche Hardware kaufen müssen, was es (für mich) teurer gemacht hätte.

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      • Gast

        #4
        Ich habe das mal kurz durchgerechnet,

        bei 9x Heizkreisen:
        Tree: ~800€
        Extension: ~850€
        KNX: ~600€

        Versuche ehrlich gesagt so viel wie möglich auf KNX zu setzen, habe alles andere (Taster, Aktoren etc) in KNX realisiert, allerdings keine Erfahrungen mit 0-10V mit KNX.

        Kann ich diesen 0-10V aktor relativ einfach mit Loxone ansteuern bzw. hat das schon jmd. gemacht?
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 0-10v aktor.jpg
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Größe: 69,9 KB
ID: 59462
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        • Purgator
          Smart Home'r
          • 31.10.2015
          • 97

          #5
          Nehmt doch die MDT Heizungsaktoren. Die steuern die thermischen Abtriebe via PWM an.

          Die MDT Heizungsaktoren AKH verfügen über einen integrierten PI-Regler zum Heizen und Kühlen je Kanal.



          Kosten 130 Steine für 8 Kanäle. Keine Dimmer nehmen!

          Gruß Purgator

          Gesendet von meinem H60-L04 mit Tapatalk

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          • Christian Fenzl
            Lebende Foren Legende
            • 31.08.2015
            • 11237

            #6
            Gast Für FBH ist die PWM-Ansteuerung schon ziemlich genau. Wenn man "genau" überhaupt sagen kann bei einem Heizsystem, dass erst Stunden später reagiert.
            Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

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            • sonorobby
              LoxBus Spammer
              • 26.08.2015
              • 317

              #7
              Wurde hier im Forum bereits x Male diskutiert. Glaube Michael heisst der Specialist hier im Forum....je nach Heizungsinstallation sind diese evtl. Nicht notwendig wie z.b. bei einer FBH die Witterungsgeführt ist.

              Inviato dal mio SM-A310F utilizzando Tapatalk

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              • Michael Sommer
                Lox Guru
                • 25.08.2015
                • 1956

                #8
                Hallo,
                Nachdem hier mein Name genannt wurde, möchte ich zu diesem Thema doch noch etwas beitragen:
                Im Forum gibt es eine Menge Beiträge, zum Thema Stellventile für FBH oder Heizkörper. Vielleicht sollte der Fragesteller sich da entsprechend informieren. Bei einer FBH ist Auf Grund der Anlagenträgkeit eine stetige Regulierung (ob 0-10V oder PWM) absolut Unsinnig. Auf/Zu-Betrieb ist hier die geeignetste Lösung. Am besten die Stellventile in NO-Ausführung (stromlos offen).

                Warum NO? Eine korrekte dimensionierte und einregulierte FBH braucht technisch betrachtet, in den meisten Anwendungsfällen keine Einzelraumregelung. Aber auch dazu gibt es schon einiges an Lektüre zum Thema Einzelraumregelung/Selbstregeleffekt FBH im Forum.
                Aber baut nur ERR, nach der Devise „und alles ist geregelt“ ein. Am besten noch mittels IRR mit integrierter Aufheiz- und Absenklogik. Die Einzigen die davon profitieren sind die Automationshersteller und Energieverkäufer.

                Gruß Michael
                Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
                ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
                Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
                Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
                LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
                Testserver: 2xMS-GEN1

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                • Iksi
                  Lox Guru
                  • 27.08.2015
                  • 1111

                  #9
                  Zitat von Michael Sommer
                  Eine korrekte dimensionierte und einregulierte FBH braucht technisch betrachtet, in den meisten Anwendungsfällen keine Einzelraumregelung.
                  Theoretisch hast Du damit sicherlich recht. Praktisch funktioniert das meines Erachtens allerdings nicht. Was bei der Dimensionierung nicht berücksichtigt wird und kann sind nunmal Sonneneinstrahlung, Anwesenheit von Personen, eingeschaltete elektrisch Verbraucher etc. All diese Faktoren lassen den Raum überhitzen und das Thermostat schaltet ab.
                  Mit ner stetigen Regelung wirkt man dem ganzen entgegen, was bei mir zu Hause ziemlich gut funktioniert. Bei einer normalen FBH kann ich zudem nicht so einfach die Raumtemperatur ändern, der Thermostat ist ja nur als Überhizungsschutz gedacht, nicht um die Wohlfuhltemperatur einzustellen. Unterschiedliche Temperaturen in verschiedenen Räumen sind also nur schwer zu realisieren.

                  Zudem können sich die einzelnen Heizkreise mit der Zeit ja auch verändern, z.B. Durch Ablagerungen in den Rohren, und schon ist der hydraulische Abgleich dahin... Ein ERR jedoch regelt trotzdem.

                  Ich bin jedenfalls mehr als Zufrieden mit meiner Lösung über 0-10v Antriebe.

                  Gesendet von meinem C6903 mit Tapatalk

                  Kommentar

                  • svethi
                    Lebende Foren Legende
                    • 25.08.2015
                    • 6318

                    #10
                    Iksi und wie meinst Du denn regelt Dein 0-10V Stellantrieb wenn die Sonne rauskommt? Er regelt etwas zu, er regelt etwas zu, er regelt etwas zu .... bis er auf 0 ist, da Dein Fußboden noch so lange nachheizt. Umgekehrt dann wenn die Sonne weggeht. Dein Antrieb arbeitet als digitaler Antrieb. Das Einzige was Du damit erreichst, ist, dass das ganze System noch träger wird.
                    Miniserver; KNX; Vitogate; EnOcean (EnOceanPi); Loxone Air; Caldav-Kalenderanbindung; RaspberryPi und für keine Frickellösung zu schade :-)

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                    • sonorobby
                      LoxBus Spammer
                      • 26.08.2015
                      • 317

                      #11
                      Habe die Ventile NO in Verwendung wie von Michael empfohlen.
                      Resultat = die gehen nur an in Räumen die ich nicht/kaum nutze, das aber auch nur an ganz warmen Tagen.
                      Svethi hat es mal wieder auf den Punkt gebracht.

                      Kommentar

                      • Iksi
                        Lox Guru
                        • 27.08.2015
                        • 1111

                        #12
                        Warum wird es dadurch träger? Er fängt ja schon bei ner minimalen Abweichung der Rt zum Soll an zuzufahren, bei höherer Abweichung fährt er schnell zu.... Also wo ist das Problem?
                        Und wenn die Sonne weg ist fährt er wieder auf so bald die Solltemp unterschritten wird, während bei nem Thermostat erst die Hysterese erreicht sein muss....

                        Gesendet von meinem C6903 mit Tapatalk

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                        • Michael Sommer
                          Lox Guru
                          • 25.08.2015
                          • 1956

                          #13
                          Hallo Iksi,
                          Nachfolgend mein Kommentar:

                          Zitat von Iksi
                          Theoretisch hast Du damit sicherlich recht. Praktisch funktioniert das meines Erachtens allerdings nicht. Was bei der Dimensionierung nicht berücksichtigt wird und kann sind nun mal Sonneneinstrahlung, Anwesenheit von Personen, eingeschaltete elektrisch Verbraucher etc. All diese Faktoren lassen den Raum überhitzen und das Thermostat schaltet ab. …
                          Nicht nur Theoretisch habe ich hier Recht. Langjährige Praxis bestätigt dies immer wieder. Natürlich sind die genannten Punkte „Störgrößen“. Wenn man aber wie ich es empfehle, die Heizkurve so optimiert, dass die FB-Oberflächentemperatur nur minimal (über der gewünschten Raumtemperatur ist, dann sind solche Störgrößen vernachlässigbar. Durch den Selbstregeleffekt wird damit automatisch die Zuheizung ohne irgendeinen „Automatismus“ reduziert bzw. unterbunden. Nachteilig bei dieser Variante ist Vielleicht die längere Aufheizzeit des Raumes auf Grund der minimalen Temperaturüberhöhung. Wie Sven schon schreibt, bringt hier Die von Dir beschrieben Ventilabschaltung überhaupt keinen Effekt, außer dass verzögerte Temperaturschwankungen den Komfort beeinträchtigen.

                          Zitat von Iksi
                          … Mit ner stetigen Regelung wirkt man dem ganzen entgegen, was bei mir zu Hause ziemlich gut funktioniert. Bei einer normalen FBH kann ich zudem nicht so einfach die Raumtemperatur ändern, der Thermostat ist ja nur als Überhizungsschutz gedacht, nicht um die Wohlfuhltemperatur einzustellen. Unterschiedliche Temperaturen in verschiedenen Räumen sind also nur schwer zu realisieren. …
                          Wenn das so funktioniert, hat man sicherlich eine zu hohe FBH-Vorlauftemperatur eingestellt. Dann braucht es eine Raumweise Regulierung um die „Überkapazitäten“ aus dem FB auszugleichen. Auch hier mit Komfortverlust, weil keine gleichmäßigen FB-Oberflächentemperaturen sich einstellen.
                          Den IRR als Begrenzungsfühler einzusetzen, ist ja kontraproduktiv, weil dieser ab Aufheizbeginn bis zum Erreichen der Komfort-Temperatur in der Regel immer 100%-Anforderung ausgibt. Danach wird recht schnell zurückgeregelt. Hier hat die Raumregelung Quasi auch nur Auf/Zu-verhalten.
                          Wirklich unterschiedliche Raumtemperaturen in einem heute gedämmten Wohnhaus zu realisieren sind, auf Grund der verwendeten Baumaterialien, meist ein Wunschdenken.

                          Zitat von Iksi
                          … Zudem können sich die einzelnen Heizkreise mit der Zeit ja auch verändern, z.B. Durch Ablagerungen in den Rohren, und schon ist der hydraulische Abgleich dahin... Ein ERR jedoch regelt trotzdem. …
                          Der hydraulische Abgleich sorgt erst einmal nur dafür, dass alle Heizbereiche, den benötigten Durchfluss gemäß Berechnung erhalten. Damit wird nur sichergestellt, dass kein Raum unterversorgt oder erst verspätet ausreichen versorgt wird. Ohne Optimierung der Heizkurve ist das nur die „halbe Miete“ um ein komfortables und energiesparendes heizen, ohne „Regelungs-Schnickschnack“ zu erreichen.
                          Die von Dir aufgeführten Punkte „ zur Veränderung der Heizkreise“ können sicherlich auftreten, sollten aber nicht als Begründung herhalten, „Vollgas, mit angezogener Handbremse“ bei der Heizung zu fahren. Für mich der falsche Weg. Man baut ja auch heute keinen „Überdimensionierten“ Wärmeerzeuger mehr ein.

                          Zitat von Iksi
                          … Ich bin jedenfalls mehr als Zufrieden mit meiner Lösung über 0-10v Antriebe. …
                          Das ist doch die Hauptsache, wobei stetige Antriebe und ERR nur bei Heizkörperregelungen wirklich Sinn machen.
                          Aber auch ich habe mich in meinem Wohnhaus mit Heizkörpern und FBH zu stetigen 0-10V-Stellantrieben entschieden. Zu dieser Zeit gab es leider nur die NC-Variante. Grund dafür war, dass ich für alle Regelkreise (HK+FBH) identische Antriebe einsetzen wollte. Die HK-Ventile werden über den IRR angesteuert, die FBH-Ventile sind während der Heizperiode immer geöffnet, werden jetzt aber ausgebaut und werden für die noch nicht umgerüsteten Bereiche (Hausflur, Keller), verwendet.

                          Gruß Michael
                          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
                          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
                          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
                          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
                          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
                          Testserver: 2xMS-GEN1

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                          • svethi
                            Lebende Foren Legende
                            • 25.08.2015
                            • 6318

                            #14
                            Iksi das ist ganz einfach erklärt. An Deiner 0-10V Steuerung hängt eine Steuereinheit, die die Stellgröße berechnet. Wenn Deine Temperatur anfängt leicht abzuweichen, beginnt der Regler langsam die Stellgröße zu ändern. Bei Deiner FBH passiert aber noch lange nichts und es wird weiter Energie reingesteckt, oder halt zu wenig. Der Steuereinheit muss dem Ganzen ja etwas Zeit geben reagieren zu können und prüft dann wieder. So wird der Stellvorgang mehrfach in kleinen Schritten vorgenommen und das dauert nunmal länger als gleich zu.

                            Gruß Sven
                            Miniserver; KNX; Vitogate; EnOcean (EnOceanPi); Loxone Air; Caldav-Kalenderanbindung; RaspberryPi und für keine Frickellösung zu schade :-)

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                            • Andreas Lackner
                              Smart Home'r
                              • 12.10.2015
                              • 58

                              #15
                              Muss mich hier dem Micheal Sommer anschließen. Ich wollte auch IRR umsetzen, hab das aber nicht gleich zu Anfang durchgeführt (aus Geld- und Zeitmangel).
                              Ich habe eine FBH in einer Altbauwohnung bei der Sanierung installiert - 8 Kreise für drei Räume (WZ, SZ, Bad, insgesamt ca 80qm). Ein zentraler Raumfühler/Regler (der war bei der Gastherme dabei). Ich habe - nach Durchführung des hydraulischen Abgleichs und zweimaligem Nachjustieren der Heizkurve - NIE WIEDER in das System eingegriffen. Im Bad is' es ein bisserl wärmer (weil dort ein Handtuch-HK im Rücklauf des FBH-Kreislauf mit drinnen hängt), im SZ ein bisserl kühler (Durchlaufmenge reduziert), und der Rest perfekt auf der eingestellten Temperatur.
                              Die Problematik Überhitzung durch "Sonneneinstrahlung" kann bei einer FBH nur durch Beschattung gelöst werden - denn die reagiert viel schneller als die FBH selbst.

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