Version UDP und Modbus

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  • klausevert
    Smart Home'r
    • 23.01.2016
    • 36

    #1

    Version UDP und Modbus

    Hallo Fachleute,
    vorweg wünsche ich allen ein frohes Fest

    Ich plane ja, im nächsten Jahr meinen Neubau mit Loxone zu erstellen und baue da auf UDP bzw TPC
    Sollte Loxone weitere Einschränkungen der Software generieren - kann ich da auch einen neueren MS auf eine ältere Version downgraden?

    Und würdet ihr mir mehr zu pokeys oder Arduino raten? Ein Pi wird sicher auch dazukommen

    Ich bin im Moment am überlegen, ob es langfristig für mich überhaupt Sinn macht, auf Loxone zu setzen


    Vielen Dank für eure Gedankengänge

    Klaus
  • romildo
    Lebende Foren Legende
    • 25.08.2015
    • 5159

    #2
    Hallo Klaus,
    wünsche auch ein frohes Fest
    Den MS kann man mit einer beliebigen Version betreiben.
    Zu beachten:
    Ältere Versionen werden nicht von Loxone supportet
    Geräte welche in der älteren Configversion nicht vorhanden sind, können auch nicht eingebunden werden.

    Da ich für mein Haus niemals eine Bastellösung wählen würde, kann ich Dir zu den restlichen Fragen keine Tipps geben.
    lg Romildo

    Kommentar

    • eisenkarl
      Lox Guru
      • 28.08.2015
      • 1350

      #3
      Also pokeyes, arduino und Co sind eigentlich nur für zusätzliche Services gedacht, bei denen es nicht tragisch ist, wenn es mal nicht funktioniert. Zumindest ist das meine persönliche Ansicht. Mehre Baustellen sind eher nervig und können schnell Frust verursachen.

      Kommentar


      • klausevert
        klausevert kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ja, für sowas hab ich das auch angedacht, Musik, Raumtemperatur, Luftfeuchte, ev Bewegungsmelder, die ja notfalls immer duch einen Tasterklick ersetzt werden können.
    • Gast

      #4
      Könnte dir im moment nur Tree oder wenn es überhaupt nicht gefällt KNX Sonsorik empfehlen.

      Kommentar

      • bdaenzer
        Smart Home'r
        • 28.08.2015
        • 92

        #5
        vorneweg, ich bezeichne mich nicht unbedingt als "Fachperson" ;-) ambitionierter bastler trifft es besser...

        ich betreibe ganze subsysteme erfolgreich (erst recht seit der udp bug letztes jahr in der firmware behoben wurde) über raspi's via UDP mit dem loxone miniserver und den rest über KNX (direkt am miniserver). exklusiv an loxone gebunden ist kein einziger input oder output und ich kann das als prinzip nur jedem empfehlen! ja kein vendor lock-in!

        taster -> "buttonpi" -> loxone (temperatur und 6 -fach Feller Digitaltaster an 17 stellen im haus, tastersystem ist eigenentwicklung auf basis von 2x rs485)
        loxone -> "buttonpi" -> taster (LED pro taste status ein/aus sowie helligkeit für alle 6 tasten)
        loxone -> "dmxpi" -> dmx4all usb master -> DMX (Voltus 24V spots ca 36stk, gruppiert in 11 kanäle, ca 50m LED RGB&WW led-streifen über diverse eldoled driver, Treppenlampen
        onewire -> "onewirepi" -> loxone (Fenstersensoren, div. Temperatursensoren, Strom und Wasserzähler)
        fingerprint -> "doormanpi" -> loxone (status türöffnung)
        loxone -> "doormanpi" -> relais (2 elektrische garagetore, 2 haustüren)
        KNX Sensoren: 4 MDT Glaspräsenzmelder, 10 MDT mini präsenzmelder, 5 BEG BWM, 1 MDT wetterstation, 16 schaltkanäle mit strommessung (tv, waschmaschine etc...)
        KNX Aktoren: ca. 20 jalousien, ca. 10 230v-dimmkanäle, ca 68 230v-schaltkanäle

        dazu noch einen loxberry und ein paar weitere raspberry pi's füttern eine menge an virtuellen inputs in der loxone (push). vorteile gibt es ganz viele. z.b. ist jeder raspi separat und modular.
        total laufen mindestens 10 stk. ("audiopi" squeezebox server, "intercompi" türsprechstelle, "asteriskpi" voip telefonzentrale, "hvacpi" lüftung rs232/heizung, "knxpi", loxberrypi) arbeiten an teilsystemen legen nicht gleich das ganze haus lahm. erweitere ich die dmx steuerung um funktionen, so funktionieren taster und knx weiter, die fingerprints und haustüren sind nicht betroffen etc... ausserdem konnte ich so sehr viel preiswerter und für die jeweilige anwendung mit der besten performance/eigenschaften umsetzen (dmx = speed, knx aktoren mit handbetrieb als backup/während installation, ein absolutes "must" in meinen augen! etc...).

        nachteil ist klar die komplexität und die dokumentation. lan/switch ist single point of failure. übersicht behalten und aufbau brauchen zeit. auch die loxone ist ein single point of failure bzgl. der logiken und verknüpfungen, allerdings kann ich über alternative wege jede lampe oder aktor auch noch manuell oder via eigene webinterfaces schalten.

        sowohl vor- wie nachteil: es ist eine erstklassige "bastel"-lösung. in den augen von loxone und gewissen "profis" ist man natürlich "unten durch" und ganz ganz böse. auf der andern seite hat mich das selbstgebastelte fast nie im stich gelassen und funktioniert äusserst zuverlässig (stromversorgung der raspis als einzige schwachstelle, gelöst durch qualitativ hochwertige netzteile) und erlaubt mir einzigartige kontrolle (z.b. backup web-interface für den ganzen DMX bus). und ich habe eine "vollwertige" hausautomation mit so ziemlich allen gewerken etc... für den bruchteil der kosten und mit mehr funktionalität als mit z.b. einer reinen knx-lösung realisieren können.

        für knx hab ich noch einen weiteren raspi als alternativen gateway mit einem ROT hardware adapter in betrieb. vor allem für die programmierung mit der ETS (zuverlässig, da hat loxone ja arg schwächen) und dass ich auch sonst jederzeit an den knx-bus komme, auch wenn loxone mal nicht will oder am ende ganz rausfliegen würde.

        fazit nach 2.5 jahren wohnen: ich würde es wieder genau gleich machen! und auf gar keinen fall mehr loxone als notwendig/den miniserver. und falls die firma die softwarequalität und die community weiterhin so mit füssen tritt und eine valable alternative, welche die triade programmierung - server - app ähnlich gut abdeckt auftaucht, fliegt die grüne box ganz raus. grundsätzlich bin ich aber mit konzept und funktionsumfang sehr zufrieden.
        schade ist einfach, dass die umsetzung in den letzten 3 jahren immer wieder zu wünschen übrig lässt und liess. da klaffen einfach anspruch/versprechung und realität ziemlich auseinander. muss man sich bewusst sein.

        Kommentar

        • Holger_kausch
          LoxBus Spammer
          • 27.08.2015
          • 323

          #6
          Ich betreibe noch viel Homematic Geräte, deren Daten ich mit der CCU an Loxone sende . Funktioniert einwandfrei. .
          Meine Sensoren mache ich mit dem Pokeys und übertrage die Daten per UDP.

          Der Helmut bastelt gerade an einer Platine für mich damit man über RS232 oder UDP ein und Ausgänge zur Verfügung hat. Schätze mal 32 ein und 32 Ausgänge 24v. Kann auch mehr oder weniger werden. Das Ganze auf Hutschiene. .

          Den Rest mache ich mit KNX wegen der günstigeren Dimmer und der schönen Glas Taster . .

          Gruß Holger . .

          Gesendet von meinem SM-T800 mit Tapatalk

          Kommentar


          • inswe
            inswe kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Morgen,

            könntest du, wenn die Platine da ist, ein paar weitere Infos verraten? Möglichkeiten, Steuerung, Kosten, Anschluss usw.
            Würde mich interessieren, da es ggf. für mein Projekt in Frage kommen würde.

            Danke, Daniel
        • Leo Kirch
          MS Profi
          • 26.08.2015
          • 831

          #7
          Zitat von bdaenzer
          für knx hab ich noch einen weiteren raspi als alternativen gateway mit einem ROT hardware adapter in betrieb. vor allem für die programmierung mit der ETS (zuverlässig, da hat loxone ja arg schwächen) und dass ich auch sonst jederzeit an den knx-bus komme, auch wenn loxone mal nicht will oder am ende ganz rausfliegen würde.
          Für den Loxberry existiert bereits das knxd-Plugin. Könntest Du beschreiben, wie die zusätzliche Integration eines TP-UART Adapters, als Programmierschnittstelle, erfolgen muss?

          Vielen Dank.
          -

          Kommentar

          • klausevert
            Smart Home'r
            • 23.01.2016
            • 36

            #8
            Spannend - da werde ich mir mal weitere Gedanken machen

            Kommentar

            • bdaenzer
              Smart Home'r
              • 28.08.2015
              • 92

              #9
              Zitat von Leo Kirch

              Für den Loxberry existiert bereits das knxd-Plugin. Könntest Du beschreiben, wie die zusätzliche Integration eines TP-UART Adapters, als Programmierschnittstelle, erfolgen muss?

              Vielen Dank.
              ganz einfach ;-) also, das loxberry knxd plugin ist ja quasi der "client" und braucht immer noch einen gateway, welcher IP auf KNX und umgekehrt umsetzt. und da kommt der raspberry mit der ROT extension ins spiel (oder die loxone wird dafür verwendet). aber eben, spätestens bei der programmierung mit der ETS klappt nicht mehr alles via loxone und es macht sinn einen unabhängigen zugriff zum bus zu haben.
              übrigens hat die ROT extension auch noch eine realtime clock, darum ist der gleiche raspi bei mir auch noch der NTP server für alle geräte.
              ich verwende folgende platine: http://shop.busware.de/product_info....products_id/83 bzw die vorgängerversion davon.


              um nur den "eibd"/tpuart zum laufen zu bekommen (apt-get update und apt-get upgrade etc... alles vorher natürlich schon durch):

              EIBD:
              Download latest pthsem and bcusdk from the Sourceforge project bcusdk, current versions right now:



              Move them to your raspberry pi and do:

              Code:
              sudo tar xvfz pthsem_2.0.8.tar.gz
              sudo tar xvfz bcusdk_0.0.5.tar.gz 
              cd pthsem-2.0.8
              sudo ./configure
              sudo make
              sudo make install
              cd ../bcusdk-0.0.5 
              export LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib 
              sudo ./configure --with-pth=yes --without-pth-test --enable-onlyeibd --enable-eibnetip --enable-tpuarts --enable-eibnetipserver 
              sudo make
              sudo make install
              You have to load the dynamic library in /usr/local/lib in order for eibd to work, do the following:
              Code:
              echo "/usr/local/lib" | sudo tee -a /etc/ld.so.conf.d/bcusdk.conf
              sudo ldconfig
              danach
              Code:
              sudo nano /etc/inittab
              zeile "T0:23ttyama" mit # hashtag auskommentieren
              und aus
              Code:
              sudo nano /boot/cmdline.txt
              den eintrag ttyama... löschen.
              danach
              Code:
              sudo reboot
              und zuletzt noch die default config einstellen:

              Code:
              sudo nano /etc/default/eibd
              in das file die folgenden zeilen einfügen und EIB_ADDR sowie EIB_UID anpassen

              Code:
              EIB_ARGS="--daemon --Server --Tunnelling --Discovery --GroupCache --listen-tcp"
              EIB_ADDR="1.1.90"
              EIB_IF="tpuarts:/dev/ttyAMA0"
              EIB_UID="smarthome"

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