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ich bin derzeit noch an der Planung, man liest hier ja viel über klebende Relais und bei meiner Planung fällt mir auf, dass ich eigentlich mehr Eingänge als Ausgänge benötige.
Macht dann die Relay-Extension überhaupt einen Sinn ? Oder sollte ich lieber eine normale Extension + Koppelrelais nutzen ? Spricht da außer dem minimal höheren Platzbedarf etwas dafür / dagegen ?
Ob Sinn oder Unsinn musst du oder dein Planer wissen.
Wenn du keine grösseren Lasten (bzw. Einschaltströme) (über 6A) schalten musst, reicht die normale Extension ohne Koppelrelais.
Wenn du eine LED Beleuchtung schalten möchtest, dann entweder die Extension-Relais mit Koppelrelais oder die relais extension, die 10A "kann".
Wenn du eine Steckdose (oder mehrere) schalten musst, führt ohnehin kein Weg an einem Koppelrelais vorbei. Du musst die 16A schalten können (also mit dem man eine 230V Steckdose maximal absichern darf). Und dabei solltest auch berücksichtigen, dass du unter Umständen auf ein Gerät mit Kurzschluss schalten könntest. Hier würde ich als Koppelrelais gleich einen Schütz vorsehen. Auch wenn das Teil einen hörbaren "bumms" macht. Ob das egal ist oder nicht, hängt dann davon ab, ob der Verteiler im Keller ist oder am Gang neben dem Wohnzimmer.
Die Relay-Extension hat ja auch digitale Eingänge. Wofür benötigst Du so viele? Dafür extra weitere Extensions zu kaufen freut zwar Loxone, aber da würde ich über Alternativen nachdenken.
Klebende Relais sind nach meiner Meinung eher selten, insbesondere wenn keine sehr hohen Ströme geschaltet werden. 16A bei 230V sind 3680W. Solche Geräte werden auch an einer Steckdose eher selten geschaltet werden. Einschaltströme können durchaus höher sein, gerade bei Motoren und LEDs. Für Steckdosen sollte man immer 16A Relais verwenden, so dass man auf der sicheren Seite ist.
Bei Angaben zur maximal zulässigen Last bei Motoren gibt das Datenblatt von Loxone nicht viel her. Finder ist da informativer in den Datenblättern. Stichwort AC3 Last. Bei Beleuchtung etc. reichen in der Praxis wahrscheinlich die 6A aus. Wenn Du sowieso nicht alle Ausgänge benötigst, dann würde ich mir überlegen, ob ich immer ein Koppelrelais nachschalte. Wenn doch mal ein Relais verklebt, dann ist ja nicht gleich die ganze Extension hinüber, sondern man muss nur ein paar Adern neu anschließen. Falls das wider Erwarten häufiger passiert, könnte man vielleicht auch versuchen ein baugleiches oder zumindest pinkompatibles Relais zu bekommen und einlöten.
Wenn Platzbedarf und Mehrkosten eine untergeordnete Rolle spielen: bei Koppelrelais hast Du evtl. auch die Möglichkeit für eine Handbedienung, falls der MS mal streikt. Zumindest für ein paar wichtige Lichter wäre das für den Notfall nicht verkehrt.
Ich selbst habe nur Koppelrelais für die Raffstores, da die Motoren eine elektrische Verriegelung benötigen.
Miniserver v14.5.12.7, 2x Ext., 2x Relay Ext., 2x Dimmer Ext., DMX Ext., 1-Wire Ext., Gira KNX Tastsensor 3 Komfort, Gira KNX Präsenzmelder, Fenster- und Türkontakte, Loxone Regen- und Windsensor, Gira Dual Q Rauchmelder vernetzt, 1x Relais-Modul Loxberry: SmartMeter, MS Backup, CamConnect, Weather4Lox Lüftung: Helios KWL EC 370W ET mit Modbus TCP - via Pico-C Heizung: Stiebel Eltron WPF 5 cool (Sole-Wasser WP) mit ISG, FB-Heizung mit 18 Kreisen, Erdsonde - via modbus/TCP Node-RED: IKEA Tradfri
Da ich nun einige Monate das Modul von KMTronic getestet habe ein kleines Howto dazu...
Hardware
Loxone RS485 ~ 168€
KMTronic 8-Kanal-Relaismodul RS485 / 10A ~
Mit KMTronic Karte kannst du dann z.b. Installationsschütze für Steckdosen schalten oder Raffstore/Rolläden oder kleinere Lasten direkt...
Werde demnächst ein Loxone Testaufbau erstellen und will dann auch diese Variante testen.
ich möchte Eurem Ehrgeiz und der Freude am Ausprobieren und Zusammenbasteln von verschiedenen Subsystemen gar nicht entgegenwirken. Da kommen tolle Ideen raus. Ich bastel selber gerne und löt mir kleine Sachen zusammen.
Aber später nicht heulen oder jammern oder meckern, wenn dann irgendwas nach wenigen Monaten oder Jahren nicht mehr durch loxone unterstützt wird.
Bei einem Hausbau, wo ich dann die Komponenten jahrzehntelang zuverlässig betreiben will, käme das für mich nicht in Frage.
Bei einer Bodenfliese im Bad wird schnell mal 50Eur/m² ausgegeben und schon liegen da mit der schönen Edelstahl Endleiste 1.500€ oder mehr auf dem Boden rum. Ja die kann man auch sehen und freut sich jeden Tag drüber.
Bei einer Relay Extension werden die 399€ gespart, weil man das auch anders machen kann und sieht man ja eh nicht. Das geht für die Hälfte, juhu 200€ gespart und 5 Jahre später dann auf einmal geht nichts mehr oder ich muss 5 Sekunden warten, bis mein Licht angeht um meine schöne Bodenfliese im Bad zu sehen.
Ich würde auf fertige, funktionierende und ganz wichtig unterstützte Lösungen setzen.
Haus: Bj 1959, gekauft 2011, totale Entkernung, Dachausbau, Erweiterung & Vergrößerung: Start: 2014, Ende: 2050 Loxone: 1 x Ms Gen.02, 1 x MS Gen.01, 5 x Ext., 4 x Relay Ext., 1 x Dimmer Ext., 2 x 1-wire Ext., 1 x DMX Ext. 1 x TREE Ext. mehr kommt noch Licht: DMX LED Beleuchtung (24V), MW HLG Serie und eldoled Dimmer Heizung: Brötje WBS 22F, OG Heizkörper und FuBoHeizung über RTL, EG FuBoHeizung
Ich würde ja sehr wahrscheinlich auf eine Loxone interne Alternative = Tree umstellen. Da sparst du dir einige digitale Eingänge und damit auch Platz im Schaltschrank. Außerdem hast du die Temperatursensoren bei den Tree Schaltern gleich dabei. Finde die Haptik der Schalter wider Erwarten richtig gut.
also wenn man schon Koppelrelais (für Steckdosen usw) möchte, und bei loxone only bleiben will,
ist es wohl am günstigsten die analogen Ausgänge dafür zu nutzen:
Um etwas universeller eine Hausautomation aufbauen zu können, bin ich der Meinung, die vorhandenen Loxone-Module müssten universeller aufgebaut und mit zusätzlicher Hardware erweitert werden, um die in einer Hausautomation erforderlichen Anforderungen praxisgerecht umzusetzen.
Ein Vorteil wäre auch, dass nicht so viele Fremdanbindungen zur Anwendung kommen, weil ein Gesamtsystem einfacher umzusetzen ist, als das Einbinden von Zweitsystemen wie z.B. von RS485-I/O-Modulen.
Basis ist und bleibt nach wie vor der Miniserver mit dem bisherigen Mengengerüst. Wobei es hier sinnvoller wäre anstatt den Relaisausgängen auf Digitale 24VDC (Kontaktlose) Ausgänge umzurüsten.
Meiner Meinung nach fehlen folgende Baugruppen im Programm:
- Digitale-Eingangsbaugruppe 24VDC
- Digitale Ausgangsbaugruppe 24VDC, ohne Relais zum Anschluss von externen Koppelrelais
- Analoge Eingangsbaugruppe 0-10V
- Analoge Ausgangsbaugruppe 0-10V (eventuell auch in Kombination Analoger Eingänge)
- Analoge Eingangsbaugruppe (z.B. direkter Anschluss PT100, PT1000, KTY)
Damit kann man seinen Datenpunktumfang exakter auf die Anforderungen anpassen. Die Mischextension braucht es dann eigentlich nicht mehr.
Gruß Michael
Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox, Testserver: 2xMS-GEN1
beim derzeitigen "Geschäftsmodell" eher nein: der Preis der Extension bildet sich ja nur zu einem SEHR geringen Teil aus den Hardware kosten.. (geschätzt vielleicht 15-20%)
Morgen Leute,
Also ich habe bei mir Steuerung und Last getrennt...schon wenn ein Relais von der Extension hängt wird es doof.
Ich habe alles was von der Extension kommt über 24V/16A Finder Relais geschaltet. und die lassen sich einfach über einen Bügel tauschen.
Mann sollte auch nicht die induktiven Lasten von NiederVolt Trafos (Chinaprodukte) außer Acht lassen. Die erzeugen einen deutlich höheren Einschalt/Ausschaltstrom wie Angegeben.
Jalousien habe ich über die KM RS484 Relaiskarten geschaltet. Die lassen sich auch klasse verriegeln .
Hallo, simon_hh zumindest mir geht es nicht darum 2,5 zu sparen sondern eben genau um die langfristige Planung. Ein nicht tauschbares Relais was mit weiteren 13 auf einer Platine sitzt ist aus der Sicht eines ITlers der Verfügbarkeit des Gesamtsystems nicht gerade zuträglich. Wenn mir hier nun leute mit Erfahrung sagen, dass das Kleben der Relais eigentlich nicht stattfindet wäre das etwas anderes aber so wirklich einig ist man sich hier scheinbar ja nicht.
Wenn ich nun sowieso Koppelrelais einsetze dann kann ich mir die Relay-Extension auch kneifen und die normale Extension nutzen. Dort habe ich dann 12 Ausgänge und zusätzlich eben noch benötigte Eingänge..
Basteln tu ich gerne, aber nur bei unkritischen Dingen wie Rollos ect..
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