Projekt B46

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  • fl0_rian
    Extension Master
    • 11.06.2021
    • 131

    #1

    Projekt B46

    Hallo meine Lieben,

    Erstmal möchte ich mich kurz vorstellen, ich bin der Florian und aus dem Großraum Graz / Steiermark,

    Background - Selbstständig, Maschinenbauer / Automatisierungen im Robotik Bereich / Automotive Engineering Projektleitung usw,...


    Ich bin gute 35, und habe eine wirklich große private Werkstatt für Rennfahrzeuge und Maschinenbau Projekte, CNC Fräse Drehbank what not - und bin seit ich gehen kann am Basteln und Tüfteln. Ein tausend Sasser sagen manche - wieso ich das jetzt erzähle? Nein! nicht um zu flexen, sondern vorweg zu sagen dass ich schon circa weiß wie der Strom fließt und sich der Span abhebt Es kann passieren dass ich mal richtig dumme Fragen stelle - bin manchmal schneller beim Schreiben als beim Denken - verzeiht es mir wer mehr über mich wissen möchte kann auf meinem YoutubeKanal vorbei schauen - erwartet euch nicht zu viel - es ist sehr spezifischer Content um CNC Fräsen aus den 80ern :P



    Jetzt habe ich hier eine Liegenschaft mit gut 1.200m² Gebäudefläche die ich gerade an allen Ecken und Enden umbaue nachdem ich sie nach 12 Jahren Pacht vor einem halben Jahr endlich kaufen durfte. Und es beginnen im Zuge der Umbauten die ersten Modernisierungen.

    Jetzt gibts erstmal einen Strauss Blumen an die Forumsbetreiber - ihr habt es wirklich geschafft viele Menschen zusammen zu bringen, die sich auf einer angenehmen Gesprächskultur austauschen!

    Ich werde jetzt keine Fragen auf dem Level - welche Komponenten könnt ihr mir empfehlen oder so stellen, der Grund wieso ich mich jetzt akut registriert habe ist dass ich einen Heizungstechniker Suche der hier auch unterwegs, und fit auf dem Gebiet der Hydraulik ist - oder ein Enthusiast der sich in die Thematik - wie ich gerade - schonmal eingearbeitet hat.

    Steuerungsmäßig wird das hier ein bunter Strauß aus Industrie Komponenten Siemens PLC'S alá LOGO oder so plus ein bisschen Arduino für eigene Messwertwandler ein bisschen DMX ein bisschen 1 wire Bus ein bisschen Modbus ein bisschen HTTP und über allem wird ne Loxone stehen - da ich die Programmierung (FUP) sowie die Weboberfläche sehr gerne habe und es eine RIESEN Community gibt.

    Ich zeichne meine Schemata und Schaltpläne alle selbst sowie diverse Visualisierungen da ich mich über Skizzen besser ausdrücken kann.

    Mein Brainstorming findet meistens im CorelDraw statt das neben Fusion360 meine Hauptsoftware ist die ich in allen meinen Projekten nutze - dieser Beitrag wird sicherlich nichts für eine schwache Internetanbindung ihr könnt bei mir mit vielen Bildern rechnen...

    Ich habe die Liegenschaft bereits mit Naturmaßen im CAD - teilweise auch Lüftungsanlagen und Rohrleitungen im Boden ect schon gezeichnet das schaut in etwa so aus..

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 1.jpg Ansichten: 0 Größe: 246,7 KB ID: 308187
    Teile des Gebäudes sind 2 Stöckig ich habe eine Traumhafte Nord-Süd Ausrichtung womit alle Dachflächen Richtung Süden gerichtet sind - und 5-600m² Dachfläche ungenutzt zu lassen ist schon fast Verschwendung.

    Mein Ziel ist es die Liegenschaft hier energieautark zu machen, als Projekt über die nächsten Jahre, dabei geht es nicht um irgendwelche Kostenrechnungen sondern um das Projekt an sich -

    Wir haben hier sehr viel Wasser - Oberflächenwasser 20-30cm unter der Grasnarbe sowie riesige Grundwasservorkommen in 18-20m sowie 25-30m.

    Kernidee ist es derzeit (solche Ideen ändern sich ja im Zuge der Planung gerne mal) Solarthermie - Photovoltaik - Grundwasserwärmepume bzw Solewärmepumpe.
    Teile des Gebäudes (große Lagerhalle im osten) ist derzeit nicht beheizt. Teile sind auf 19°C geheizt im Winter andere Teile auf Wohnraumtemp. geheizt und im Sommer klimatisiert.

    Die Energiekosten des Gebäudes sind recht exorbitant verglichen mit einem EFH Geheizt wird mit Strom sowie Heizöl und Klimatisiert über Split-Klimaanlagen. Damit ist das Projekt sinnvoll für die Umwelt und vielleicht bedeutet es dass ich mich von Fixkosten "freikaufe" aber wie oben gesagt gibt es hier keine Kosten/Nutzen Rechnung.

    Da ich gerade die Heizung abgelassen habe und die Heizung bis Ende der Saison in den neuen Technikraum ziehen soll mache ich mir gerade Gedanken zur Pufferung und Nutzung meiner Energiequellen die mir zur Verfügung stehen.


    weil ich eben erwähnt habe dass ich am Rechner Brainstorme - das sieht circa so aus,..

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 3.jpg Ansichten: 0 Größe: 162,2 KB ID: 308188


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 4.jpg Ansichten: 0 Größe: 124,2 KB ID: 308189


    jetzt stehe ich Gedanklich am Ende meines Latein bei der Beladung und Entladung der Pufferspeicher. Ich habe mich die letzten Tage mit dem Thema Schichtspeicherung befasst und mir eine Laderegelung für die Pufferspeicher überlegt.

    Generell sollen drei Pufferspeicher aufgestellt werden - zwei als Heizung / Kühlwasser Puffer und einer - ihr habt es schon erraten - für Brauchwasser.

    zu den Heizungs Pufferspeichern,
    Meine Überlegung war einen Pufferspeicher ohne Wärmetauscher zu verwenden und die Be und Entladung zu steuern sodass ein schöner Schichtspeicher entsteht. ich dachte an zwei mal 1.500L dass ich in der Übergangszeit einen für Wärme und einen für Kälte nutzen kann und sobald die Heizsaison komplett zu Ende ist die Anlage auf Kühlbetrieb umstellt und beide Puffer kalt beladen werden.

    Zur Be/Entladung - ich dachte an jeweils 5 Zapfstellen (Vorlauf / Rücklauf) mit 3 Wegeventilen um in Zeiten in welchen die Solarkollektoren wenig Temperatur liefern weiter gut schichten zu können.

    Auf Blatt 2 habe ich eine Übergabe von Solar und Erdkollektor skizziert mein Gedanke ist, dass es ungeachtet der Verluste der Plattenwärmetauscher ein Vorteil ist, getrennte Kreise zu haben sowie auch unterschiedliche Medien zum Wärmetransport nutzen zu können. Der "Verlust" bleibt ja im Gebäude (Technikraum) diese Energie kann man ja über die Lüftung auch nutzen.

    Jetzt stehe ich gedanklich bei der Anzahl an Pumpen an, und da ich Hydraulisch kein Experte bin sondern nur ein bisschen Erfahrung mit ins Boot bringe wollte ich mal fragen ob sich da jemand bereit erklärt für einen kleinen tech - talk? Kompliziert wird das ganze da eine Umschaltung zwischen Kälte und Wärme möglich sein soll sowie eine Entnahme und gleichzeitige Beladung - möchte der Steuerung die Möglichkeit geben möglichst effizient zu Beladen und stehe auch vor der Entscheidung - zuerst Puffer Laden und dann Energie aus dem Puffer Entnehmen um zu Heizen - oder nur die nicht getauschte Restenergie aus dem Rücklauf der Wärmetauscher der Luftungsanlagen im Puffer zu speichern...

    Da ich so viel Wasser habe und 25m Lehmboden bieten sich nach meinem Wissensstand Erdkollektoren auch gut an - ich überlege sogar dem Flächenwasser Energie zuzuführen um im Sommer zu kühlen - Da die Grundstücksgröße mit 4.700m² üppig Platz für diverse Ideen birgt kann man da sicher noch die eine oder andere Spinnerei ausleben. Zur Zeit läuft ein Pumptest in einem meiner "Sickerschächte" - HAHA als würde auf 25m Lehm auch nur ein Tropfen "versickern"

    Wärmepumpen für Erdkollektor oder Grundwasser gibt es ja auch gebraucht mittlerweile genug. Beim Energiebedarf sprechen wir so von *räusper* 7500kWh pro Monat in der Heizsaison. das wären 10kW dauerlast... im Sommer geht für Kühlen etwas weniger auf.

    Man muss dazu sagen dass die große Lüftungsanlage (GEA mit 1.200m³ /h) mit Energierückgewinnung 1. am nicht ausgebauten oder gedämmten Dachboden steht und zweitens die Steuerung irgendwie Mätzchen macht und recht "dumm" ist womit das System mächtig Energie verbratet... die wandert jetzt auch an die Decke des Technikraums.

    Bei der Energieverbrauchsberechnung kann ich mich nur auf Verbrauchswerte der letzten Saisonen beziehen die Gebäude sind ein buttes Konvolut an Maumaterialen von Sandwichpaneelen über Betonschalstein und Ziegelmassiv 38cm... Alle Breiche die modernisiert wurden haben zusätzlich zu Ziegelmassiv an der Innenseite ein 75mm Mineralwolldämmung bekommen. Die Decken der beheizten Bereiche sind massive Betondecken mit 35cm stärke sowie 120mm begehbarer Dämmplatten. Da ist über die nächsten Jahre noch einiges zu holen.

    geheizt wurden diverse Bereiche bisher über Schleierheizungen mit einem 500L Puffer und der Ölheizung sowie der Option elektrisch zuheizen zu können.

    Auch wird über diverse Maschinen Server und Beleuchtung eine ziemliche Heizlast erzeugt, das soll sich auch ein bisschen ändern - hier brennen mehrere kW an Leuchtstoffröhren


    wie ich auf die Größe der Pufferspeicher kam? ich hab mal kurz drüber gerechnet bin von einer Dauerlast von 10kW ausgegangen sowie einer optimalen Spreizung von 80°C bei 3 Tonnen Wasser nem Wirkungsgrad von 95% sind das so 250kWh was ziemlich genau einem Tag entspricht. Den Brauchwasserpuffer mit 1.000L könnte man über eine schlaue Regelung zur Not auch noch nutzen und diesen - sofern er gut geschichtet ist auch bis zu einem gewissen Punkt entladen bevor die Wärmepumpe anspringt.

    Weitere Überlegungen (da demnächst 100m Sockelmauer zu graben sind) sind etwa einen Erdkollektor für die Ansaugluft der Luftungsanlage zu verwenden sowie wenn der Bagger sowieso zur Verfügung steht das westliche Grundstück gleich als Erdkollektor für eine Soleleitung zu missbrauchen.

    Die Ölheizung wird vorerst mal bleiben bis ich eine passende Wärmepumpe gefunden habe dann fliegt die raus,.. die bleibt auch an ihrem alten Standort.


    ich werde diesen Thread dann auch mit Loxone spezifischem Material befüllen - ich habe mich ein bisschen gespielt - Verbindungen über MOD BUS usw schon zum Laufen bekommen für manche Dinge bin ich nicht bereit Geld auszugeben - wie Busfähige Sensoren wenn das auch für nen Apfel und ein Ein geht - die derzeitige Steuerung der gesamten Heizanlage läuft über eine Logo die ich vor gut 11 Jahren eingebaut habe - und die hat mich nie im Stich gelassen wo ich wirklich schwach bin ist Programmieren - ich bin mehr so der FUP typ

    Verrohrt ist im gesamten Gebäude alles mit Mapress Material da ich eine eigene Presse habe und auf Willhaben konstant konvolute an Fittings zusammen kaufe hat sich das als "kostengünstige" variante für mich herausgestellt. Pressluft ist auch alles in Mapress und verliert über 24h weniger als 1Bar bei einigen hundert Metern Rohr. Befeurt wird die Druckluft über einen Kaeser Schraubenkompressor

    Elektrisch arbeite ich mittlerweile mit Kabeltrassen da sich ständig etwas erweitert und man mit den Evilonrohren schnell an die nervlichen Grenzen stößt.
    Zuletzt geändert von fl0_rian; 11.06.2021, 12:57.
  • Miep Miep
    MS Profi
    • 18.01.2017
    • 520

    #2
    Herzlich willkommen,

    nur kurz Energieautarkie zu erreichen ist sauteuer.

    Dein Heizungsthema passt besser in den Haustechnikdialog oder Energiesparhaus Forum. Ich empfehle sich erst mal ein wenig einzulesen bevor man solch ein komplexes Projekt postet. Heutige WP sind modulierend, der Einsatz von Pufferspeichern ist kontraproduktiv.

    Viel Erfolg

    Matthias
    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

    Kommentar

    • fl0_rian
      Extension Master
      • 11.06.2021
      • 131

      #3
      danke für die Info es ist ein langjähriges Ziel - Energie kaufen ist auch teuer... vor allem wenn man es inflationär betrachtet und dass es eine Investition in die Zukunft ist... mal sehen wie weit ich komme... hab ja Zeit


      Mir sind Umgangston und Kultur in einem Forum total wichtig, und auch wie praktisch ein Forum ist - die beiden genannten machen mich nicht direkt Glücklich, aber danke nochma für die Info!

      Die Puffer sind für die Solarthermie nicht für die WP, von Regleungstechnik hab ich etwas Ahnung um die integration der WP mache ich mir null sorgen - Regelungstechnisch wird das ein mega cooles Projekt da wird sehr viel möglich


      Ich habe das Glück mal ne Zeit bei nem Automobilhersteller consulted zu haben, die haben ein E-Fzg gebaut - da hatte / habe ich zugriff auf Zellen zum Schrott-Kilo Preis (Neuware) - PV wird aber erst später ein Thema - mal sehen ob die 2021 den Fördertopf für Energieprojekte gut aufmachen, man kann hier ja auch Grundlagenforschung betreiben, weiters habe ich auch Zugang zu Kinetischen Energiespeichern, das ist definitiv Förderwürdig in einem anständigen Projekt - ich kenne zZ in Österreich keine laufende Anlage mal sehen ob ich Zeit habe ein paar Förderanträge zu schreiben

      hab auch nach ein paar Flaschen Wein ein Konzept eines Stirlingmotors überlegt um Wäremüberschüsse in Strom zu wandlen, aber wenn ich das ausführe hab ich nen Stempel "Spinner" auf der Stirn Die meisten rufen ziemlich schnell "Wirkungsgrad" aber bevor die Energie ungenutzt bleibt wandelt man diese besser in eine speicherbare Form.

      man kann Latentwärmespeicher auch andenken, aber die sind halt auch nur gut wenn man die Regelung im Griff hat und man viel Zeit und Geld hat zum experimentieren.

      Das ganze dient primär der Belustigung und wie schon zweifach gesagt unterliegt das keiner Kostenrechnung.

      Zuletzt geändert von fl0_rian; 11.06.2021, 14:00.

      Kommentar

      • Miep Miep
        MS Profi
        • 18.01.2017
        • 520

        #4
        Wenn Dir der Ton wichtig ist dürfte Energiesparhaus klarer Favorit sein. Bei WPs hat sich generell herausgestellt Komplexität zu vermeiden, Energie in extra Speichern zu speichern ist meist ein „Verlustgeschäft“, dann lieber den Estrich mit wesentlich größerer Maße „aufladen“. Das gefällt nicht jedem der mit einer vermeintlich neuen Idee ankommt, aber an der Physik kommt man nicht vorbei.

        Die sinnvollste Herangehensweise ist meist- Energiebedarf mindern (dämmen, Fenster/Dach sanieren), dann eine ordentliche Wärmverteilung installieren (FBH und/oder BKA und WH/DH) sowie passende Wärmepumpe installieren.

        Niedriges Grundwasser ist super, such mal nach Saugheber. Wasserqualität muss geprüft werden. Wenn das nicht geht Ringgrabenkollektor. Beides Themen mit Do-It-Yourself Charakter. WP z.B. Nibe können günstig aus Skandinavien/Osteuropa importiert werden, die sind gut und können auch selbstinstalliert werden. Bei der Trinkwasserverteilung ist es schwierig, in D dürfen das nur offizielle Sanitärbetriebe.
        Zuletzt geändert von Miep Miep; 11.06.2021, 16:53.
        Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

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        • Michael Sommer
          Lox Guru
          • 25.08.2015
          • 1956

          #5
          fl0_rian
          Interessantes Projekt was Du da so vorhast. Miep Miep hat ja schon einige Hinweise gegeben.

          Aber um wirklich helfen zu können braucht es ein Gesamtkonzept mit deinen Ideen und notwendigen Anlagenkomponenten. Am besten als Schema. Ob per CAD oder als Handskizze ist doch egal. Dabei ist es erst einmal Zweitrangig ob das Ganze hydraulisch korrekt ist. Aber dann ist es einfacher Zusammenhänge zu erkennen und daraus ein sinnvolles Gesamtkonzept zu entwickeln.
          Wichtige Anlagendaten wie Volumenströme, Temperaturen helfen zusätzlich.
          Gruß Michael

          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
          Testserver: 2xMS-GEN1

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          • fl0_rian
            Extension Master
            • 11.06.2021
            • 131

            #6
            so circa...


            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Ansichten: 477
Größe: 322,0 KB
ID: 308261

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            • Miep Miep
              MS Profi
              • 18.01.2017
              • 520

              #7
              Die WP sollte aus Effizienzgründen immer direkt in die Wärmeverteilung gehen, kein Puffer dazwischen.
              Warum eine Verbindung zwischen Erdkollektor und Puffer ? Einen oberflächennahen Kollektor aufzuladen macht keinen Sinn. Einen Tiefenbohrung schon eher, aber der Effekt ist nicht so groß wie man denkt. Das ist im HTD beliebig häufig diskutiert worden.
              Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

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              • fl0_rian
                Extension Master
                • 11.06.2021
                • 131

                #8
                das war eben einer meiner Gedanken, zuerst den Puffer laden oder nicht.

                wieso ich den Erdkollektor laden will? nunja die überschüssige Energie soll besser für ein paar cent auf der Pumpe in die Erde als nicht genutzt zu werden, kann mir nicht vorstellen dass die Energie Rückgewinnung dadurch geringer sein soll als der Pumpenstrom welcher zur Verfügung steht. Und wenn auch nur die Soleleitungen dadurch schonmal "Warm" sind. nur ein Gedanke, das kann man ja über die Zeit auch mal messen...

                jetzt habe ich den Pegelsensor bekommen und meine PT100 und PT1000 Sensoren verlegt irgendwo - damn.

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                • Miep Miep
                  MS Profi
                  • 18.01.2017
                  • 520

                  #9
                  Mein Tipp dazu und das wird im HTD genauso empfohlen:

                  Wenn die ST noch nicht da ist, lieber soviel PV wie möglich (ab ins Photovoltaikforum) und soviel einspeisen wie möglich. Die PV liefert nämlich auch noch was wenn die ST kaum noch Temperatur produziert. Ggfs noch über ein E-Auto nachdenken.

                  Oder ist das aber eher ein Hobby für Dich und Du möchtest Dir die Erkenntnisse lieber selbst erarbeiten ?
                  Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

                  Kommentar

                  • fl0_rian
                    Extension Master
                    • 11.06.2021
                    • 131

                    #10
                    guten morgen,

                    ja es ist ein Hobby,... aber soll schon auch Sinn machen,

                    PV Anlage ist geplant, allerdings erst 2022/2023 da sind 100kWp im Gespräch da so viel Dachfläche vorhanden ist und ein sehr guter Freund von mir Importeur für Österreich für Sonnenbaterie ist und dementsprechend auch PV Anlagen vertreibt. Das ist aber ein Wirtschaftlich orientiertes Projekt nicht wie das Heizsystem - das eher ne "Spielerei" ist - für die PV mit Speicher muss halt auch was im Fördertopf übrig sein Auch ist das Thema Förderung und Zertifizierung von dem kinetischen Speicher den ich auch gerne hätte als prestige Projekt noch nicht durch..

                    kommt Zeit kommt Rat.. und ich hab keinen Stress.. die Sonne wird noch ein paar Jahre auf die Erde scheinen und dank Covid wird es jetzt ja sicher noch ein schönes Konjunkturpaket geben!

                    E-Autos - für jemanden wie mich, mit Benzin im Blut, eher nicht so the yellow from se egg... diesen Luxus leiste ich mir vermutlich noch ein paar Jahre


                    noch ein kurzes Update - ich habe mich gestern kurz mal mit Modbus und TCP gespielt - ich liebe die Loxone!

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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                    Kommentar

                    • Michael Sommer
                      Lox Guru
                      • 25.08.2015
                      • 1956

                      #11
                      fl0_rian
                      Mit den Komponenten als Bausatz kann man leider nichts anfangen. Ich glaube auch nicht dass das Vollständig ist. Es gibt sicherlich auch Heiz-/Kühlkreise als Verbraucher. Auch gibt es doch sicherlich schon Bestandsanlagen (z.B. Lüftungsgerät, Heizkreise, etc.) die sicherlich bereits eine Hydraulische Anbindung haben. Auch spätere Erweiterungen gehören wie PV-Anlage gehören dazu.

                      Wichtige Eckdaten Volumenstrom, VL/RL-Temperaturen deiner Bestandsanlagen fehlen. Dazu gehören auch die Kesselleistung die geplante WP-leistung etc. sowie Heiz- und Kühlleistungen der angeschlossenen Verbraucher soweit bekannt. Eventuell hast Du auch irgendwelche Prozessabluftanlagen verbaut, die man in der Gesamtfunktionalität beachten muss.
                      Es nützt nichts, wenn Du uns „scheibchenweise“ Infos gibst was vorhanden ist bzw. was neu dazu kommt.

                      Übrigens im Eingangsbeitrag hast Du zwei Schemen eingestellt. Ich bin sicherlich nicht der Einzige der die Beschriftung nicht lesen kann, weil einfach zu klein. Vergrößern bringt nichts, weil dass das Ganze noch undeutlicher auf dem Bildschirm angezeigt wird.


                      Nicht böse gemeint: Ich würde Dir empfehlen für die Größe und Vielfältigkeit deines Projektes einen Haustechnik- und Elektrotechnikplaner einzubeziehen. Der weiß zwar auch nicht Alles, aber mit Hilfe des Forums können wir die „Lücken“ sicherlich abfangen. Vorausgesetzt es kommen brauchbare Informationen.

                      Gruß Michael
                      PS: Ob Loxone für dieses Projekt wirkich das geeignete Automationssystem ist, da habe ich so meine Zweifel. Auch wenn ich zu den Fans der "Grünen Welt" zähle.
                      Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
                      ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
                      Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
                      Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
                      LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
                      Testserver: 2xMS-GEN1

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                      • fl0_rian
                        Extension Master
                        • 11.06.2021
                        • 131

                        #12
                        ich hatte ja nach nem Enthusiasten oder Professionisten gefragt mit dem ich details besprechen kann, ich wollte ja garnicht das gesamte Projekt besprechen eigentlich ging es mir um die Ladung von dem Speicher..

                        Auch hab ich nicht gesagt dass ich die gesamte Regelung über einen Miniserver machen werde, ich habe noch sehr viele Logo! V8.2 ein paar S7-1200 ect die Loxone soll zur Visualisierung dienen mit der Analog I/O Politik zeigt Loxone ja wo sie hin wollen

                        Die große Stärke die ich in der Logo sehe ist die Visualisierung und die App sowie die Gebäude Automatisierung (Beschattung Beleuchtung Zutritt ect) für die Regelung von Systemen ist sie so wie du sagst nicht das richtige - auch wegen der teuren I/Os aber dank Modbus kann man meiner Meinung nach mit dem Miniserver alles gut zusammenfassen und Visualisieren bzw "Steuern"

                        Kommentar

                        • Michael Sommer
                          Lox Guru
                          • 25.08.2015
                          • 1956

                          #13
                          Zitat von fl0_rian
                          ich hatte ja nach nem Enthusiasten oder Professionisten gefragt mit dem ich details besprechen kann, ich wollte ja garnicht das gesamte Projekt besprechen ​ eigentlich ging es mir um die Ladung von dem Speicher..
                          Jetzt erkläre mir doch einmal wie soll man aus Teilinfos einen schlüssigen Vorschlag machen, wenn man nicht das Gesamte zumindest mit den wichtigsten Anlagenkriterien kennt. Natürlich kann man zu der vorgestellten Speicherladung Tipps zur Umsetzung geben. Ob das dann passt möchte ich aber bezweifeln.


                          Zitat von fl0_rian
                          Auch hab ich nicht gesagt dass ich die gesamte Regelung über einen Miniserver machen werde, ich habe noch sehr viele Logo! V8.2 ein paar S7-1200 ect die Loxone soll zur Visualisierung dienen mit der Analog I/O Politik zeigt Loxone ja wo sie hin wollen
                          Das habe ich ja auch nicht geschrieben.


                          Zitat von fl0_rian
                          Die große Stärke die ich in der Logo sehe ist die Visualisierung und die App sowie die Gebäude Automatisierung (Beschattung Beleuchtung Zutritt ect) für die Regelung von Systemen ist sie so wie du sagst nicht das richtige - auch wegen der teuren I/Os aber dank Modbus kann man meiner Meinung nach mit dem Miniserver alles gut zusammenfassen und Visualisieren bzw "Steuern"
                          Ich kenne die Möglichkeiten der Logo nicht wirklich. Aber zweifle hier etwas, dass diese abgesehen von der Visualisierung eine brauchbare Home-Automation bietet. Für Beleuchtung, Beschattung, Wärmeverteilung ist Loxone wesentlich besser aufgestellt als die Standardsoftware der SPS-Welt von Siemens.

                          Natürlich verstehe ich dass viele aus Preisgründen oder „Bastelleidenschaft“ Modbusanbindungen von Aktorbaugruppen einsetzen. Ich halte das aber nur für die zweitbeste Lösung. Nachteilig ist halt dass man damit eigentlich ein Zweitsystem aufbaut und damit eine weitere Abhängigkeit hat. Ich meine damit z.B. „Softwareupdate“ eines der beiden Hersteller. Wenn man Pech hat ist die Kommunikation fehlerhaft und damit die Funktionalität der Automation. Ich versuche halt meine Funktionen Durchgängig mit einem homogenen Automationssystemen zu lösen. Natürlich weiß ich, dass dies nicht immer machbar ist.

                          Ich selbst habe bei mir drei Miniserver im Einsatz. Von Loxone stammen nur die Automationsbaugruppen. Sensorik und Aktorik kommen von anderen Anbietern. Somit bin ich bis auf Miniserver und Extensionen „Produktneutral“. Dazu habe ich noch ein WAGO/Codesys-System für die Energieerzeugung und Verteilung und Anlagenüberwachung verbaut. Der Datenaustausch erfolgt historisch bedingt (S5-100) per Hardwarekoppelung.

                          So jetzt habe ich entgegen meinem Vorsatz viel zu viel geschrieben. Ich wünsche dass Du mit deiner Vorgehensweise keinen Schiffbruch erleidest.

                          Gruß Michael
                          Haustechnik UG: MS2, 7 Extensionen, WAGO 750er I/O-Module, 19"-Notbedienebene, EMA-Anlage
                          ELT-Allgemein UG: MS1, 4 Extensionen Notbedienebene, RM+WM-Anlage, Mehrere Shellys
                          Wohnung OG: MS1, 8 Extensionen, Notbedienebene, Mehrere Shellys
                          Wohnung EG: konvent. E-Installation, Autarke EZR-Regelkreise (0-10V) für Stat.-HZG mit Aufschaltung (Schwellwert) des Heizkreises auf den Miniserver UG, Zeitsteuerung EG-Wohnung aus Miniserver UG). Mehrere Shellys
                          LoxBerry-Nutzer: Stats4Lox,
                          Testserver: 2xMS-GEN1

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                          • Spindi
                            Dumb Home'r
                            • 31.10.2020
                            • 11

                            #14
                            Ich muss gestehen ich habe jetzt nicht alles gelesen aber soviel das ich davon ausgehen kann das ihr evtl auch einen großen Kompressor installiert habt. Wir nützen die Abwärme eines Kompressors für die Warm Wasseraufbereitung.


                            grüße

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                            • fl0_rian
                              Extension Master
                              • 11.06.2021
                              • 131

                              #15
                              Michael Sommer


                              zu dem Heizungsschema - größen berechnen ect kann ich im Nachhinein auch noch - es ging mir mal um die Ladung ect... ich will nicht wissen welche puffergröße welchen Leitungsquerschnitt ect,.. sondern rein mal vom Aufbau bei der Ladung wie ich das angehen soll - da hat es ja schon eine der Antworten gegeben die ich brauchte!

                              vielen Dank für deinen Input - na klar wäre es am Besten alles aus einem Haus zu nehmen, aus den von dir genannten Gründen, und dann passiert es we bei Ubiquiti die einfach den support für Aircam einstellen und ab 3.1.5 Videoserver die Cams nicht mehr unterstützt werden.

                              Ich würde auch gerne alles von Loxone nehmen - ABER!

                              1. die I/O Module haben viel zu wenige I/O's
                              2. nur der MIniserver hat AI / AO - die "Estension" (die Gen1) wurde eingestellt - warum auch immer...
                              3. die Komponenten sind für das was sie sind einfach zu Teuer! ein I/O Modul mit 14 (Relais !!) Ausgängen 500€ ?!

                              Man hat auch in der Vergangenheit gesehen dass Loxone da versucht gegenzusteuern und bei Modbus die abtastrate so verlängert hat dass es dem User einfach zu blöd ist die Lösung für Lichtschalter zu wählen da es mal 5 sec dauern kann bis das Licht angeht.. Finde ich persönlich eine richtig unangebrachte Aktion!


                              Ich hab mir jetzt mal auf Willhaben einen schönen Schaltschrank besorgt - der auch schon gut gefüllt war mit 100 FI/LS - ich liebe Willhaben!

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                              ach und ein 40kW USV hab ich auch mitgenommen für 250€ - keine Ahnung noch was damit mal passieren wird...

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                              jetzt habe ich noch ein paar Fragen..



                              Da mein Gebäude hier doch recht groß ist habe ich Fragen zu den längen der Busleitungen und euren Erfahrungen

                              1. max nutzbare Buslänge vom Loxone Link / Loxone Tree / 1.wire
                              2. verkabelung mit Cat 6 / 7 ist für den Bus vermutlich die beste Löstung neben den Loxone Buskabeln



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