Wasserverbrauch Gartenbewässerung

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  • Loxomatiker
    Smart Home'r
    • 31.01.2018
    • 51

    #1

    Wasserverbrauch Gartenbewässerung

    Hallo zusammen,

    der ein oder andere von Euch hat ja ein Bewässerungssystem installiert.
    Ich bin auch gerade dabei mein Bewässerungssystem zu planen und habe mir Unterstützung von DVS geholt. Die Mitarbeiter haben mir eine Planung erstellt, die ich dann noch etwas für mich angepasst habe. In Summe komme ich auf 32 Regner (in meinem Fall von Hunter).

    Ausgehend vom Wasserverbrauch der Regner, die allesamt einen Niederschlag von 10 Liter pro Quadratmeter pro Stunde haben, und der Empfehlung von 20 Liter Wasser pro Woche für den Rasen habe ich einen Gesamtverbrauch von 18 Kubikmetern Wasser pro Woche. Das entspricht bei 30 Wochen im Jahr und den bei uns gültigen Wasserkosten ca. 800 Euro pro Jahr.

    Klar, da muss ein Brunnen her. Aber darum geht es mir nicht.

    Auch wenn unsere zu bewässernde Fläche recht groß ist (ich schätze 800 Quadratmeter), wer wässert denn seinen Rasen dann mit Trinkwasser? Also entweder habe ich einen Denkfehler oder es kostet ganz einfach viel, wenn man einen gepflegten (nicht englischen!) Rasen haben möchte?

    VG
    Sebb
  • Hennyburton
    Dumb Home'r
    • 23.11.2017
    • 24

    #2
    Du hast ganz recht: Richtige Gartenbewässerung (also nicht nur ein Blumenbeet und 50qm Rasen) geht nur mit Brunnen.
    Denn wenn du erstmal eine Bewässerung hast, dann wird die auch öfter laufen als die benötigten 20l/Woche/qm, weil das eben ein richtiges Männerspielzeug ist und damit das Motto: Only more is more gilt 😎. Jedenfalls meine Erfahrung.
    Fazit: Brunnen bohren!

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    • t_heinrich
      t_heinrich kommentierte
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      Wir wohnen im Wasserschutzgebiet; wir dürfen nicht bohren.
      Auskunft über sowas gibt die untere Wasserschutzbehörde.
  • Loxomatiker
    Smart Home'r
    • 31.01.2018
    • 51

    #3
    Den Brunnen werden wir bohren lassen , wenn es denn erlaubt ist.
    Der Nachbarsbrunnen ist 50 Meter tief -> Das kostet bei uns um die 5.000 Euro inkl. Pumpe.
    Wenn die Pumpe nicht alle Nase lang abraucht, dann amortisiert sich das ja relativ schnell.

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    • Christian Fenzl
      Lebende Foren Legende
      • 31.08.2015
      • 11237

      #4
      BTW Regenwassertank kommt günstiger.
      Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

      Kommentar


      • kingduevel
        kingduevel kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich habe einen kleinen 2500 Liter Regenwassertank unter der Erde. Eigentlich sollte dieser gemäß Angebot deutlich größer ausgefallen sein - aber dann wurde der so eingebaut und man ist ja nicht immer auf der Baustelle vor Ort gewesen, um sowas rechtzeitig zu bemerken. Egal.

        Selbst wenn es 5000 Liter wären, so schätze ich, ist irgendwann bei hohem Wasserbedarf (also so wie die vergangenen Wochen) der Speicher leer und man hat wieder das gleiche Problem. Ich ärgere mich auf jeden Fall, dass ich mich nicht näher mit einem Brunnen beschäftigt habe.

      • michael287
        michael287 kommentierte
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        Einige Nachbarn mit 5000 Liter Zisterne berichten mir die letzten Tage, dass die Zisterne eigentlich dann wenn sie sie bräuchten leer ist....

      • kingduevel
        kingduevel kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Genau das meine ich und denke, dass man mit einer Zisterne kleine Beete oder Terrassenpflanzen wässern kann. Aber keinen Rasen oder großflächige Pflanzflächen...
    • Blaubart
      LoxBus Spammer
      • 25.10.2015
      • 226

      #5
      Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, einen Brunnen bohren zu lassen. 5000 Euro inkl. Pumpe bei 50m kommt mir extrem günstig vor. Ich hatte Angebote von 160 Euro/m plus Pumpe. Das wären in deinem Fall mind. 9000 Euro. Bist du dir sicher, dass das seriös ist? Wenn ja, kannst du mir die Firma nennen?

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      • Loxomatiker
        Loxomatiker kommentierte
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        Das Angebot/den Kostenvoranschlag hatte ich mir am Montag telefonisch von der Firma Brunnenbau Berger GmbH aus Kremmen eingeholt. Rufe dort doch einfach mal an und lass Dir für Deine Situation ein Angebot unterbreiten, falls das sie in Deiner Region sind.

      • Prof.Mobilux
        Prof.Mobilux kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich habe auch 100 Euro/m gezahlt.
    • Blaubart
      LoxBus Spammer
      • 25.10.2015
      • 226

      #6
      Ich habe mit der Firma gerade telefoniert, und die scheinen wirklich seriös zu sein. Leider arbeiten Sie nicht in meiner Region, waren aber so nett, und erkundigen sich mal nach einem seriösen Kollegen in meiner Region.

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      • Elektrofuzzi
        MS Profi
        • 25.08.2015
        • 531

        #7
        30 Wochen / Jahr für die Bewässerung halte ich schon für echt sportlich, da hast du ja den Frühling und Herbst mit abgedeckt und das sind nun eig Zeiten wo nicht eine Wochenlange dürre herrscht.
        Schon mal über eine Außenwasseruhr nachgedacht? Da entfallen die Gebühren für Abwasser.
        Bei uns kostet der m3 Frischwasser 0,86ct in Zusammenhang mit einer Außenuhr
        Beste Grüße
        Amin Cheema

        Kommentar


        • simon_hh
          simon_hh kommentierte
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          krass... in Hamburg kostet m³ Frischwasser 1,89 € brutto
          Vom Abwasser mit 2,14 € ganz zu schweigen
      • Prof.Mobilux
        Supermoderator
        • 25.08.2015
        • 4743

        #8
        Ehrlich gesagt amortisiert sich ein Brunnen und auch eine Zisterne nicht wirklich bzw. erst nach vielen Jahren. Bei Trinkwasser kann man die Abwassergebühr mit einem separaten Zähler sparen (wie Elektrofuzzi schom geschrieben hat). Eine Zisterne (bei mir 4 m³) kostet mit der ganzen Technik locker 4.000 EUR inkl. Einbau. Ein Brunnen kostet mindestens 100 EUR/m - und die Pumpe für 300-400 EUR geht Dir nach 3-5 Jahren auch kaputt.

        Ich habe trotzdem beides - einfach, weil ich den Gedanken, Trinkwasser in den Garten zu sprengen, nicht gut finde :-) Ich persönlich würde aber keine Zisterne mehr bauen. Die ist einfach zu teuer und garantiert schneller leer als Du denkst oder es regnet so wenig, dass Du sie gar nicht gfüllt bekommst. Kann man übrigens sehr leicht ausrechnen. Also lieber gleich einen Brunnen, wenn es bei Dir erlaubt ist.

        Ich bewässere übrigens von Ende April bis Anfang Oktober, je nach Witterung. Mein Verbrauch an Regenwasser sind 25-30m³/Monat für ca. 500 m² Garten (davon ca. 400 m² Rasen). Und bei mir wachsen manchmal schon Pilze auf dem Rasen :-)
        Zuletzt geändert von Prof.Mobilux; 01.08.2019, 14:36.
        🇺🇦 Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine


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        • michael287
          LoxBus Spammer
          • 13.11.2016
          • 366

          #9
          Prof.Mobilux
          Das mit der Amortisierung stimmt.
          Das kann man sich nur schwer schön rechnen.
          ich selbst hatte das Glück, dass ich bei 4 m Grundwasser habe. Noch etwas Reserve dazu, so könnte ich meinen Brunnen selbst schlagen.
          an Kosten hatte ich nur die Rohre, ein paar Ventile und die Pumpe.
          alles sehr überschaubar mit ca 500 Euro.
          Und dachte ich auch wie du, dass ich nicht unbedingt Trinkwasser in den Garten spritzen möchte.
          zumal ich das erst enthärten lasse im Keller...

          Kommentar

          • Prof.Mobilux
            Supermoderator
            • 25.08.2015
            • 4743

            #10
            Ich habe damals in meinem Blog einige Infos zur Auslegung von Zisternen nach dem Regenwasserertrag und auch zur Amortisation zusammengetragen. Inkl. einer Exceltabelle zur Berechnung:

            Baublog über unseren Hausbau in Dresden mit Hausbau Dannenmann GmbH & Co KG

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            • Nobbi75
              Lox Guru
              • 25.08.2015
              • 1264

              #11
              Beim Brunnen darf man das Eisen nicht vergessen. Wenn es dumm kommt verfärben sich alle Steine und co rot mit der Zeit. Das Wasser riecht auch eventuell. ...und wenn Menschen mit dem Wasser in Kontakt kommen kann es auch problematisch werden.
              Wir hatten im alten Haus einen Brunnen....jetzt haben wir einen Außenzähler (ca1€/cbm) und sind fast immer happy....außer im Moment wenn die Wasserwerke den Druck reduzieren

              Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk


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              • Loxomatiker
                Smart Home'r
                • 31.01.2018
                • 51

                #12
                Vielen Dank für Euren Input!

                Die Hinweise, dass meine angesetzten 30 Wochen übertrieben sind, habe ich in meiner Planung jetzt berücksichtigt. Ausgehend von 20 Wochen und den echten Wasserkosten i.H.v. 0,95 € pro m³ Frischwasser (einen Wasserzähler für Gartenwasser haben wir bereits), die ich noch einmal in meinen Unterlagen in Erfahrung gebracht habe, sind die Wasserkosten dann doch deutlich überschaubarer. Ich liege jetzt bei ca. 350 € pro Jahr. Die 30 € pro Monat mehr wären für uns okay.

                Der Nachteil der Nutzung von Frischwasser, neben den von Euch angemerkten ökologischen Aspekten, ist der Umstand, dass in unserer Region Verbote für die Gartenbewässerung ausgesprochen werden, wenn es sehr heiß ist. Und die aktuellen Diskussionen in den Medien, dass Frischwasser viel zu günstig ist und teurer werden müsste, sprechen für mich ebenfalls für die Installation eines Brunnens.

                Mit der hohen Amortisationsdauer kann ich leben. Am Ende wissen also erst in ca. 15 Jahren, ob wir heute die richtige Entscheidung getroffen haben.

                Kommentar


                • Christian Fenzl
                  Christian Fenzl kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Bezüglich Verbote für Bewässern, Poolfüllung kann das auch Hausbrunnen betreffen (im Mühlviertel ist das so).

                  Brunnen ist auch Grundwasser. Ökologisch ist da kein Unterschied. (weil ich hier herauslese, als würdet ihr das auch ökologisch differenzieren)
                  Zuletzt geändert von Christian Fenzl; 02.08.2019, 08:28.

                • Loxomatiker
                  Loxomatiker kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Aktuell ist nur das Frischwasser von den Verboten betroffen. Aber man weiß ja nie
                  Grundwasser aus dem Brunnen ist insofern "ökologischer", als dass es nicht erst aufbereitet wurde. Aber diese Diskussion lassen wir lieber mal andere führen
              • Loxomatiker
                Smart Home'r
                • 31.01.2018
                • 51

                #13
                Die Erfahrungen der Nachbarn haben gezeigt, dass unser Wasser sehr eisenhaltig ist. Das ist wirklich ein unschöner Nebeneffekt. Ich gehe aber davon aus, dass durch die Installation von Versenkregnern, vor allem bei der Menge an verschiedenen Versenkregnern, die Bewässerungszonen recht genau bewässert werden können und so die Außenanlagen im gewissen Maße geschützt sind. Bei Wind kann die Bewässerung ja aussetzen. Mhhh ... also sicherer werde ich bei meiner Entscheidung für einen Brunnen oder für eine Frischwasserleitung im Garten nicht

                Kommentar

                • Christian Fenzl
                  Lebende Foren Legende
                  • 31.08.2015
                  • 11237

                  #14
                  Wenn du das Brunnenwasser für WC-Spülung und Waschmaschine nutzen kannst (was allerdings wieder einen Zähler erfordert), dann glaube ich, dass es schnell wirtschaftlich sein könnte (gerade die Waschmaschine). Die Zuleitungen müssen dann aber getrennt sein.
                  Hilfe für die Menschen der Ukraine: https://www.loxforum.com/forum/proje...Cr-die-ukraine

                  Kommentar

                  • Loxomatiker
                    Smart Home'r
                    • 31.01.2018
                    • 51

                    #15
                    Interessante Überlegung
                    Allerdings ist unser HWR etwas klein geraten und die Verrohrung wäre damit ziemlich aufwändig. Ich spreche das aber gern mal bei meinem befreundeten Sanitärinstallateur an.

                    Kommentar


                    • Christian Fenzl
                      Christian Fenzl kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Hab’s grad bei mir ausgerechnet (ich hab ja sogar einen Brunnen) und ein Umbau amortisiert sich auch bei der Waschmaschine nie...
                      Für die Arbeitszeit legst du 15 Jahre Waschen ab. Das hab ich auch überschätzt...
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